KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH Adresse & Kontakt
KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH
Die KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH ist ein zahntechnisches Labor mit Sitz in Trier und wurde 1993 gegründet. Das Unternehmen verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Dentalmedizintechnik und fertigt zahntechnische Lösungen für Praxen in der Region. Trier ist als römische Stadt und UNESCO-Welterbe bekannt und bildet den Standort des Betriebs.
Leistungen und Produkte
Die Klemens Zahntechnik GMBH bietet zahntechnische Leistungen für Zahnarztpraxen an. Zum Produktspektrum zählen:
- Zahnersatz: Individuell angefertigte Zahnersatzlösungen mit Blick auf Ästhetik und Funktion.
- Kronen und Brücken: Passgenau gearbeitete Kronen und Brücken zur Wiederherstellung der Kaufunktion.
- Prothesen: Vollprothesen und Teilprothesen, angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Patienten.
- Implantatsuprastrukturen: Fertigung maßgeschneiderter Aufbauten für Implantate zur Anpassung an Zahnfleisch und Kieferstruktur.
Das Labor arbeitet mit CAD/CAM-Verfahren für die digitale Fertigung und kombiniert diese mit manueller Handwerkstechnik. Schwerpunkte sind Qualitätssicherung und die individuelle Anpassung der Arbeiten an den jeweiligen Patientenfall.
Standort Trier / Rheinland-Pfalz
Trier bietet als Standort der KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH eine ausgebaute Infrastruktur für die medizinische Versorgung. In der Stadt befindet sich unter anderem das Universitätsklinikum Trier. Die Zusammenarbeit mit Zahnärzten in der Region und im nahen Luxemburg prägt die Tätigkeit des Unternehmens. Die grenznahe Lage zu Luxemburg eröffnet zudem Zugang zu einem Nachbarmarkt mit Nachfrage nach dentalen Laborleistungen.
Darüber hinaus ist die Klemens Zahntechnik GMBH in regionalen Netzwerken der Medizintechnik und Zahnmedizin aktiv, was den Austausch von Fachwissen und Technologien unterstützt. Solche Kooperationen tragen zur Weiterentwicklung und zum Standard der zahnärztlichen Versorgung bei.
Regulatorische Einordnung und Bedeutung für die Region
Die KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH ist nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Die Zertifizierung belegt, dass Produkte und Dienstleistungen den Anforderungen an Sicherheit und Leistungsfähigkeit aus der europäischen Medizinprodukteverordnung entsprechen. Durch die Einhaltung dieser Standards ist das Labor ein Ansprechpartner für Zahnärzte und trägt zur Patientensicherheit in der Region bei.
Mit ihren Produkten und Dienstleistungen sowie ihrer Rolle in der zahnmedizinischen Versorgung ist die Klemens Zahntechnik GMBH ein Bestandteil der Gesundheitswirtschaft in Trier und Umgebung. Das Unternehmen ist im zahnärztlichen Sektor sowohl regional als auch überregional in der medizinischen Versorgung tätig.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Rheinland-Pfalz oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH
Was macht KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH?
KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Trier. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH ansässig?
KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH hat seinen Sitz in Trier. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH tätig?
KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie KLEMENS ZAHNTECHNIK GMBH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.