adeor medical AG

Medizintechnik · München

adeor medical AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

adeor medical AG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Biberger Strasse 93
82008 München

```html

adeor medical AG im Überblick

Die adeor medical AG mit Sitz in München zählt zu den innovativsten Unternehmen im Bereich der Medizintechnik, insbesondere in der Audiologie. Mit einem klaren Fokus auf Otoplastiken, Hörsysteme und audiologische Versorgungslösungen hat sich das Unternehmen als gefragter Partner für Hörgeräteakustiker, HNO-Ärzte und Audiologen etabliert. Die Integration modernster Technologien in die Produktentwicklung unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf nationaler und internationaler Ebene.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von adeor medical AG ist vielfältig und speziell auf die Bedürfnisse der Hörgeräteakustik-Branche ausgerichtet. Zu den angebotenen Produkten gehören:

  • Individuell angepasste Otoplastiken: Diese werden für verschiedene Anwendungen wie Hörgeräte und Schallschutzfittings gefertigt und bieten eine optimale Passform und hohen Tragekomfort.
  • Hörgerätekomponenten und Zubehör: adeor medical entwickelt Komponenten, die in eine Vielzahl von Hörgeräte-Modellen integriert werden können, einschließlich mikroelektronischer Bauteile.
  • Digitale Abformtechnologien: Durch den Einsatz modernster CAD/CAM-Techniken für die Fertigung von Otoplastiken werden Präzision und Effizienz maximiert, was die Produktion individueller Lösungen in kürzester Zeit ermöglicht.
  • Schulungen und Beratungsleistungen: Das Unternehmen bietet umfassende Schulungsprogramme für Hörgeräteakustiker an, um diese in der optimalen Versorgung ihrer Kunden mit Otoplastiken zu unterstützen.

Die regulatorische Einordnung der Produkte von adeor medical AG ist ebenfalls von Bedeutung. Alle Produkte sind CE-zertifiziert und erfüllen die strengen Anforderungen der europäischen Richtlinien für Medizinprodukte. Dies gewährleistet, dass die Produkte sowohl sicher als auch effektiv für die Benutzer sind.

Standort München / Bayern

Die Wahl des Standorts in München ist nicht nur strategisch, sondern auch vorteilhaft, da die bayerische Hauptstadt ein zentraler Knotenpunkt in der Medizintechnik ist. München beherbergt zahlreiche renommierte Kliniken und Forschungseinrichtungen, darunter das LMU Klinikum und das Klinikum rechts der Isar, die als Vorreiter im Bereich der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Audiologie gelten. Diese Synergien ermöglichen es der adeor medical AG, eng mit medizinischen Fachkräften zusammenzuarbeiten und neue Lösungen direkt auf die Bedürfnisse des Marktes abzustimmen.

Die Region um München besitzt zudem eine hohe Dichte an Hörgeräteakustikern und HNO-Praxen, was den Hauptmarkt für die Produkte von adeor medical AG darstellt. Darüber hinaus ist die Metropolregion ein wichtiger Standort für Forschung und Entwicklung im Bereich der Medizintechnik. Kooperationen mit Hochschulen und Institutionen fördern Innovationen und sichern langfristigen Erfolg.

Besonderheiten der adeor medical AG

Ein herausragendes Merkmal der adeor medical AG ist das Bekenntnis zur individuellen Anpassung ihrer Produkte. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur funktionale, sondern auch ästhetisch ansprechende Lösungen zu bieten. So ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Fachleuten, maßgeschneiderte Produkte zu entwickeln, die sowohl den funktionalen Anforderungen als auch den Wünschen der Nutzer hinsichtlich Design und Komfort gerecht werden.

Außerdem ist adeor medical AG aktiv im Bereich der Forschung, um kontinuierlich neue Technologien und Verfahren zu entwickeln, die die Lebensqualität von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen verbessern. Die fortlaufende Produktinnovation und die hohe Qualitätssicherung markieren das Engagement des Unternehmens für Exzellenz in der Medizintechnik und die Zufriedenheit seiner Kunden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Sanitätshäuser

```

Häufige Fragen zu adeor medical AG

Was macht adeor medical AG?

adeor medical AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist adeor medical AG ansässig?

adeor medical AG hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist adeor medical AG tätig?

adeor medical AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

adeor medical AG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik