Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG Adresse & Kontakt
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Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG mit Sitz in Berlin ist ein börsennotierter Hersteller und Dienstleister in den Bereichen Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Strahlenschutztechnik. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für die klinische Praxis und die Forschung. Zu den Hauptprodukten zählen radioaktive Quellen, Kalibratoren und Strahlentherapieprodukte. Eckert & Ziegler ist im SDAX gelistet und beschäftigt international rund 1.000 Mitarbeiter.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio richtet sich an den Gesundheitssektor und umfasst:
- Brachytherapieprodukte: Dazu gehören radioaktive Strahlenquellen für das Prostata-Seeding, ein Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs.
- Kalibrationsquellen: Sie dienen der Prüfung von Messgeräten, die in der Strahlentherapie und Nuklearmedizin eingesetzt werden.
- Radiopharmaka-Vorstufen: Diese Produkte werden für die Herstellung von Radiopharmaka zur Diagnose und Therapie verschiedener Erkrankungen benötigt.
- Strahlenschutzprodukte: Dazu zählen Lösungen für die Sicherheit von medizinischem Personal und Patienten in der Strahlenanwendung.
Das Unternehmen ist außerdem im Bereich Radiopharmazeutika aktiv, etwa mit Isotopen für die Positronenemissionstomographie (PET). Zu den Kunden zählen Strahlentherapiezentren, Nuklearmedizinlabore und Strahlenschutzeinrichtungen weltweit.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG unterliegen regulatorischen Anforderungen nationaler und internationaler Behörden. Als Anbieter medizinischer Produkte muss das Unternehmen die Richtlinien und Normen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) einhalten. Diese Vorgaben betreffen Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte in der medizinischen Anwendung.
Standort Berlin
Berlin ist Sitz der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG und zugleich ein bedeutender Forschungsstandort. In der Stadt befindet sich mit der Charité eine der größten Universitätskliniken. Der Standort bietet Zugang zu einer aktiven Forschungsgemeinschaft und zu Fachkräften. Die Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und Technologien in Nuklearmedizin und Strahlentechnik.
Zusätzlich liegt Berlin geografisch günstig zu wichtigen Märkten in Europa und darüber hinaus. In der Stadt sind zahlreiche Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Medizintechnik und biomedizinischer Forschung ansässig, was den Austausch von Ideen und Technologien erleichtert.
Besonderheiten und Ausblick
Eckert & Ziegler investiert fortlaufend in Forschung und Entwicklung. Die Ausrichtung orientiert sich am steigenden Bedarf an Lösungen in der medizinischen Diagnostik und Therapie. Die Anforderungen in der Onkologie und der Bedarf an neuen Therapiekonzepten eröffnen dem Unternehmen Möglichkeiten, seine Marktposition auszubauen.
Mit einer Pipeline neuer Produkte und Technologien ist Eckert & Ziegler in der Strahlen- und Medizintechnik tätig. Das Unternehmen plant, seine internationalen Aktivitäten auszuweiten und weitere Partnerschaften mit Forschungseinrichtungen und Kliniken einzugehen, um die Heilungschancen von Patienten durch neue Therapieansätze zu verbessern.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG
Was macht Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG?
Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ansässig?
Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG tätig?
Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.