ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Hohenlohekreis

ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hohenlohekreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Bachmühle 2
74673 Hohenlohekreis

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ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG im Überblick

Die ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Ventilatoren und Motoren. Der Stammsitz in Mulfingen (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg) ist gleichzeitig das globale Headquarter des ebm-papst-Konzerns. Das Unternehmen entwickelt und produziert energieeffiziente Gebläse, Ventilatoren und EC-Motoren für zahlreiche Branchen, darunter die Medizintechnik, Heizungs- und Klimatechnik sowie die industrielle Automatisierung. Weltweit ist ebm-papst an mehr als 30 Standorten in über 60 Ländern vertreten. Mit einer Belegschaft von über 14.000 Mitarbeitern global und einem Jahresumsatz von mehr als 2 Milliarden Euro (Stand 2022) hat sich das Unternehmen als stärkster Innovationsführer etabliert.

Leistungen und Produkte

Im Bereich Medizintechnik liefert ebm-papst Mulfingen Ventilatoren und Gebläse für Beatmungsgeräte, Sauerstoffkonzentratoren, Dialysegeräte und medizinische Kühlsysteme. Die Produkte zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit, geringe Geräuschemissionen und lange Lebensdauer aus, was für den Einsatz in medizinischen Geräten entscheidend ist. Attribute wie niedriger Energieverbrauch und hohe Effizienz sind ein Markenzeichen der Technik von ebm-papst. Neben Standardprodukten werden auch kundenspezifische Anpassungen und Sonderentwicklungen für OEM-Kunden in der Medizintechnikbranche angeboten. Ein Beispiel für die Innovationskraft des Unternehmens ist die Entwicklung von Ventilatoren, die über integrierte Sensoren verfügen und in der Lage sind, Echtzeit-Daten zu liefern, die die Leistung und Sicherheit medizinischer Geräte verbessern.

Standort Mulfingen / Baden-Württemberg

Mulfingen liegt im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg, einer Region mit starker mittelständischer Industrietradition. Der ebm-papst-Konzern ist für die Region ein wichtiger Arbeitgeber und Innovationstreiber. Baden-Württemberg beherbergt zahlreiche Unternehmen der Medizintechnik und Elektrotechnik, die eng mit ebm-papst als Komponentenlieferant zusammenarbeiten. Die Region gilt als bedeutendes Zentrum für Technik und Forschung, was durch die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstituten gestärkt wird. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der Ausbildung und Weiterbildung junger Talente und trägt so zur Sicherstellung des Fachkräftenachwuchses in der Region bei.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Produkte von ebm-papst Mulfingen erfüllen die strengen Anforderungen der Medizintechnik und sind nach ISO 13485 zertifiziert, was eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität und Sicherheit der Produkte gewährleistet. Diese Zertifizierung ist besonders wichtig für die Entwicklung und den Vertrieb von medizinischen Produkten, die nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sondern auch die hohen Erwartungen von medizinischen Fachkräften und Patienten erfüllen müssen. Zusätzlich unterliegt das Unternehmen regelmäßigen Audits, um sicherzustellen, dass alle Produkte den Richtlinien der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie den relevanten internationalen Standards entsprechen.

Besonderheiten der Produktentwicklung

Die Innovationsstrategie von ebm-papst Mulfingen ist stark auf Nachhaltigkeit und Effizienz ausgerichtet. Durch den Einsatz modernster Materialien und Technologien, wie z.B. EC-Technik (elektronisch kommutierte Motoren), bietet das Unternehmen Lösungen, die nicht nur den Energieverbrauch reduzieren, sondern auch die Umweltbelastung minimieren. Ein Beispiel sind die neu entwickelten Ventilatoren mit optimierten Hydrauliken, die eine bis zu 50% höhere Effizienz im Vergleich zu herkömmlichen elektrisch betriebenen Ventilatoren aufweisen. Dieses Engagement für Nachhaltigkeit unterstützt die globale Initiative zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und integriert sich nahtlos in die Unternehmensphilosophie.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG

Was macht ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG?

ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hohenlohekreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG ansässig?

ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Hohenlohekreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG tätig?

ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik