LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH Adresse & Kontakt
LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH im Überblick
Die LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH, gegründet im Jahr 2001 in Offenbach am Main, Hessen, hat sich als ein zuverlässiger Partner im Bereich der Logistik und des Vertriebs von Medizinprodukten etabliert. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Branche verbindet LOGIMED Fachwissen mit modernsten Logistiklösungen, um sicherzustellen, dass die Produkte termingerecht und in einwandfreiem Zustand an die Kunden gelangen. Neben der zentralen Lage in der Rhein-Main-Region trägt die umfassende Branchenkenntnis dazu bei, den spezifischen Anforderungen der Medizintechnik gerecht zu werden.
Leistungen und Produkte
LOGIMED bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die auf die speziellen Bedürfnisse von Herstellern und Importeuren von Medizinprodukten ausgerichtet sind. Die Hauptleistungen umfassen:
- Warehousing: Das Unternehmen betreibt ein hochmodernes Lager, das auf die Lagerung von temperatur- und lichtempfindlichen Medizinprodukten spezialisiert ist. Hierbei werden spezifische Bedingungen eingehalten, um die Qualität der Produkte zu gewährleisten.
- Kommissionierung: LOGIMED stellt sicher, dass die Produkte effizient und präzise zusammengestellt werden, indem es moderne Kommissionierungstechniken und -systeme verwendet.
- Distribution: Durch die strategische Positionierung des Lagers in der Rhein-Main-Region erfolgt die bundesweite Distribution schnell und zuverlässig, auch im Falle von just-in-time Lieferungen.
- Direktvertrieb: LOGIMED beliefert direkt Arztpraxen, Kliniken und Apotheken mit einer breiten Palette von Medizinprodukten und garantiert somit die Verfügbarkeit der Produkte in unterschiedlichen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
- Retourenmanagement: Das Unternehmen bietet umfassende Lösungen für das Retourenmanagement, die dazu beitragen, die Effizienz und Kundenzufriedenheit zu steigern.
- Regulatory Compliance: LOGIMED unterstützt seine Partner bei der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Gesundheitssektor, was für das Vertrauen der Endkunden entscheidend ist.
Diese Dienstleistungen sind insbesondere für Hersteller von Medizinprodukten wichtig, die eine strenge Regulatorik beachten und gleichzeitig einen hohen Qualitätsanspruch an die Logistik haben müssen. LOGIMED arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen und stellt sicher, dass alle erforderlichen Zertifizierungen und Genehmigungen vorliegen.
Regulatorische Einordnung
In der Medizintechnik gelten für die Produkte und deren Logistik strenge gesetzliche Vorgaben, darunter die Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. LOGIMED ist mit diesen Regularien bestens vertraut und bietet seinen Kunden Unterstützung bei der Einhaltung der Qualitätsstandards, die für die Zulassung und den Vertrieb von Medizinprodukten notwendig sind. Die Dienstleistungen im Bereich der Regulatory Compliance sorgen dafür, dass alle Prozesse von der Produktion bis zur Auslieferung transparent und nachvollziehbar sind.
Standort Offenbach / Hessen
Offenbach am Main hat sich durch seine zentrale Lage zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort innerhalb der Rhein-Main-Region entwickelt. Die Stadt ist nur wenige Kilometer von Frankfurt entfernt, was nicht nur die Erreichbarkeit für Geschäftspartner erleichtert, sondern auch eine exzellente Anbindung an den internationalen Luftverkehr bietet. Der Frankfurter Flughafen, einer der größten Verkehrsknotenpunkte Europas, ermöglicht die schnelle und effiziente Distribution von Medizinprodukten nicht nur national, sondern auch international.
Zusätzlich sind die Bundesautobahnen A3 und A661 in unmittelbarer Nähe, was die logistische Flexibilität weiter erhöht. Diese geographischen Vorteile machen LOGIMED zu einem idealen Partner für Unternehmen, die ihre Medizintechnikprodukte schnell und zuverlässig auf den Markt bringen möchten. Die Kombination aus modernem Lager, fortschrittlicher Logistiktechnologie und großem Fachwissen im Bereich Medizinproduktepositioniert LOGIMED als einen Schlüsselspieler in der Branche.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Medizintechnik Frankfurt
```Häufige Fragen zu LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH
Was macht LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH?
LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Offenbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH ansässig?
LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH hat seinen Sitz in Offenbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH tätig?
LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.