Kreidler Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Kreidler Medizintechnik GmbH
Die Kreidler Medizintechnik GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte her. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Branche konzentriert sich das Unternehmen auf Entwicklung und Produktion von Instrumenten für Orthopädie, Traumatologie und Allgemeinchirurgie. Kreidler Medizintechnik gehört zum Tuttlinger Cluster, das als Zentrum für chirurgische Instrumente gilt und eine über 150-jährige Tradition in der Medizintechnik aufweist.
Leistungen und Produkte
Kreidler Medizintechnik entwickelt und produziert chirurgische Instrumente nach medizinischen Qualitätsstandards. Das Produktportfolio umfasst Standardinstrumente sowie maßgeschneiderte Sonderanfertigungen für spezifische chirurgische Indikationen. Dazu zählen minimalinvasive Instrumente und spezielle Implantate, die mit Technologien wie 3D-Druck und entsprechenden Materialien gefertigt werden.
Zu den Zielgruppen von Kreidler Medizintechnik zählen Kliniken und Operationszentren in Deutschland sowie internationale Distributoren, die die Produkte auf globalen Märkten vertreiben. Durch die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften richtet das Unternehmen die Produktentwicklung an den Bedürfnissen der Anwender aus und passt sie laufend an.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Produkte von Kreidler Medizintechnik unterliegen regulatorischen Anforderungen, die in der Europäischen Union mit der Medizinprodukterichtlinie (MDR) und in den USA mit der Food and Drug Administration (FDA) definiert sind. Das Unternehmen betreibt ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485, das alle Schritte von der Produktentwicklung über die Fertigung bis zur Vermarktung umfasst. Dies ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte und stellt sicher, dass die gefertigten Instrumente die geltenden Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen spielt eine zentrale Rolle in der Medizintechnik-Branche. In der Stadt sind über 400 Medizintechnikunternehmen ansässig, die ein Netzwerk aus Zulieferern, Dienstleistern und Forschungseinrichtungen bilden. Kreidler Medizintechnik nutzt diese Infrastruktur, die Fachkräfte aus der Region anzieht. Die Verfügbarkeit von Spezialisten in der Medizintechnik sowie die Kooperation mit Ingenieuren und Designern unterstützen Produktentwicklung und Technologietransfer. Zudem hält die regionale Anbindung des Unternehmens die Lieferketten kurz und effizient, was in der Medizintechnikbranche eine Rolle spielt.
Besonderheiten von Kreidler Medizintechnik
Ein Merkmal von Kreidler Medizintechnik ist die Ausrichtung auf kundenspezifische Lösungen. Das Unternehmen bietet neben Standardlösungen die Möglichkeit, Instrumente und Produkte nach den individuellen Anforderungen der medizinischen Anwender zu entwickeln. So lassen sich die Produkte auf die jeweiligen chirurgischen Anforderungen abstimmen und weiter anpassen. Darüber hinaus beteiligt sich Kreidler Medizintechnik an Forschungsprojekten und Kooperationen mit Hochschulen, um neue Technologien und Behandlungsmethoden zu erforschen und weiterzuentwickeln.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu Kreidler Medizintechnik GmbH
Was macht Kreidler Medizintechnik GmbH?
Kreidler Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Kreidler Medizintechnik GmbH ansässig?
Kreidler Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kreidler Medizintechnik GmbH tätig?
Kreidler Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.