Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology)

Medizintechnik · Rostock

Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) Adresse & Kontakt

Adresse

Neptunallee 7c
18057 Rostock

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Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) im Überblick

Oehm und Rehbein GmbH, unter der Marke OR Technology bekannt, ist ein Rostocker Hersteller digitaler Röntgensysteme und Bildverarbeitungslösungen für die Medizin und Veterinärmedizin. Das Unternehmen, gegründet im Jahr 1992, hat sich auf die Entwicklung und Produktion von digitalen Röntgendetektoren, Bildverarbeitungssoftware und kompletten digitalen Röntgensystemen spezialisiert. Mit einem innovativen Ansatz im Bereich der Medizintechnik ist OR Technology heute Exportsieger und beliefert über 70 Länder weltweit. Die Produkte stehen in den Bereichen Diagnostik, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung im Einsatz und erfreuen sich internationaler Anerkennung über die Grenzen hinaus.

Leistungen und Produkte

OR Technology bietet eine Vielzahl an Lösungen für die Bildverarbeitung, die in den Bereichen der Radiologie und Veterinärmedizin Anwendung finden. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • CR-Systeme (Computed Radiography): Diese Systeme nutzen Speicherfolientechnologie, um röntgenbildliche Daten zu erfassen und digital zu verarbeiten, was eine verbesserte Bildqualität und leichtere Handhabung ermöglicht.
  • DR-Systeme (Digital Radiography): OR Technology stellt hochmoderne Flachdetektoren her, welche die direkte digitale Bildgebung ermöglichen und die Notwendigkeit für chemische Prozesse eliminieren.
  • DICOM-Software: Mit dieser Software wird die Integration in bestehende Krankenhausinformationssysteme (KIS) und die Verwaltung von Bilddaten nahtlos unterstützt.
  • Röntgenworkstations: Die benutzerfreundlichen Workstations bieten eine Vielzahl von Analysetools zur Bildbearbeitung und Diagnosestellung.

Die Produkte von OR Technology werden nicht nur hinsichtlich der Benutzererfahrung geschätzt, sondern auch für ihre zuverlässige Leistung und Langlebigkeit. Die Kombination von Qualität und wettbewerbsfähigen Preisen hat dem Unternehmen eine treue Kundenbasis eingebracht.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

OR Technology legt größten Wert auf die Einhaltung medizinischer Standards und Vorschriften. Die Produkte sind nach den geltenden Richtlinien der Europäischen Union, insbesondere der Medizinprodukterichtlinie (MDR), zertifiziert. Ebenso erfüllt das Unternehmen die Anforderungen der ISO 13485, was die Qualität von Managementsystemen im Bereich der Medizintechnik betreffen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, Produkte zu entwickeln, die sowohl sicher als auch effizient sind und damit das Vertrauen von Fachleuten aus Medizin und Veterinärmedizin gewinnen.

Die kontinuierliche Forschung und Entwicklung ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. OR Technology arbeitet eng mit Universitäten und Forschungsinstitutionen zusammen, um innovative Lösungen zu entwickeln, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

Standort Rostock / Mecklenburg-Vorpommern

Rostock ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und Sitz der Universitätsmedizin Rostock. Die strategische Lage ermöglicht dem Unternehmen nicht nur den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Die Innovationskraft der Region wird durch ein starkes Netzwerk von Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt, was OR Technology zugutekommt.

Als international agierender Medizintechnikhersteller hat sich OR Technology in der Hansestadt etabliert und profitiert von der wissenschaftlichen Infrastruktur der Universität Rostock. Dieses Umfeld fördert die Entwicklung neuartiger Technologien und hilft dem Unternehmen, sich kontinuierlich auf dem globalen Markt zu behaupten.

Bedeutung für die Region

OR Technology spielt eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze, bildet Fachkräfte aus und trägt zur Reputation der Region in der Medizintechnik bei. Darüber hinaus fördert die international orientierte Unternehmensstruktur den technologischen Austausch und das Innovationspotential vor Ort.

Die regionalen Initiativen zur Förderung von Start-ups und Technologieunternehmen werden durch die Erfolge von OR Technology verstärkt, was dazu beiträgt, Mecklenburg-Vorpommern als einen attraktiven Standort für Medizintechnik-Entwicklungen zu positionieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology)

Was macht Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology)?

Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rostock. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) ansässig?

Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) hat seinen Sitz in Rostock. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) tätig?

Oehm und Rehbein GmbH (OR Technology) ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik