Hoffrichter GmbH

Medizintechnik · Schwerin

Hoffrichter GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hoffrichter GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Mettenheimer Strasse 12-14
19061 Schwerin

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Hoffrichter GmbH im Überblick

Die Hoffrichter GmbH aus Schwerin ist ein kontinuierlich wachsender Hersteller von CPAP- und Beatmungsgeräten, spezialisiert auf die Schlafmedizin und Heimbeatmung. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen der Entwicklung und Produktion präziser Atemtherapiegeräte verschrieben, die insbesondere zur Behandlung von Schlafapnoe, COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung) und weiteren Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Durch ihre innovative Ausrichtung und das Engagement für höchste Produktqualität hat sich Hoffrichter einen Platz als zuverlässiger Partner im Gesundheitswesen erarbeitet. Schwerin, als Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, bietet dem Unternehmen überdies strategische Vorteile durch die enge Kooperation mit Kliniken und Lungenfachärzten in der Region.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Hoffrichter GmbH umfasst eine Vielzahl spezialisierter Geräte. Unter der Marke "prisma" werden CPAP-, BiPAP- und AutoCPAP-Systeme entwickelt, die sowohl für die häusliche als auch klinische Beatmung optimiert sind. Diese hochmodernen Geräte kommen nicht nur in der Schlaflabordiagnostik, sondern auch bei der ambulanten Anpassung und der Langzeittherapie von Atemwegserkrankungen zur Anwendung. Zu den Kernprodukten gehören:

  • CPAP-Geräte: Entwickelt zur kontinuierlichen positiven Atemwegsdrucktherapie, ideal für Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe.
  • BiPAP-Geräte: Bieten zwei Druckstufen, um die Atemunterstützung zu optimieren, besonders geeignet für Patienten mit komplexeren Atemwegserkrankungen.
  • AutoCPAP-Geräte: Diese Geräte passen den Druck automatisch an die individuellen Bedürfnisse des Patienten an und sorgen so für eine individuelle Therapie.

Ein ergänzendes Angebot an Masken, Schläuchen und diverses Zubehör rundet die Produktpalette ab. Darüber hinaus hat Hoffrichter moderne Fernüberwachungssoftware entwickelt, die eine kontinuierliche Therapiebegleitung und Datenanalyse ermöglicht, um die Therapieerfolge für Ärzte und Patienten nachvollziehbar zu machen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte der Hoffrichter GmbH unterliegen strengen europäischen und internationalen Normen für Medizintechnik. Sie sind gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) reguliert, die sicherstellt, dass die Geräte nicht nur effektiv, sondern auch sicher im Umgang für die Patienten sind. Die Qualitätssicherung erfolgt durch interne Prüfabläufe und externe Audits, um die hohen Sicherheitsstandards kontinuierlich zu gewährleisten. Darüber hinaus verpflichtet sich Hoffrichter zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Produkte und Prozesse, was durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter unterstützt wird.

Standort Schwerin / Mecklenburg-Vorpommern

Der Standort Schwerin bringt nicht nur Vorteile durch die günstige geografische Lage, sondern ist auch gekennzeichnet durch eine starke Gesundheitswirtschaft. Das HELIOS-Klinikum Schwerin, eines der größten Krankenhäuser der Region, dient Hoffrichter als wichtiger Partner für Tests und klinische Studien. Diese enge Zusammenarbeit ist entscheidend für die Weiterentwicklung innovativer Technologien und Therapiekonzepte in der Atemwegstherapie. Durch das Engagement in der regionalen Gesundheitsversorgung kann Hoffrichter nicht nur auf einen lukrativen Markt zugreifen, sondern hat auch die Möglichkeit, zur Verbesserung der Versorgungsqualität in Mecklenburg-Vorpommern beizutragen.

Besonderheiten und Engagement

Ein besonderes Merkmal der Hoffrichter GmbH ist ihre Verantwortung gegenüber den Patienten und die nachhaltige Entwicklung. Das Unternehmen setzt auf umweltfreundliche Produktionsweisen und versucht, Ressourcen effizient zu nutzen. Dieses Engagement zeigt sich auch in der Auswahl von Materialien und der optimierten Logistik, um die CO2-Bilanz zu minimieren. Darüber hinaus engagiert sich Hoffrichter intensiv in der Fortbildung von medizinischem Personal, um das Wissen über die effektive Anwendung ihrer Produkte sicherzustellen. Regelmäßige Schulungen und Workshops fördern den Austausch von Best Practices und unterstützen die medizinischen Fachkräfte dabei, die Therapieergebnisse ihrer Patienten zu maximieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Hoffrichter GmbH

Was macht Hoffrichter GmbH?

Hoffrichter GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwerin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hoffrichter GmbH ansässig?

Hoffrichter GmbH hat seinen Sitz in Schwerin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hoffrichter GmbH tätig?

Hoffrichter GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Hoffrichter GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik