Waldemar Link GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Hamburg

Waldemar Link GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hamburg, Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Waldemar Link GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Barkhausenweg 10
22339 Hamburg

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Waldemar Link GmbH & Co. KG

Die Waldemar Link GmbH & Co. KG stellt orthopädische Implantate her und hat ihren Sitz in Hamburg. Das 1948 gegründete Unternehmen ist in der Endoprothetik tätig. Die Implantate werden in über 60 Ländern eingesetzt und kommen sowohl in Kliniken als auch in Rehabilitationszentren zur Anwendung. Die Produkte werden von Chirurgen und Patienten gleichermaßen genutzt.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von Waldemar Link umfasst verschiedene Produktbereiche in der Endoprothetik, darunter:

  • Knieendoprothesen: Dazu zählt das LINK Endo-Model, ein knieprothetisches System, das für Tumorchirurgie und Revisionsindikationen eingesetzt wird. Das LINK Endo-Model gehört zu den am häufigsten implantierten Rotationsgelenken weltweit.
  • Hüftimplantate: Waldemar Link bietet mehrere Hüftsysteme an. Dazu gehören modulare Systeme, die Chirurgen eine individuelle Anpassung ermöglichen.
  • Sprunggelenk-Totalendoprothesen (HINTEGRA): Diese Implantate sind für die Behandlung von degenerativen Erkrankungen und Verletzungen des Sprunggelenks konzipiert und auf eine natürliche Bewegungsführung ausgelegt.
  • Revisionsimplantate: Diese Produkte sind für Patienten gedacht, bei denen nach einer ersten Implantation eine Wiederherstellung notwendig ist. Sie sind auf Stabilität und Flexibilität im Einsatz ausgelegt.

Die Produkte von Waldemar Link sind auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet, wobei der Fokus auf einer schnelleren Rehabilitation und einer Verbesserung der Lebensqualität liegt. Über Forschung und Entwicklung verfolgt das Unternehmen die technische Entwicklung in der Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung

Waldemar Link unterliegt den Regularien der Medizintechnik, die von den Gesundheitseinrichtungen der Länder und der Europäischen Union vorgegeben werden. Die Produkte sind CE-zertifiziert und erfüllen die Richtlinien der medizinischen Geräteklassen, einschließlich der ISO 13485-Norm, die für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik gilt. Darüber hinaus führt das Unternehmen regelmäßige Audits und Qualitätskontrollen durch.

Standort Hamburg / Hamburg

In Hamburg befindet sich der Hauptsitz von Waldemar Link. Hier betreibt das Unternehmen eine Produktionsstätte. Der Standort bündelt die Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung über die Fertigung bis zur Logistik unter einem Dach.

Daneben kooperiert Waldemar Link mit Kliniken wie dem UKE Hamburg (Universitätsklinikum Eppendorf) und weiteren medizinischen Einrichtungen, um Feedback und Anforderungen von Fachleuten in die Entwicklung einfließen zu lassen. Diese Zusammenarbeit dient dazu, die Produkte an medizinische Standards und den klinischen Alltag anzupassen.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Die Rolle von Waldemar Link in Hamburg reicht über die Medizintechnik hinaus, da das Unternehmen auch einen wirtschaftlichen Beitrag zur Region leistet. Über qualifizierte Arbeitsplätze und Ausbildungsprogramme für Medizintechnik-Studierende unterstützt Waldemar Link die Ausbildung von Fachkräften in der Branche.

Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Forschung und Entwicklung. Waldemar Link investiert in neue Technologien, um den Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden und die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hamburg | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Waldemar Link GmbH & Co. KG

Was macht Waldemar Link GmbH & Co. KG?

Waldemar Link GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Waldemar Link GmbH & Co. KG ansässig?

Waldemar Link GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Hamburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Waldemar Link GmbH & Co. KG tätig?

Waldemar Link GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik