MEDICARE GMBH

Medizintechnik · Mecklenburgische Seenplatte

MEDICARE GMBH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MEDICARE GMBH Adresse & Kontakt

Adresse

Bornmühlenstr. 4
17033 Mecklenburgische Seenplatte

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MEDICARE GMBH aus der Mecklenburgischen Seenplatte

Die MEDICARE GMBH versorgt Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern mit Medizinprodukten und medizintechnischen Services. Die Mecklenburgische Seenplatte ist der flächenmäßig größte Landkreis Deutschlands und stark ländlich geprägt, mit großen Distanzen zwischen den Städten und Gemeinden. Diese Struktur macht die medizinische Versorgung anspruchsvoll. MEDICARE liefert in diese dünn besiedelte Region Medizinprodukte und unterstützt damit die gesundheitliche Versorgung vor Ort.

Leistungen und Produkte

Das Angebot von MEDICARE umfasst medizinische Verbrauchsmaterialien, Hilfsmittel und Pflegeprodukte für den ambulanten und stationären Einsatz. Zu den wichtigsten Produktbereichen gehören:

  • Medizinische Verbrauchsmaterialien: Dazu zählen Bandagen, Pflaster, Inkontinenzmaterialien und sterile Einmalprodukte für Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen.
  • Hilfsmittel: MEDICARE führt Hilfsmittel für den Alltag von Patienten, darunter Gehhilfen, Rollstühle und Pflegebetten.
  • Pflegeprodukte: Produkte für ältere oder pflegebedürftige Menschen, etwa Hautpflegecremes oder Desinfektionsmittel, gehören ebenfalls zum Sortiment.

Als regionaler Anbieter ist MEDICARE in die medizinische Versorgung Mecklenburg-Vorpommerns eingebunden, eines Bundeslands mit geringer Bevölkerungsdichte und langen Versorgungswegen. Eine kurzfristige Verfügbarkeit der Produkte verkürzt Wartezeiten und ermöglicht eine zügigere Behandlung der Patienten.

Regulatorische Einordnung

MEDICARE erfüllt die relevanten europäischen und nationalen Vorschriften für Hersteller und Händler medizinischer Produkte. Die Produkte sind CE-zertifiziert und erfüllen damit die geforderten Sicherheits- und Leistungsstandards. Über regelmäßige Qualitätskontrollen und Mitarbeiterschulungen hält MEDICARE den Standard der angebotenen Produkte konstant. Diese Einordnung ist für das Vertrauen von Ärzten und Pflegepersonen in die verwendeten Produkte wichtig, besonders in einer Branche, in der die Patientensicherheit an erster Stelle steht.

Standort Mecklenburgische Seenplatte / Mecklenburg-Vorpommern

Die Mecklenburgische Seenplatte liegt in Norddeutschland zwischen Berlin und der Ostseeküste. Neubrandenburg ist die größte Stadt des Landkreises und der medizinische Mittelpunkt der Region; dort befindet sich mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ein großes Krankenhaus mit zahlreichen Fachabteilungen und einer Notfallversorgung. MEDICARE nutzt diese zentrale Lage für die Distribution der Produkte und einen zeitnahen Service für Gesundheitsdienstleister in der Umgebung.

Die geographischen Gegebenheiten der Region mit ihren vielen Seen und der ländlichen Struktur prägen das Gesundheitsökosystem in Mecklenburg-Vorpommern. MEDICARE richtet sich an dieser Struktur aus und berücksichtigt lokale Bedürfnisse in seinem Angebot.

Daneben beteiligt sich MEDICARE an der regionalen Gesundheitsförderung und am Austausch zwischen Ärzten, Pflegeeinrichtungen und weiteren Gesundheitsdienstleistern. Das unterstützt die Patientenversorgung und die Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheitsgemeinschaft der Mecklenburgischen Seenplatte.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu MEDICARE GMBH

Was macht MEDICARE GMBH?

MEDICARE GMBH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mecklenburgische Seenplatte. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MEDICARE GMBH ansässig?

MEDICARE GMBH hat seinen Sitz in Mecklenburgische Seenplatte. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MEDICARE GMBH tätig?

MEDICARE GMBH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie MEDICARE GMBH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik