memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH

Medizintechnik · Prignitz

memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Prignitz, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag: 7.00 Uhr - 16.30 Uhr

Freitag: 7.00 Uhr - 13:30 Uhr

Adresse

Heinrich-Gätke-Strasse 3
16928 Prignitz

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memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH im Überblick

Die memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH ist ein auf medizintechnischen Service und Vertrieb spezialisiertes Unternehmen aus dem Landkreis Prignitz, Brandenburg. Das Unternehmen, gegründet im Jahr 1995, hat sich als verlässlicher Partner für Gesundheitseinrichtungen etabliert und versteht sich als Bindeglied zwischen technologischen Innovationen und den Bedürfnissen der Anwender. Ziel ist es, die Qualität der patientennahen Versorgung durch technische Unterstützung und zuverlässige Produkte zu verbessern.

Leistungen und Produkte

memotec bietet Wartung, Prüfung und Reparatur medizintechnischer Geräte für Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime in der Prignitz an. Neben diesen Kernleistungen umfasst das Portfolio auch die Beratung und Schulung im Umgang mit komplexen medizinischen Geräten. Besonders hervorzuheben ist die Spezialisierung auf Geräte der Bildgebung, Anästhesietechnik sowie Überwachungs- und Therapiegeräte. Als regionaler Anbieter ermöglicht das Unternehmen auch Einrichtungen in ländlichen Regionen den Zugang zu qualifiziertem medizintechnischen Service ohne lange Anfahrtswege zu überregionalen Anbietern.

  • Wartung und Reparatur: Umfassende Dienstleistungen, die sicherstellen, dass sämtliche medizinischen Geräte stets funktionsfähig sind.
  • Prüfungen gemäß MPBetreibV: Durchführung von sicherheitstechnischen Prüfungen nach den bundesweiten Standards.
  • Beratung: Unterstützung bei der Beschaffung und Implementierung neuer Medizintechnikprodukte persönlicher Schulungen für das Fachpersonal.
  • Umfangreiche Produktpalette: Vom EKG-Gerät bis hin zu hoch spezialisierter Anästhesietechnik.

Standort Prignitz / Brandenburg

Der Landkreis Prignitz liegt im Nordwesten Brandenburgs und grenzt an Mecklenburg-Vorpommern und die Niederlande. Mit einer Fläche von über 3.000 Quadratkilometern ist die Region ländlich geprägt und in Bezug auf die Gesundheitsversorgung auf lokale Anbieter angewiesen. Das Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg, das über einen modernen OP-Bereich und mehrere Fachabteilungen verfügt, sowie kleinere Gesundheitseinrichtungen in der Region bilden den lokalen Markt für memotec als regionalen Medizintechnikdienstleister. Diese Nähe zu den Einrichtungen ermöglicht es memotec, schnell auf Anfragen zu reagieren und individuelle Lösungen anzubieten.

Zusätzlich bietet die memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH regionale Workshops und Schulungen an, um das Gesundheitswesen in der Prignitz aktiv zu unterstützen. Hierdurch wird der Wissenstransfer gefördert und das Fachpersonal in der Region qualifiziert, was zu einer besseren Patientenversorgung beiträgt.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH ist gemäß den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert und erfüllt die hohen Standards der ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Dies stellt sicher, dass alle Produkte aus ihrem Sortiment und alle angebotenen Dienstleistungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Jährliche Audits und interne Schulungen sind Teil des Qualitätssicherungsprozesses, um die Einhaltung der geltenden Normen kontinuierlich zu gewährleisten.

Durch diese regulatorische Einordnung hat memotec nicht nur die Möglichkeit, innovative Medizintechnikprodukte zu vertreiben, sondern auch das Vertrauen der Kunden in ihre Dienstleistungen zu stärken.

Besonderheiten und gesellschaftliche Verantwortung

Ein wichtiges Merkmal der memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH ist das Engagement für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Das Unternehmen setzt auf umweltfreundliche Praktiken bei der Entsorgung von medizinischen Geräten und schult seine Mitarbeiter im Umgang mit ressourcenschonenden Verfahren. Des Weiteren unterstützt memotec lokale soziale Initiativen, um das Lebensumfeld in der Prignitz zu verbessern und die Bevölkerung positiv zu beeinflussen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Pflegeheime Übersicht

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Häufige Fragen zu memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH

Was macht memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH?

memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Prignitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH ansässig?

memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH hat seinen Sitz in Prignitz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH tätig?

memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie memotec-Service- und Vertriebsgesellschaft mbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik