Hauschild GmbH aus Wuppertal
Die Hauschild GmbH mit Sitz in Wuppertal in Nordrhein-Westfalen stellt Labormischer und Mischtechnik für die Pharma- und Medizintechnikbranche her. Das Unternehmen entwickelt und produziert Mischsysteme für die Verarbeitung von Adhäsiven, Pasten und biomedizinischen Materialien. Zentrales Produkt sind die Speedmixer-Systeme. Der Standort Wuppertal liegt im Bergischen Land.
Leistungen und Produkte
Hauschild fertigt Produkte für die Labortechnik und für industrielle Mischprozesse. Kerntechnik ist der Speedmixer, auch als Dual Asymmetric Centrifuge (DAC) bezeichnet. Diese Systeme nutzen eine asymmetrische Rotationstechnik, um viskose Materialien wie Knochenzement, Dentalwerkstoffe und Harze blasenfrei zu mischen. Die Mischtechnik verarbeitet die Materialien gleichmäßig und schnell, was für die klinische Anwendung relevant ist.
- Speedmixer-Systeme: für die pharmazeutische Produktion, insbesondere für hochviskose Stoffe.
- Mischanlagen für biomedizinische Materialien: Lösungen mit Anwendung in der regenerativen Medizin.
- Qualitätssicherung: Jedes Produkt durchläuft Tests, um den Standards der Medizintechnik (ISO 13485, CE-Zertifizierung) zu genügen.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von Medizintechnikprodukten unterliegt die Hauschild GmbH regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Produkte müssen den Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) der Europäischen Union sowie den Richtlinien der Food and Drug Administration (FDA) in den USA entsprechen. Diese Vorschriften betreffen die Sicherheit und Wirksamkeit der Geräte beim Einsatz in klinischen Umgebungen. Das Unternehmen bildet seine Mitarbeiter weiter und arbeitet mit entsprechenden Institutionen zusammen, um die Standards der Medizintechnik einzuhalten.
Regionale Bedeutung
Wuppertal ist ein Standort für zahlreiche Unternehmen der Medizintechnikbranche. In Nordrhein-Westfalen sind viele Firmen und Forschungseinrichtungen ansässig, die ein Netzwerk bilden. Die Nähe zum HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal bietet Hauschild eine Anbindung für Forschung und Entwicklung im Bereich klinischer Anwendungen. Das unterstützt den Wissensaustausch und die Entwicklung von Technologien für die Patientenversorgung.
Durch die lokale Verankerung und das internationale Geschäft trägt Hauschild zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei. Die Verbindung aus Forschung, Entwicklung und industrieller Anwendung stützt die lokale Wirtschaft und macht Wuppertal zu einem Standort im Bereich der Medizintechnik.
Besonderheiten und Entwicklung
Hauschild passt seine Lösungen an unterschiedliche Kundenanforderungen an. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, um Technologien zu erproben und bestehende Produkte weiterzuentwickeln. Zudem nimmt es an internationalen Messen und Fachkonferenzen teil, um Ergebnisse zur Mischtechnik und deren Anwendungen vorzustellen.
Daneben pflegt Hauschild Kontakt zu Universitäten und Forschungsinstituten, um sich über Erkenntnisse in der Materialwissenschaft und Medizintechnik auszutauschen. Diese Kooperationen sollen dazu beitragen, dass die Produkte den Anforderungen der Branche entsprechen und marktgerechte Lösungen entstehen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Hauschild GmbH
Was macht Hauschild GmbH?
Hauschild GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wuppertal. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hauschild GmbH ansässig?
Hauschild GmbH hat seinen Sitz in Wuppertal. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hauschild GmbH tätig?
Hauschild GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.