LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH

Medizintechnik · Offenbach

LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Offenbach, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH Adresse & Kontakt

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Röntgenstrasse 3
63512 Offenbach

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LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH

Die LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH wurde 2001 in Offenbach am Main, Hessen, gegründet und ist auf Logistik und Vertrieb von Medizinprodukten ausgerichtet. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung kombiniert das Unternehmen Branchenwissen mit Logistikabläufen, damit Produkte termingerecht und unbeschädigt bei den Kunden ankommen. Die zentrale Lage in der Rhein-Main-Region und die Branchenkenntnis dienen den Anforderungen der Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

LOGIMED richtet seine Dienstleistungen auf die Bedürfnisse von Herstellern und Importeuren von Medizinprodukten aus. Die Hauptleistungen umfassen:

  • Warehousing: Das Unternehmen betreibt ein Lager, das auf die Lagerung von temperatur- und lichtempfindlichen Medizinprodukten ausgelegt ist. Dabei werden die jeweils erforderlichen Bedingungen eingehalten.
  • Kommissionierung: Die Produkte werden mit Kommissionierungstechniken und -systemen zusammengestellt.
  • Distribution: Durch die Lage des Lagers in der Rhein-Main-Region erfolgt die bundesweite Distribution, auch bei just-in-time Lieferungen.
  • Direktvertrieb: LOGIMED beliefert Arztpraxen, Kliniken und Apotheken direkt mit einer Palette von Medizinprodukten und sorgt so für die Verfügbarkeit in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
  • Retourenmanagement: Das Unternehmen bietet Lösungen für das Retourenmanagement.
  • Regulatory Compliance: LOGIMED unterstützt seine Partner bei der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Gesundheitssektor.

Diese Dienstleistungen richten sich an Hersteller von Medizinprodukten, die strenge Regulatorik beachten und zugleich Anforderungen an die Logistik stellen. LOGIMED arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen und stellt sicher, dass die erforderlichen Zertifizierungen und Genehmigungen vorliegen.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik gelten für die Produkte und deren Logistik strenge gesetzliche Vorgaben, darunter die Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. LOGIMED kennt diese Regularien und unterstützt Kunden bei der Einhaltung der Qualitätsstandards, die für Zulassung und Vertrieb von Medizinprodukten nötig sind. Die Dienstleistungen im Bereich Regulatory Compliance sorgen dafür, dass die Prozesse von der Produktion bis zur Auslieferung nachvollziehbar bleiben.

Standort Offenbach / Hessen

Offenbach am Main ist durch seine zentrale Lage ein Wirtschaftsstandort innerhalb der Rhein-Main-Region. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer von Frankfurt entfernt, was die Erreichbarkeit für Geschäftspartner und die Anbindung an den internationalen Luftverkehr erleichtert. Über den Frankfurter Flughafen, einen der größten Verkehrsknotenpunkte Europas, lassen sich Medizinprodukte national und international verteilen.

Zusätzlich liegen die Bundesautobahnen A3 und A661 in unmittelbarer Nähe, was die logistische Flexibilität erhöht. Diese geographischen Gegebenheiten machen LOGIMED für Unternehmen interessant, die ihre Medizintechnikprodukte schnell und zuverlässig auf den Markt bringen möchten. Lager, Logistiktechnik und Fachwissen im Bereich Medizinprodukte ergänzen sich dabei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Medizintechnik Frankfurt

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Häufige Fragen zu LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH

Was macht LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH?

LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Offenbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH ansässig?

LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH hat seinen Sitz in Offenbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH tätig?

LOGIMED Logistik + Medizin Vertriebsgesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik