Axel Koch u. Frank Wag Adresse & Kontakt
Axel Koch u. Frank Wag: Profil
Axel Koch u. Frank Wag hat seinen Sitz im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen und liefert medizintechnische Produkte samt zugehöriger Serviceleistungen. Der Schwerpunkt liegt auf Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen im Umfeld der Universitätsstadt Marburg. Neben Produkten deckt das Unternehmen auch technische Dienstleistungen ab und arbeitet mit regionalem Bezug.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio von Axel Koch u. Frank Wag umfasst Medizintechnikprodukte und medizinische Verbrauchsmaterialien. Dazu zählen unter anderem Diagnosetechnologie, Patientenmonitorsysteme und chirurgische Instrumente. Alle lieferbaren Medizinprodukte entsprechen den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR).
Zusätzlich zum Vertrieb von Produkten bietet das Unternehmen Serviceleistungen für die Instandhaltung und sichere Nutzung der Medizintechnik an. Dazu gehören:
- Technische Beratung: Fachkräfte unterstützen bei der Auswahl der passenden Produkte.
- Einweisungen: Schulungen für medizinisches Personal zum sicheren Umgang mit den Geräten.
- Wartungsleistungen: Regelmäßige Wartungen zur Erhaltung von Funktionalität und Sicherheit der Medizintechnik.
Das Unternehmen setzt auf persönliche Betreuung der Kunden. Die Mitarbeiter sind in der Region verwurzelt und richten ihre Lösungen an den jeweiligen Anforderungen der Klienten aus.
Regulatorische Einordnung
Axel Koch u. Frank Wag erfüllt die regulatorischen Anforderungen für den Vertrieb von Medizintechnik. Die Einhaltung der EU-MDR dient der Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte. Das Unternehmen unterliegt zudem regelmäßigen Audits und Kontrollen, die prüfen, ob die Abläufe den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Diese Bestimmungen prägen den Marktzugang in einem stark regulierten Umfeld.
Standort Marburg-Biedenkopf / Hessen
Marburg ist ein Bezugspunkt für die Medizintechnik in Hessen. Mit der Philipps-Universität Marburg und dem Universitätsklinikum UKGM Marburg ist die Region ein Medizin- und Wissenschaftsstandort. Das UKGM gehört zu den größten Ausbildungsstätten für medizinische Berufe in Mittelhessen, was den Standort von Axel Koch u. Frank Wag prägt. Durch die Nähe zu akademischen Institutionen lassen sich aktuelle Technologien in die Produktpalette aufnehmen.
Zusätzlich ist das Unternehmen in ein Netzwerk eingebunden, das lokale und überregionale Akteure im Gesundheitswesen verbindet. Diese Verbindungen unterstützen die Rolle von Axel Koch u. Frank Wag im Gesundheitssektor und die Mitwirkung an der medizinischen Versorgung in der Region.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Axel Koch u. Frank Wag
Was macht Axel Koch u. Frank Wag?
Axel Koch u. Frank Wag ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Marburg-Biedenkopf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Axel Koch u. Frank Wag ansässig?
Axel Koch u. Frank Wag hat seinen Sitz in Marburg-Biedenkopf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Axel Koch u. Frank Wag tätig?
Axel Koch u. Frank Wag ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.