Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH

Medizintechnik · Zollernalbkreis

Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Zollernalbkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Madertal 7
72401 Zollernalbkreis

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Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH: Profil

Die Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH stellt Edelstahlmöbel und medizintechnisches Mobiliar im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg her. Das Unternehmen fertigt OP-Tische, Instrumententische sowie medizinische Schränke und liefert damit Ausstattung für Kliniken, Operationssäle und Labore. Der Zollernalbkreis liegt in der Schwäbischen Alb in der Nähe von Tuttlingen, einer Region mit einer ausgeprägten medizintechnischen Industrie. Mit dem Schwerpunkt auf Edelstahlverarbeitung ist Kolb Stahl- und Metallhaus in der Medizintechnik tätig.

Leistungen und Produkte

Kolb Stahl- und Metallhaus bietet Produkte für den Einsatz im Gesundheitswesen an. Die Produktpalette umfasst

  • OP-Tische: Robuste Ausführungen für den Einsatz in Operationsräumen, die eine präzise Positionierung ermöglichen.
  • Instrumententische: Tische zur Organisation chirurgischer Instrumente während des Eingriffs.
  • Medizinische Schränke: Individuell gestaltbare Lösungen zur Aufbewahrung von Medizinprodukten und Instrumenten unter Berücksichtigung der Hygienestandards.
  • Edelstahlmöbel: Hygienisch reinigbare Möbel für Kliniken.

Alle Produkte werden unter Berücksichtigung der Hygieneanforderungen gefertigt und lassen sich nach Kundenvorgaben gestalten. Das Unternehmen passt die Produkte an die wechselnden Anforderungen im Gesundheitssektor an.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH unterliegen den regulatorischen Vorgaben der Medizintechnik. Das Unternehmen richtet sich nach der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie der DIN EN ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Diese Anforderungen sind Voraussetzung für den Vertrieb der Produkte im europäischen Markt. Zudem sollen die verwendeten Materialien den Hygiene- und Sicherheitsstandards entsprechen.

Regionale Bedeutung

Der Zollernalbkreis ist ein Standort der Medizintechnologie in Deutschland. Im Umfeld von Kolb Stahl- und Metallhaus sind weitere Unternehmen aus verwandten Bereichen angesiedelt, etwa Hersteller chirurgischer Instrumente und Zulieferbetriebe. Diese geografische Nähe erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen. Kolb Stahl- und Metallhaus schafft zudem Arbeitsplätze in der Region und arbeitet mit lokalen Partnern in Produktion und Logistik zusammen.

Besonderheiten der Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH

Kolb Stahl- und Metallhaus fertigt sowohl Kleinserien als auch Großaufträge und bedient damit unterschiedliche Kunden, von kleinen Kliniken bis hin zu großen Gesundheitseinrichtungen. Die Produkte lassen sich in hohem Maße individualisieren: Kunden können eigene Anforderungen bei der Produktgestaltung einbringen, sodass Lösungen entstehen, die auf die jeweilige Einrichtung abgestimmt sind.

Zusätzlich achtet Kolb Stahl- und Metallhaus auf Nachhaltigkeit. Die Materialien werden im Hinblick auf Funktionalität und Umweltverträglichkeit ausgewählt. Dazu zählen ressourcenschonende Produktionsmethoden und Recyclingkonzepte im Produktlebenszyklus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht

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Häufige Fragen zu Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH

Was macht Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH?

Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zollernalbkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH ansässig?

Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH hat seinen Sitz in Zollernalbkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH tätig?

Kolb Stahl- und Metallhaus GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik