Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG

Medizintechnik · Berlin

Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Robert-Rössle-Strasse 10
13125 Berlin

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Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG im Überblick

Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG aus Berlin ist ein börsennotierter Hersteller und Dienstleister in den Bereichen Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Strahlenschutztechnik. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, innovative Lösungen zu entwickeln, die sowohl in der klinischen Praxis als auch in der Forschung Anwendung finden. Zu den Hauptprodukten zählen radioaktive Quellen, Kalibratoren und spezialisierte Strahlentherapieprodukte. Eckert & Ziegler ist im SDAX gelistet und verfügt über eine internationale Präsenz mit rund 1.000 Mitarbeitern.

Leistungen und Produkte

Eckert & Ziegler bietet eine Vielzahl von Produkten, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Gesundheitssektors zugeschnitten sind. Das Produktportfolio umfasst:

  • Brachytherapieprodukte: Zu den Hauptanwendungen gehören radioaktive Strahlenquellen für das Prostata-Seeding, ein Verfahren, das bei der Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt wird.
  • Kalibrationsquellen: Diese werden genutzt, um die Präzision von Messgeräten zu gewährleisten, die in der Strahlentherapie und Nuklearmedizin eingesetzt werden.
  • Radiopharmaka-Vorstufen: Diese Produkte sind entscheidend für die Herstellung von Radiopharmaka, die in der Diagnose und Therapie von verschiedenen Erkrankungen Anwendung finden.
  • Strahlenschutzprodukte: Diese umfassen eine breite Palette an Lösungen, die für Sicherheit und Schutz von medizinischem Personal und Patienten in der Strahlenanwendung sorgen.

Das Unternehmen ist zudem im Bereich Radiopharmazeutika aktiv, beispielsweise mit positronenemissionstomographischen (PET) Isotopen. Kunden sind vor allem Strahlentherapiezentren, Nuklearmedizinlabore und Strahlenschutzeinrichtungen weltweit, die von der Expertise und den innovativen Produkten von Eckert & Ziegler profitieren.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die von nationalen und internationalen Behörden festgelegt werden. Als Anbieter von medizinischen Produkten ist das Unternehmen verpflichtet, die Richtlinien und Normen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) einzuhalten. Diese Regulierungen gewährleisten die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte, die in der medizinischen Anwendung genutzt werden.

Standort Berlin

Berlin ist nicht nur die Heimat der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, sondern auch ein bedeutender Forschungsstandort. Die Stadt beherbergt die Charité, eine der größten und renommiertesten Universitätskliniken der Welt. Dieser Standort ist entscheidend, da er eine dynamische Forschungsgemeinschaft und den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften bietet. Die enge Kooperation mit akademischen Institutionen unterstützt die Innovationskraft des Unternehmens und fördert die Entwicklung neuer Produkte und Technologien in der Nuklearmedizin und Strahlentechnik.

Zusätzlich profitiert Eckert & Ziegler von einer günstigen geografischen Lage, die den Zugang zu wichtigen Märkten in Europa und darüber hinaus erleichtert. In Berlin sind zahlreiche Forschungseinrichtungen und Unternehmen ansässig, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Medizintechnik und biomedizinischer Forschung beschäftigen, was den Austausch von Ideen und Technologien fördert.

Besonderheiten und Ausblick

Ein besonderes Merkmal von Eckert & Ziegler ist die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen verfolgt eine klare Innovationsstrategie, die auf den wachsenden Bedarf an fortschrittlichen Lösungen in der medizinischen Diagnostik und Therapie ausgerichtet ist. Die globalen Herausforderungen in der Onkologie und der Bedarf an neuen Therapiekonzepten bieten herausragende Möglichkeiten für das Unternehmen, seine Marktposition weiter auszubauen.

Mit einer robusten Pipeline an neuen Produkten und Technologien positioniert sich Eckert & Ziegler als Vorreiter in der Strahlen- und Medizintechnik. Das Unternehmen plant, seine internationalen Aktivitäten weiter auszubauen und neue Partnerschaften mit Forschungseinrichtungen und Kliniken einzugehen, um die Heilungschancen von Patienten durch innovative Therapieansätze zu erhöhen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG

Was macht Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG?

Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ansässig?

Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG tätig?

Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik