Komitec electronics GmbH

Medizintechnik · Erzgebirgskreis

Komitec electronics GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erzgebirgskreis, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Komitec electronics GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Albin-Trommler-Strasse 2
08297 Erzgebirgskreis

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Komitec electronics GmbH

Die Komitec electronics GmbH entwickelt und fertigt Elektronik für die Medizintechnik und hat ihren Sitz im Erzgebirgskreis in Sachsen. Das Unternehmen produziert elektronische Baugruppen, Leiterplatten und Steuerungselektronik für medizintechnische Geräte und weitere Industrien. Der Schwerpunkt liegt auf der Fertigung für die Medizintechnik. Der Erzgebirgskreis hat eine ausgeprägte Fertigungstradition in den Bereichen Feinmechanik und Elektronik.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von Komitec electronics umfasst elektronische Baugruppen für verschiedene Medizingeräte, darunter Diagnosetechnik, Therapiegeräte und Patientenüberwachungssysteme. Zu den Kompetenzen zählen SMD-bestückte Leiterplatten, Steuerungsmodule für komplexe Anwendungen sowie medizinische Messwertelektronik. Das Leistungsspektrum reicht von der ersten Idee über die Prototypenentwicklung bis zur Serienproduktion und …

  • Forschung und Entwicklung: Unterstützung von Partnern bei der Entwicklung neuer Produkte und Technologien.
  • Prototyping: Schnelle Erstellung von Prototypen zur Minimierung von Markteinführungszeiten.
  • Serienfertigung: Flexible Fertigungsprozesse, die an die spezifischen Anforderungen der Kunden angepasst werden können.
  • Qualitätsmanagement: Einhaltung der Qualitätsstandards nach ISO 13485 für die Herstellung von Medizinprodukten.

Die Fertigung erfolgt nach ISO 13485, was im Bereich der Medizintechnik relevant ist, da hier definierte Anforderungen an Produktsicherheit und Zuverlässigkeit gelten. Komitec electronics optimiert seine Prozesse fortlaufend und investiert in Fertigungstechnik.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Komitec electronics GmbH unterliegt den geltenden europäischen und internationalen Richtlinien für Medizintechnik. Dazu zählt die EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR), die Anforderungen an Funktion und Sicherheit der Produkte stellt. Das Qualitätsmanagementsystem wird regelmäßig auditiert. Die Mitarbeiter werden in Qualitätsstandards und Arbeitsabläufen geschult.

Standort Erzgebirgskreis / Sachsen

Der Erzgebirgskreis liegt im sächsischen Erzgebirge und hat eine feinmechanische und elektronische Fertigungstradition. Die Region ist ein Standort für Entwicklung und Produktion von Technologien. Komitec electronics nutzt die industrielle Basis der Region sowie das Angebot an qualifizierten Fachkräften. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Chemnitz und Dresden unterstützt den Wissensaustausch. Das ist im Medizintechnikmarkt von Bedeutung, da hier laufende Anpassungen gefragt sind.

Die Komitec electronics GmbH ist in der regionalen Wirtschaft verankert und unterstützt lokale Arbeitsplätze. Über Ausbildungsprogramme und Praktika beteiligt sich das Unternehmen an der Ausbildung von Fachkräften in der Elektronik- und Medizintechnik, was für die Region und die Branche von Bedeutung ist.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Sachsen | Lohnhersteller Übersicht

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Häufige Fragen zu Komitec electronics GmbH

Was macht Komitec electronics GmbH?

Komitec electronics GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Erzgebirgskreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Komitec electronics GmbH ansässig?

Komitec electronics GmbH hat seinen Sitz in Erzgebirgskreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Komitec electronics GmbH tätig?

Komitec electronics GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik