Jürgen Koch Medizinprodukte KG

Medizintechnik · Rhein-Lahn-Kreis

Jürgen Koch Medizinprodukte KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Jürgen Koch Medizinprodukte KG Adresse & Kontakt

Adresse

Grabenstrasse 2-4
56130 Rhein-Lahn-Kreis

Jürgen Koch Medizinprodukte KG

Die Jürgen Koch Medizinprodukte KG besteht seit 1992 und handelt mit Medizinprodukten im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen versorgt Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen und deckt das Gebiet zwischen Koblenz und Limburg ab. Die zentrale Lage im Rhein-Lahn-Kreis ermöglicht kurze Wege zu medizinischen Institutionen in der Region. Als inhabergeführter Betrieb betreut das Unternehmen seine Kunden persönlich.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der Jürgen Koch Medizinprodukte KG umfasst medizinische Verbrauchsmaterialien, Diagnostikhilfsmittel und Praxisausstattungen für niedergelassene Ärzte sowie kleine Kliniken. Zum Sortiment zählen unter anderem:

  • Verbrauchsmaterialien wie Einmalhandschuhe, Verbandsmaterialien und Spritzen
  • Diagnosetools wie Blutdruckmessgeräte, Stethoskope und Labordiagnosetests
  • Ausstattungen für die Praxiseinrichtung, darunter Untersuchungsliegen, Möbel und Therapiegeräte
  • Medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehhilfen und Pflegehilfen für Patienten

Daneben berät das Unternehmen bei der Auswahl der Produkte und richtet sich dabei nach den Anforderungen der jeweiligen Praxis oder Einrichtung. Der Lieferservice sorgt für die termingerechte Versorgung in der Region.

Standort Rhein-Lahn-Kreis / Rheinland-Pfalz

Der Rhein-Lahn-Kreis liegt geografisch zentral und spielt eine Rolle im Gesundheitswesen von Rheinland-Pfalz. Zur Region gehören Orte wie Nassau, Bad Ems und Diez; sie liegt nahe an Städten wie Koblenz und Frankfurt. Die medizinische Infrastruktur stützt sich unter anderem auf das Kreiskrankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach sowie das Klinikum Koblenz. Diese Einrichtungen arbeiten mit medizinischen Dienstleistern zusammen, um die Versorgung der Patienten sicherzustellen.

Die Jürgen Koch Medizinprodukte KG trägt mit ihrer Produktpalette und ihrem lokalen Service zur medizinischen Versorgung in der Region bei. Für Ärzte und Gesundheitseinrichtungen vor Ort unterstützt das Unternehmen Arbeitsabläufe und die medizinischen Dienstleistungen.

Da die Jürgen Koch Medizinprodukte KG mit Medizinprodukten arbeitet, unterliegt sie den Vorgaben der Europäischen Union und des deutschen Arzneimittelgesetzes, die die Konformität der gelieferten Produkte sicherstellen sollen. Das Unternehmen schult seine Mitarbeiter regelmäßig, damit die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und der Kenntnisstand zur Medizintechnik aktuell bleibt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Rheinland-Pfalz | Sanitätshäuser Übersicht

Häufige Fragen zu Jürgen Koch Medizinprodukte KG

Was macht Jürgen Koch Medizinprodukte KG?

Jürgen Koch Medizinprodukte KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Lahn-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Jürgen Koch Medizinprodukte KG ansässig?

Jürgen Koch Medizinprodukte KG hat seinen Sitz in Rhein-Lahn-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Jürgen Koch Medizinprodukte KG tätig?

Jürgen Koch Medizinprodukte KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik