Bricon Technology GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Bricon Technology GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Bricon Technology GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Eisenbahnstraße 100
78573 Tuttlingen

```html

Bricon Technology GmbH: Entwicklung und Fertigung für Medizintechnik

Die Bricon Technology GmbH in Tuttlingen entwickelt und produziert technische Komponenten sowie Systemlösungen für die Medizintechnik und ist damit Teil des bekannten Tuttlinger Clusters. Das Unternehmen arbeitet vornehmlich als Entwicklungs- und Fertigungspartner für Medizintechnikhersteller und ist auf Lösungen spezialisiert, die normgerechte Anforderungen erfüllen. Die ingenieurtechnische Kompetenz und die Fertigungsinfrastruktur des Standorts Tuttlingen ermöglichen die Realisierung kundenspezifischer Lösungen mit hohem Präzisionsgrad.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der Bricon Technology GmbH umfasst ein breites Portfolio in den Bereichen der Medizintechnik. Das Unternehmen führt Entwicklung und Fertigung medizintechnischer Komponenten und Systeme nach Kundenspezifikation durch. Zu den Kernkompetenzen von Bricon gehören Designentwicklung, Prototypenfertigung sowie Serienproduktion für medizintechnische OEM-Kunden.

  • Entwicklungsdienstleistungen: Diese umfassen die gesamte Prozesskette von der Idee bis hin zum finalen Produkt, inklusive der Durchführung von Machbarkeitsstudien und Design Reviews.
  • Prototypenfertigung: Bricon stellt Prototypen in kleinen Stückzahlen her, um die Funktionalität und gerichtete Umsetzung von Designs frühzeitig zu testen.
  • Serienfertigung: Das Unternehmen gewährleistet eine effiziente Serienproduktion mit zeitgemäßen Fertigungstechnologien und automatisierten Prozessen.

Qualitätssicherung ist ein zentrales Element der Unternehmensorganisation bei Bricon. Die Einhaltung der ISO 13485 Norm und der Anforderungen der EU-MDR bildet die Grundlage für die Produktqualität. Diese Regularien sichern die Konformität der Endprodukte und stützen die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse. Bricon Technology bietet zudem hohe Fertigungsflexibilität und arbeitet eng mit Kunden zusammen, was in der Medizintechnikbranche von praktischer Bedeutung ist.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen

Im Bereich der Medizintechnik ist die Einhaltung regulatorischer Anforderungen essenziell. Bricon Technology GmbH ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die vollständige Dokumentation und Qualitätskontrolle aller Entwicklungs- und Produktionsprozesse sicherstellt. Darüber hinaus entspricht das Unternehmen den Bestimmungen der EU-MDR, die Richtlinien für die Marktzulassung und das Inverkehrbringen von medizinischen Produkten vorsehen. Diese Zertifizierungen belegen die Compliance des Unternehmens und stellen sicher, dass alle produzierten medizinischen Geräte den Anforderungen an Sicherheit und Effektivität entsprechen.

Standort Tuttlingen und Einbindung ins Cluster

Tuttlingen als Standort der Medizintechnik bietet Bricon Technology den Vorteil eines spezialisierten Clusters aus über 600 Medizintechnikunternehmen. Die geographische Nähe zu anderen Herstellern und Zulieferern ermöglicht einen intensiven Wissensaustausch und fördert den technologischen Austausch. Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Forschungseinrichtungen und Entwicklungspartnern bleibt Bricon Technology auf dem aktuellen Stand der Technik und kann auf neue Anforderungen reagieren.

Die Unternehmensposition wird durch Forschungspartnerschaften und den Austausch mit Universitäten und Fachhochschulen gestärkt. Bricon investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um Lösungen anzubieten, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Das Unternehmen trägt damit zur Qualitätsbasis der medizintechnischen Produkte bei, die im Tuttlinger Cluster hergestellt werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

```

Häufige Fragen zu Bricon Technology GmbH

Was macht Bricon Technology GmbH?

Bricon Technology GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Bricon Technology GmbH ansässig?

Bricon Technology GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Bricon Technology GmbH tätig?

Bricon Technology GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Bricon Technology GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik