Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer

Medizintechnik · Viersen

Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Viersen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer Adresse & Kontakt

Adresse

Lenenweg 11b
47918 Viersen

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Hilfsmittel-Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer

Das Hilfsmittel-Center Hessmer ist ein inhabergeführtes Sanitätshaus in Viersen in Nordrhein-Westfalen. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Versorgung von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf. Geleitet wird das Unternehmen von Helmut Hessmer. Neben der Produktpalette gehören persönliche Beratung und Anpassung vor Ort zum Angebot.

Leistungen und Produkte

Das Hilfsmittel-Center bietet Produkte zur Unterstützung im Alltag. Zu den Kernbereichen zählen:

  • Rollstühle: Manuelle und elektrische Rollstühle, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Mobilitätseinschränkungen der Patienten.
  • Gehhilfen: Gehstöcke, Krücken und Rollatoren für die Fortbewegung im Alltag.
  • Kompressionsstrümpfe: Maßgefertigte Kompressionsversorgung bei Venenerkrankungen und zur Förderung der Durchblutung.
  • Bandagen und Orthesen: Produkte zur Stabilisierung von Gelenken und Muskeln, auch im Rahmen der Rehabilitation.
  • Einlagen: Individuell angepasste Einlagen zur Unterstützung der Fußgesundheit und zur Reduzierung von Schmerzen.
  • Prothesen und Orthesen: Anfertigung und Anpassung von Prothesen für amputierte Gliedmaßen sowie individuelles Orthesendesign.
  • Inkontinenzprodukte: Produkte, die Betroffene im Alltag unterstützen.
  • Pflegebetten: Verstellbare Pflegebetten für die Pflege im häuslichen Umfeld.

Das Fachpersonal des Hilfsmittel-Centers berät die Kunden und passt die Produkte individuell an. Das Unternehmen übernimmt zudem die Abrechnung mit Krankenkassen und Pflegekassen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Das Hilfsmittel-Center Hessmer richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften für Sanitätshäuser in Deutschland. Die Produkte werden nach den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MPV) konzipiert und hergestellt. Die Mitarbeiter werden fortlaufend geschult, um aktuelle medizinische Erkenntnisse und Technologien in die Praxis umzusetzen. Das Sanitätshaus unterliegt regelmäßigen Qualitätsprüfungen.

Regionale Bedeutung

Das Hilfsmittel-Center ist in der Versorgung von Menschen im Kreis Viersen tätig. Als lokal verwurzeltes Unternehmen versorgt es sowohl das Stadtgebiet von Viersen als auch die umliegenden Gemeinden. Die Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten, Physiotherapeuten und Pflegediensten ermöglicht eine abgestimmte Versorgung der Patienten.

Besonderheiten des Hilfsmittel-Centers

Das Hilfsmittel-Center Hessmer setzt auf persönlichen Service und Betreuung. Im Vordergrund steht, gemeinsam mit den Kunden passende Lösungen für den Alltag mit Einschränkungen zu finden, nicht allein der Produktverkauf. Daneben veranstaltet das Unternehmen regelmäßig Informationsabende zu medizinischen Hilfsmitteln und deren Nutzung. Diese richten sich auch an Angehörige, die in Pflege und Unterstützung eine zentrale Rolle übernehmen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer

Was macht Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer?

Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Viersen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer ansässig?

Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer hat seinen Sitz in Viersen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer tätig?

Hilfsmittel- Center Hessmer Inh. Helmut Hessmer ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik