medica nord Vertriebs GmbH

Medizintechnik · Rostock

medica nord Vertriebs GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

medica nord Vertriebs GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag von 8.00 – 17.00 Uhr

Freitag von 8:00 – 16:00 Uhr

Adresse

Lindbruch 1a
18273 Rostock

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medica nord Vertriebs GmbH aus Rostock

Die medica nord Vertriebs GmbH aus Rostock vertreibt medizintechnische Produkte in Mecklenburg-Vorpommern. Rostock, die größte Stadt des Bundeslandes, ist ein Hafenstandort und ein Zentrum für medizinische Versorgung, unter anderem durch die ansässige Universitätsmedizin Rostock als einen der großen Klinikstandorte Norddeutschlands. medica nord versorgt Kliniken, Arztpraxen sowie Pflegeeinrichtungen in der Küstenregion mit Medizinprodukten und Verbrauchsmaterialien. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der regionalen Versorgung.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von medica nord umfasst medizintechnische Produkte für Diagnose, Therapie und Patientenversorgung. Dazu zählen unter anderem:

  • Klinische Verbrauchsmaterialien wie sterile Verbandsstoffe, Infusions- und Transfusionstechnik
  • Diagnostikmittel für die Labormedizin, einschließlich Schnelltests und Reagenzien
  • Medizintechnische Ausstattung wie Diagnosegeräte, chirurgische Instrumente und Patientenmonitoring-Systeme

Als regionaler Anbieter setzt medica nord auf kurze Lieferzeiten und persönliche Kundenbetreuung, damit die Gesundheitseinrichtungen mit den benötigten Produkten versorgt sind. Daneben bietet das Unternehmen Schulungen für medizinisches Personal zur Anwendung der Produkte an.

Regulatorische Einordnung

medica nord Vertriebs GmbH arbeitet nach den Anforderungen der Europäischen Union für Medizinprodukte. Das Unternehmen achtet darauf, dass alle Produkte den geltenden Richtlinien entsprechen, etwa der MDR (Medical Device Regulation), die seit Mai 2021 in Kraft ist. Diese Regularien regeln Sicherheit und Leistung von Medizinprodukten. Die Auswahl der Partnerhersteller und die regelmäßige Qualitätskontrolle der Produkte gehören zur Arbeitsweise des Unternehmens.

Regionale Bedeutung

Als regionaler Anbieter trägt medica nord zur Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern bei. Der Zugang zu medizinischen Produkten unterstützt die einzelnen Gesundheitseinrichtungen sowie die Infrastruktur des Gesundheitswesens in der Region. Gerade in ländlichen und strukturschwachen Gebieten wird die Versorgung über medica nord abgedeckt, was für die Patienten vor Ort relevant ist.

Die Zusammenarbeit mit regionalen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen stützt die lokale Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze. Zudem bietet das Unternehmen Ausbildungsplätze und praktische Einblicke im Bereich Medizintechnik in Rostock an.

Besonderheiten

Durch die enge Zusammenarbeit mit Klinikpartnern kann medica nord auf neue Anforderungen und Entwicklungen in der Medizintechnik reagieren. Neben einem breiten Produktsortiment bietet das Unternehmen Lösungen für spezielle medizinische Bedürfnisse an. Außerdem nutzt medica nord digitale Lösungen für Bestellung und Lieferung der Produkte, was etwa während der COVID-19-Pandemie eine Rolle spielte.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu medica nord Vertriebs GmbH

Was macht medica nord Vertriebs GmbH?

medica nord Vertriebs GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rostock. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist medica nord Vertriebs GmbH ansässig?

medica nord Vertriebs GmbH hat seinen Sitz in Rostock. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist medica nord Vertriebs GmbH tätig?

medica nord Vertriebs GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik