MICROQORE MEDICAL GmbH Adresse & Kontakt
MICROQORE MEDICAL GmbH: Profil
Die MICROQORE MEDICAL GmbH mit Sitz in Konstanz entwickelt Mikrotechnologie und Präzisionskomponenten für medizinische Geräte. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und stellt hochspezialisierte Anwendungen für die Medizintechnik her. Der Name verweist auf die Kombination aus Mikrotechnik (micro) und Porenstrukturen oder Filtertechnik (qore) und damit auf den Fokus auf komplexe medizinische Fragestellungen. Mit einem Team aus Fachleuten und einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet MICROQORE MEDICAL an der Entwicklung neuer Produkte, die geltenden Qualitätsstandards entsprechen.
Leistungen und Produkte
MICROQORE MEDICAL entwickelt Miniaturkomponenten, Mikrofluidik-Bauteile und Filtrationslösungen für medizintechnische Systeme. Dazu gehören Mikrofilter für Anwendungen in der Diagnostik und Labortechnik. Diese Produkte werden in der Infusionstechnik eingesetzt, wo präzise Dosierungen von Medikamenten für den Therapieerfolg relevant sind, sowie bei der Herstellung miniaturisierter Implantate, die aufgrund ihrer Größe und Funktionalität die Lebensqualität der Patienten verbessern können.
Ein Schwerpunkt liegt auf Lösungen, die die Effizienz steigern und die Sicherheit in der Patientenversorgung erhöhen. So entwickelt MICROQORE MEDICAL etwa Produkte für die Herstellung diagnostischer Geräte in der Onkologie, die zur frühen Erkennung von Krankheiten beitragen. Über die Zusammenarbeit mit Medizintechnikherstellern und Systemintegratoren richtet das Unternehmen seine Lösungen auf die Anforderungen seiner Kunden aus.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Als Hersteller medizintechnischer Produkte muss MICROQORE MEDICAL regulatorische Anforderungen erfüllen. Die Produkte werden nach den Richtlinien der Europäischen Union (z.B. MDR – Medical Device Regulation) zertifiziert, um Qualität und Sicherheit nachzuweisen. Das Unternehmen verfügt über eine ISO 13485-Zertifizierung, den internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Diese Zertifizierungen sind eine Voraussetzung, um im Markt für Medizintechnik bestehen zu können.
Standort Konstanz / Baden-Württemberg
Konstanz liegt am Bodensee und verfügt über eine aktive Forschungsgemeinschaft. Die örtliche Universität hat Schwerpunkte in Biologie, Chemie und Materialwissenschaften, die für die Entwicklung von Produkten in der Medizintechnik relevant sind. Diese akademische Nähe begünstigt den Wissensaustausch und Kooperationen, die für Unternehmen wie MICROQORE MEDICAL von Bedeutung sind.
Hinzu kommt die Nähe zur Technologie-Industrie in St. Gallen und Schaffhausen in der Schweiz. Dieser grenzüberschreitende Raum ermöglicht MICROQORE MEDICAL Zugang zu neuen Märkten und Technologien. Die regionale Vernetzung trägt dazu bei, dass Unternehmen in diesem Sektor ihre Produkte weiterentwickeln und auf veränderte Anforderungen des Marktes reagieren können.
Die MICROQORE MEDICAL GmbH ist im Bereich der Medizintechnik in der Region aktiv. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen trägt das Unternehmen zur Patientenversorgung sowie zu Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Entwicklung in Konstanz bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu MICROQORE MEDICAL GmbH
Was macht MICROQORE MEDICAL GmbH?
MICROQORE MEDICAL GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Konstanz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist MICROQORE MEDICAL GmbH ansässig?
MICROQORE MEDICAL GmbH hat seinen Sitz in Konstanz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist MICROQORE MEDICAL GmbH tätig?
MICROQORE MEDICAL GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.