GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG

Medizintechnik · Potsdam-Mittelmark

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Potsdam-Mittelmark, Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG Adresse & Kontakt

Adresse

Oderstrasse 77
14513 Potsdam-Mittelmark

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG im Überblick

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG ist ein auf Telemedizin und kardiologische Langzeitüberwachung spezialisiertes Unternehmen aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen konzentriert, die mittelfristig die Patientenversorgung in der Kardiologie revolutionieren könnten. GETEMED zählt zu den führenden deutschen Medizintechnikunternehmen im Bereich der mobilen Kardiologie und vereint in seinen Produkten modernste Technik mit benutzerfreundlichem Design.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio umfasst eine Vielzahl leistungsstarker Systeme, die insbesondere für die ambulante Langzeit-EKG-Überwachung konzipiert wurden. Die angebotenen Geräte beinhalten:

  • Langzeit-EKG-Rekorder: Diese tragbaren Geräte ermöglichen eine umfassende Überwachung der Herzaktivität über zahlreiche Tage und liefern wertvolle Daten für die Diagnostik von Herzrhythmusstörungen.
  • Ereignisrekorder: Ideal zur Aufzeichnung sporadischer Herzereignisse, die von Patienten initiiert werden. Diese Geräte signalisieren dem Nutzer, wenn eine auffällige Herzaktivität auftritt und sichern dadurch präzise Daten für die Analyse.
  • Telemedizinische Übertragungssysteme: Diese Systeme gewährleisten eine Übertragung der EKG-Daten von Patienten direkt an kardiologische Dienste. Hierdurch wird eine zeitnahe Diagnose und Behandlung sichergestellt, was insbesondere für Patienten mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkte von Bedeutung ist.

Ein wesentliches Merkmal des Angebots sind die dazugehörigen Softwarelösungen zur Auswertung der EKG-Daten sowie ein umfassendes telemedizinisches Servicecenter, das eine qualifizierte EKG-Analyse durch erfahrene Kardiologen bietet. Die Integration dieser Systeme in den klinischen Alltag hat sich in der Praxis bewährt, indem sie den Arbeitsaufwand für Ärzte von der EKG-Auswertung verringert und die Patienten gleichzeitig engmaschiger betreut werden können.

Regulatorische Einordnung und Zertifikate

GETEMED orientiert sich strikt an den geltenden Regulierungen der Medizintechnik. Die Produkte sind gemäß der MDR (Medical Device Regulation) zertifiziert, was bedeutet, dass sie strengen Anforderungen bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit genügen müssen. Zudem erfüllt das Unternehmen die Voraussetzungen zur Einhaltung der ISO 13485, die für das Qualitätsmanagementsystem in der Medizintechnik erforderlich ist. Diese Zertifikate unterstreichen das Engagement von GETEMED für höchste Qualitätsstandards und Patienten- sowie Anwendersicherheit.

Regionale Bedeutung und Entwicklungspartnerschaften

Potsdam-Mittelmark ist nicht nur der Standort von GETEMED, sondern spielt auch eine zentrale Rolle bei der Förderung der Medizintechnik in Deutschland. Die Region profitiert von der Nähe zu großen Berliner Universitätskliniken, wie der Charité, welche bedeutende Forschung und Entwicklung in der Kardiologie vorantreiben. Diese Gegebenheiten schaffen ideale Voraussetzungen für Entwicklungspartnerschaften und klinische Studien, durch die GETEMED kontinuierlich an der Verbesserung seiner Produkte arbeitet und neue Innovationen hervorbringt.

Zusätzlich pflegt GETEMED Kooperationen mit verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften, um wissenschaftlich fundierte Ergebnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Durch den Dialog mit praktizierenden Kardiologen und Forschungseinrichtungen kann das Unternehmen sicherstellen, dass seine Lösungen den realen Bedürfnissen im klinischen Alltag entsprechen.

Besonderheiten und Ausblick

Eine besondere Stärke von GETEMED liegt in der Anpassungsfähigkeit seiner Produkte. Mit der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen entwickelt das Unternehmen innovative Lösungen, die nicht nur der Kardiologie zugutekommen. Die Erfahrung aus der Telemedizin kann auch in anderen Bereichen der Medizin Anwendung finden, was GETEMED zu einem wegweisenden Partner für die Zukunft des Gesundheitssektors macht. Angesichts der demografischen Herausforderungen und der zunehmenden Belastung der Gesundheitssysteme in Deutschland wird der Bedarf an mobilen und telemedizinischen Lösungen in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen. GETEMED ist gut positioniert, um von diesen Entwicklungen zu profitieren und einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung zu leisten.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Brandenburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG

Was macht GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG?

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Potsdam-Mittelmark. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG ansässig?

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG hat seinen Sitz in Potsdam-Mittelmark. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG tätig?

GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik