Ludwig Hertlein GmbH Adresse & Kontakt
Ludwig Hertlein GmbH im Überblick
Die Ludwig Hertlein GmbH wurde im Jahr 1990 gegründet und hat sich in den letzten drei Jahrzehnten als verlässlicher Partner in der Metallverarbeitung etabliert. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kronach, einer Stadt in Bayern, die für ihre hohe Fertigungskompetenz bekannt ist. Mit einem starken Fokus auf Präzision und Qualität liefert Hertlein nicht nur Komponenten für die Medizintechnik, sondern auch für diverse andere Branchen, darunter Maschinenbau und Automobilindustrie. Die Lage in der Frankenwald-Region ermöglicht dem Unternehmen, auf eine Vielzahl von Naturressourcen zurückzugreifen, die für die Metallverarbeitung essenziell sind.
Leistungen und Produkte
Das Unternehmen bietet ein spezialisiertes Fertigungsspektrum, das auf moderne Maschinen und Technologien setzt. Zu den Kernkompetenzen zählen CNC-Drehen, CNC-Fräsen und Stanztechnik für verschiedene Metalllegierungen. Besonders in der Medizintechnik hat sich die Ludwig Hertlein GmbH auf die Herstellung von gezeigten und individuellen Bauteilen spezialisiert. Dazu gehören:
- Gehäusekomponenten: Diese Teile sind entscheidend für die Funktionalität und Sicherheit medizinischer Geräte und werden nach spezifischen Anforderungen der Kunden gefertigt.
- Halterungen: Diese Produkte gewährleisten die sichere Montage und den Halt von Geräten und Instrumenten während medizinischer Anwendungen.
- Strukturteile: Sie spielen eine zentrale Rolle in der Stabilität und Robustheit von medizintechnischen Geräten.
Ein besonderes Merkmal des Unternehmens ist die Fähigkeit, sowohl Kleinstserien als auch große Serienstücken zu bearbeiten, was eine flexible Anpassung an die Dynamik des Marktes ermöglicht. Die Qualitätssicherung erfolgt durch moderne Prüf- und Messtechnik, die den strengen Anforderungen der Medizintechnik gerecht wird. Zudem trägt die Einhaltung internationaler Qualitätsstandards, wie der ISO 13485 für Medizintechnik, zur Reputation der Firma bei.
Standort Kronach / Bayern
Kronach, im Landkreis Kronach im Frankenwald gelegen, bietet aufgrund seiner Lage und Infrastruktur einen strategisch günstigen Standort für Industriefirmen. Die geografische Nähe zu wichtigen Verkehrsachsen, insbesondere der A73, macht die Logistik für derartige Unternehmen besonders effizient. Die Region ist reich an industrieller Tradition und hat sich zu einem Zentrum für Medizintechnik und Maschinenbau entwickelt. Dies fördert nicht nur die Unternehmensentwicklung, sondern auch die Ansiedlung weiterer Firmen in den angrenzenden Industrieparks.
Die Ludwig Hertlein GmbH ist somit ein bedeutender Teil des lokalen Wirtschaftsgefüges. Das Unternehmen beschäftigt zahlreiche Fachkräfte aus der Region und bietet Ausbildungsplätze in technischen Berufen an, wodurch es aktiv zur Fachkräfteentwicklung und zum Erhalt der regionalen Wirtschaft beiträgt. Ihr Engagement für Nachhaltigkeit spiegelt sich in einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen und in umweltfreundlichen Produktionsverfahren wider.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Ludwig Hertlein GmbH
Was macht Ludwig Hertlein GmbH?
Ludwig Hertlein GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Kronach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Ludwig Hertlein GmbH ansässig?
Ludwig Hertlein GmbH hat seinen Sitz in Kronach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Ludwig Hertlein GmbH tätig?
Ludwig Hertlein GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.