Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) Adresse & Kontakt
Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) im Überblick
Oehm und Rehbein GmbH, unter der Marke OR Technology bekannt, ist ein Rostocker Hersteller digitaler Röntgensysteme und Bildverarbeitungslösungen für die Medizin und Veterinärmedizin. Das Unternehmen, gegründet im Jahr 1992, hat sich auf die Entwicklung und Produktion von digitalen Röntgendetektoren, Bildverarbeitungssoftware und kompletten digitalen Röntgensystemen spezialisiert. Mit einem innovativen Ansatz im Bereich der Medizintechnik ist OR Technology heute Exportsieger und beliefert über 70 Länder weltweit. Die Produkte stehen in den Bereichen Diagnostik, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung im Einsatz und erfreuen sich internationaler Anerkennung über die Grenzen hinaus.
Leistungen und Produkte
OR Technology bietet eine Vielzahl an Lösungen für die Bildverarbeitung, die in den Bereichen der Radiologie und Veterinärmedizin Anwendung finden. Zu den Hauptprodukten gehören:
- CR-Systeme (Computed Radiography): Diese Systeme nutzen Speicherfolientechnologie, um röntgenbildliche Daten zu erfassen und digital zu verarbeiten, was eine verbesserte Bildqualität und leichtere Handhabung ermöglicht.
- DR-Systeme (Digital Radiography): OR Technology stellt hochmoderne Flachdetektoren her, welche die direkte digitale Bildgebung ermöglichen und die Notwendigkeit für chemische Prozesse eliminieren.
- DICOM-Software: Mit dieser Software wird die Integration in bestehende Krankenhausinformationssysteme (KIS) und die Verwaltung von Bilddaten nahtlos unterstützt.
- Röntgenworkstations: Die benutzerfreundlichen Workstations bieten eine Vielzahl von Analysetools zur Bildbearbeitung und Diagnosestellung.
Die Produkte von OR Technology werden nicht nur hinsichtlich der Benutzererfahrung geschätzt, sondern auch für ihre zuverlässige Leistung und Langlebigkeit. Die Kombination von Qualität und wettbewerbsfähigen Preisen hat dem Unternehmen eine treue Kundenbasis eingebracht.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
OR Technology legt größten Wert auf die Einhaltung medizinischer Standards und Vorschriften. Die Produkte sind nach den geltenden Richtlinien der Europäischen Union, insbesondere der Medizinprodukterichtlinie (MDR), zertifiziert. Ebenso erfüllt das Unternehmen die Anforderungen der ISO 13485, was die Qualität von Managementsystemen im Bereich der Medizintechnik betreffen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, Produkte zu entwickeln, die sowohl sicher als auch effizient sind und damit das Vertrauen von Fachleuten aus Medizin und Veterinärmedizin gewinnen.
Die kontinuierliche Forschung und Entwicklung ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. OR Technology arbeitet eng mit Universitäten und Forschungsinstitutionen zusammen, um innovative Lösungen zu entwickeln, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.
Standort Rostock / Mecklenburg-Vorpommern
Rostock ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und Sitz der Universitätsmedizin Rostock. Die strategische Lage ermöglicht dem Unternehmen nicht nur den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Die Innovationskraft der Region wird durch ein starkes Netzwerk von Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt, was OR Technology zugutekommt.
Als international agierender Medizintechnikhersteller hat sich OR Technology in der Hansestadt etabliert und profitiert von der wissenschaftlichen Infrastruktur der Universität Rostock. Dieses Umfeld fördert die Entwicklung neuartiger Technologien und hilft dem Unternehmen, sich kontinuierlich auf dem globalen Markt zu behaupten.
Bedeutung für die Region
OR Technology spielt eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze, bildet Fachkräfte aus und trägt zur Reputation der Region in der Medizintechnik bei. Darüber hinaus fördert die international orientierte Unternehmensstruktur den technologischen Austausch und das Innovationspotential vor Ort.
Die regionalen Initiativen zur Förderung von Start-ups und Technologieunternehmen werden durch die Erfolge von OR Technology verstärkt, was dazu beiträgt, Mecklenburg-Vorpommern als einen attraktiven Standort für Medizintechnik-Entwicklungen zu positionieren.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology)
Was macht Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology)?
Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rostock. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) ansässig?
Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) hat seinen Sitz in Rostock. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) tätig?
Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.