Kreidler Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Kreidler Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Kreidler Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Faulenbachstr. 17-19
78573 Tuttlingen

Kreidler Medizintechnik GmbH im Überblick

Kreidler Medizintechnik GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein renommierter Hersteller von chirurgischen Instrumenten und medizintechnischen Produkten. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Branche hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Instrumente spezialisiert, die in der Orthopädie, Traumatologie und Allgemeinchirurgie Anwendung finden. Kreidler Medizintechnik ist stolz darauf, Teil des Tuttlinger Clusters zu sein, das international als das bedeutendste Zentrum für chirurgische Instrumente gilt und eine über 150-jährige Tradition in der Medizintechnik aufweist.

Leistungen und Produkte

Kreidler Medizintechnik entwickelt und produziert chirurgische Instrumente, die den höchsten medizinischen Qualitätsstandards entsprechen. Das Produktportfolio umfasst sowohl Standardinstrumente als auch maßgeschneiderte Sonderanfertigungen für spezifische chirurgische Indikationen. Zu den Highlights zählen innovative Produkte wie minimalinvasive Instrumente und spezielle Implantate, die durch fortschrittliche Technologien wie 3D-Druck und moderne Materialien enorme Vorteile im angewandten Bereich bringen.

Die Zielgruppen von Kreidler Medizintechnik sind vielfältig und beinhalten nicht nur Kliniken und Operationszentren in Deutschland, sondern auch internationale Distributoren, die die Produkte auf globalen Märkten vertreiben. Eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften ermöglicht es dem Unternehmen, direkt auf die Bedürfnisse der Anwender einzugehen und kontinuierlich Verbesserungen und Innovationen in der Produktentwicklung voranzutreiben.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte von Kreidler Medizintechnik unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die in der Europäischen Union mit der Medizinprodukterichtlinie (MDR) und in den USA mit der Food and Drug Administration (FDA) definiert sind. Das Unternehmen hat ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementiert, welches alle Schritte von der Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zur Vermarktung umfasst. Dies garantiert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte und stellt sicher, dass alle gefertigten Instrumente höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen selbst spielt eine zentrale Rolle in der Medizintechnik-Branche. Als die "Welthauptstadt der chirurgischen Instrumente" beheimatet die Stadt über 400 Medizintechnikunternehmen, die ein breites Netzwerk von Zulieferern, Dienstleistern und Forschungseinrichtungen bilden. Kreidler Medizintechnik profitiert von dieser einzigartigen Infrastruktur, die hochqualifizierte Fachkräfte anzieht. Die Verfügbarkeit von Spezialisten in der Medizintechnik sowie die enge Kooperation mit Ingenieuren und Designern fördern kontinuierliche Innovationen und Technologietransfer. Ferner sorgt die Regionalität des Unternehmens dafür, dass Lieferketten kurz und effizient gestaltet werden können, was in der schnelllebigen Medizintechnikbranche von entscheidender Bedeutung ist.

Besonderheiten von Kreidler Medizintechnik

Ein besonderes Merkmal von Kreidler Medizintechnik ist die Ausrichtung auf kundenspezifische Lösungen. Das Unternehmen bietet nicht nur Standardlösungen, sondern auch die Möglichkeit, Instrumente und Produkte gemäß den individuellen Anforderungen der medizinischen Anwender zu entwickeln. Dies stellt sicher, dass die Produkte optimal auf die chirurgischen Anforderungen abgestimmt sind und stetig optimiert werden können. Darüber hinaus engagiert sich Kreidler Medizintechnik aktiv in Forschungsprojekten und Kooperationen mit Hochschulen, um neue Technologien und Behandlungsmethoden zu erforschen und weiterzuentwickeln, die letztendlich dem Patienten zugutekommen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Kreidler Medizintechnik GmbH

Was macht Kreidler Medizintechnik GmbH?

Kreidler Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Kreidler Medizintechnik GmbH ansässig?

Kreidler Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kreidler Medizintechnik GmbH tätig?

Kreidler Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik