pfm medical mepro gmbh: Profil
Die pfm medical mepro gmbh mit Sitz im Landkreis Sankt Wendel im Saarland ist eine Tochtergesellschaft der pfm medical ag, eines Herstellers für medizinische Einmalprodukte mit 40 Jahren Erfahrung in der Medizintechnik. Das Unternehmen produziert und vertreibt Verbrauchsmaterialien für die Wundversorgung, Chirurgie und Intensivmedizin. Mit diesen Produkten ist die pfm medical mepro gmbh im Bereich der Medizintechnik im südwestdeutschen Raum tätig.
Leistungen und Produkte
Die pfm medical mepro gmbh produziert sterile Einmalprodukte für den Einsatz im klinischen Umfeld. Zu den Kernprodukten gehören:
- Drainagesysteme: Sie werden in der postoperativen Versorgung zur Ableitung von Flüssigkeiten eingesetzt.
- Thoraxdrainagen: Sie kommen in der Chirurgie und Intensivmedizin zur Behandlung von Pneumothorax oder Pleuraergüssen zum Einsatz.
- Wundversorgungs-Materialien: Dazu zählen Verbände für die Wundheilung und zur Vorbeugung von Infektionen.
Die Produktlinie ist für den Einsatz in der Chirurgie, Traumatologie und Intensivmedizin konzipiert. Kunden der pfm medical mepro sind überwiegend Krankenhäuser und Kliniken. Die Produkte entstehen in Zusammenarbeit mit Fachkräften verschiedener medizinischer Disziplinen und werden an aktuelle medizinische Anforderungen angepasst.
Regulatorische Einordnung
Die pfm medical mepro gmbh unterliegt den Richtlinien der europäischen Medizintechnikverordnung (MDR), die Sicherheits- und Leistungsanforderungen an die Produkte stellt. Jedes Produkt durchläuft Prüfungen und Zertifizierungen, um die Konformität mit den geltenden umwelt- und gesundheitlichen Standards nachzuweisen. Dazu gehört auch die Erfüllung der ISO 13485-Norm, die Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem von Herstellern medizinischer Geräte stellt.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Der Landkreis Sankt Wendel im Saarland ist Standort der pfm medical mepro gmbh. Die geografische Lage unterstützt den regionalen Absatz und den Austausch mit Unternehmen in Frankreich und Luxemburg. Die Nähe zu diesen Ländern erlaubt es der pfm medical mepro, auf europäische Märkte zu reagieren und Produkte einzuführen.
Der Standort verfügt über eine ausgebaute Infrastruktur und wird durch lokale Wirtschaftsinitiativen für den Gesundheitssektor unterstützt. Das Unternehmen beteiligt sich an Netzwerken, die den Austausch von Wissen und Technologie zwischen Medizintechnikunternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen fördern.
Durch die Kooperation mit medizinischen Institutionen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte richtet die pfm medical mepro gmbh ihre Produkte am aktuellen Stand der Medizintechnologie aus, was der Produktqualität und der Patientenversorgung in den versorgten Einrichtungen zugutekommt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu pfm medical mepro gmbh
Was macht pfm medical mepro gmbh?
pfm medical mepro gmbh ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Sankt Wendel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist pfm medical mepro gmbh ansässig?
pfm medical mepro gmbh hat seinen Sitz in Sankt Wendel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist pfm medical mepro gmbh tätig?
pfm medical mepro gmbh ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.