MediTECH Electronic GmbH

Medizintechnik · Hannover

MediTECH Electronic GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hannover, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MediTECH Electronic GmbH Adresse & Kontakt

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Öffnungszeiten

Mo-Fr 08:30-17:00 Uhr

Adresse

Langer Acker 7
30900 Hannover

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MediTECH Electronic GmbH

Die MediTECH Electronic GmbH entwickelt und fertigt audiologische Messgeräte und Hördiagnostiksysteme am Standort Hannover, Niedersachsen. Das Unternehmen wurde in den frühen 1990er Jahren gegründet und ist seither im Markt für Hördiagnosetechnik tätig. Die Produktlinie umfasst Audiometer, Tympanometer sowie Systeme zur Hörgeräteversorgung, die in ambulanten Praxen und in Kliniken eingesetzt werden. Ziel der Geräte ist es, präzise Diagnoselösungen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen bereitzustellen.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von MediTECH Electronic richtet sich an HNO-Ärzte, Audiologen und Hörgeräteakustiker. Zu den Hauptkategorien gehören:

  • PC-basierte Audiometrie-Systeme: Diese Systeme bieten eine Schnittstelle zur Hördiagnose und sind für die Nutzung in der Praxis sowie für mobile Anwendungen geeignet.
  • Tympanometer: Diese Geräte messen den Mittelohrdruck, was für die Diagnose von Mittelohrentzündungen und anderen Erkrankungen relevant ist.
  • OAE-Systeme (Otoakustische Emissionen): Diese Technologie dient der Untersuchung der Haarzellen im Innenohr und wird unter anderem im Neugeborenen-Screening eingesetzt.
  • Hörgeräteprüfsysteme: Diese Geräte unterstützen die Qualitätssicherung von Hörgeräten.

Alle Produkte sind nach ISO 13485 zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR). MediTECH betreibt ein eigenes Forschungs- und Entwicklungsprogramm.

Regulatorische Einordnung

Medizintechnikprodukte unterliegen in Deutschland regulatorischen Auflagen, die MediTECH Electronic erfüllt. Produktsicherheit und -funktion werden durch Tests und klinische Studien abgesichert. Das Unternehmen passt seine Prozesse zur Qualitätssicherung an die geltenden regulatorischen Anforderungen an.

Standort Hannover / Niedersachsen

Hannover, die niedersächsische Landeshauptstadt, ist ein Gesundheits- und Industriestandort. Die Lage in dieser Metropolregion ermöglicht die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und deren HNO-Klinik. MediTECH Electronic ist zudem in ein Netzwerk aus HNO-Praxen und audiologischen Zentren eingebunden, die als Partner und Testumgebungen für neue Entwicklungen dienen.

Durch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Region entwickelt MediTECH Lösungen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Niedersachsen dient dem Unternehmen damit sowohl als Produktions- als auch als Entwicklungsstandort.

Besonderheiten und Ausblick

MediTECH Electronic bietet neben standardisierten Geräten auch maßgeschneiderte Lösungen, die sich an den Anforderungen einzelner Kunden ausrichten. Da sich die Branche laufend verändert, ist eine flexible Reaktion auf neue Technologien notwendig. Künftig will MediTECH seine Produktlinien ausbauen und stärker in digitale Lösungen sowie telemedizinische Anwendungen investieren, um auf die zunehmende Digitalisierung zu reagieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu MediTECH Electronic GmbH

Was macht MediTECH Electronic GmbH?

MediTECH Electronic GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MediTECH Electronic GmbH ansässig?

MediTECH Electronic GmbH hat seinen Sitz in Hannover. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MediTECH Electronic GmbH tätig?

MediTECH Electronic GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik