Nordmed Medical Produkte GmbH Adresse & Kontakt
Nordmed Medical Produkte GmbH
Die Nordmed Medical Produkte GmbH mit Sitz in Hannover, Niedersachsen, liefert medizintechnische Produkte und erbringt Versorgungsleistungen. Das 2004 gegründete Unternehmen beliefert Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in der Metropolregion Hannover-Braunschweig. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen der Region.
Leistungen und Produkte
Das Produktsortiment von Nordmed umfasst medizintechnische Geräte für verschiedene Anwendungsbereiche. Dazu gehören:
- Diagnosetechnologien: Geräte für bildgebende Verfahren, darunter Ultraschall- und Röntgengeräte für den Einsatz in Kliniken und Praxen.
- Therapiemethoden: Behandlungsgeräte wie Lasergeräte und Elektrostimulationsgeräte für die Physiotherapie und Schmerztherapie.
- Patientenüberwachung: Überwachungsmonitore und tragbare Geräte zur kontinuierlichen Kontrolle von Vitalparametern.
- Verbrauchsmaterialien: Von Spritzen über Verbandsmaterialien bis zu Hygieneprodukten für die medizinische Versorgung.
Zusätzlich bietet Nordmed technische Dienstleistungen an. Dazu zählen Wartungen, Reparaturen sowie Einweisungen für medizinische Geräte gemäß der Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV). Das Serviceteam soll Ausfallzeiten gering halten.
Regulatorische Einordnung
Nordmed Medical Produkte GmbH ist als Anbieter von Medizinprodukten gemäß den europäischen Richtlinien registriert. Das Unternehmen richtet seine Produkte an den geltenden Regulierungen und Normen für den Einsatz im Gesundheitswesen aus. Dazu gehören regelmäßige Qualitätsprüfungen und die Einhaltung der ISO 13485 Standards für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik.
Zudem schult Nordmed die Mitarbeiter regelmäßig und informiert sie über Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen.
Standort Hannover / Niedersachsen
Hannover, die Landeshauptstadt Niedersachsens, ist ein Standort mit hoher Dichte an Gesundheitseinrichtungen in Norddeutschland. Mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Klinikum Region Hannover gibt es zahlreiche medizinische Einrichtungen mit Bedarf an Versorgungsleistungen. Nordmed agiert hier mit seinem Team und seinem Produktportfolio als regional verankerter Versorgungspartner für Gesundheitsdienstleister.
Die Lage in Hannover ermöglicht Nordmed kurze Reaktions- und Lieferzeiten gegenüber den Kunden. Das Unternehmen arbeitet zudem in Forschungsprojekten und Kooperationen mit Hochschulen der Region im Bereich Medizintechnik mit.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Nordmed Medical Produkte GmbH investiert in Forschung und Entwicklung, um neue medizinische Technologien und Produkte auf den Markt zu bringen. Gemeinsam mit Herstellern und Forschungseinrichtungen entwickelt Nordmed Lösungen, die auf die Anforderungen im Gesundheitswesen zugeschnitten sind.
Darüber hinaus setzt Nordmed auf nachhaltige Praktiken in Produktherstellung und Betrieb. Das Unternehmen will die Umweltauswirkungen seiner Aktivitäten verringern und die Ressourcennutzung verbessern.
Künftig plant Nordmed, das Dienstleistungsportfolio auszubauen und neue Märkte im In- und Ausland zu erschließen, um seine Stellung in der Medizintechnik auszubauen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen
```Häufige Fragen zu Nordmed Medical Produkte GmbH
Was macht Nordmed Medical Produkte GmbH?
Nordmed Medical Produkte GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Nordmed Medical Produkte GmbH ansässig?
Nordmed Medical Produkte GmbH hat seinen Sitz in Hannover. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Nordmed Medical Produkte GmbH tätig?
Nordmed Medical Produkte GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.