Gebr. Frindt GmbH Adresse & Kontakt
Gebr. Frindt GmbH im Überblick
Gebr. Frindt GmbH ist ein auf Präzisionsmechanik und Metallverarbeitung spezialisiertes Unternehmen aus Görlitz, Sachsen. Gegründet vor über 25 Jahren, hat sich das Unternehmen in der Medizintechnik sowie in verschiedenen anderen hochspezialisierten Industriezweigen etabliert. Die geografische Lage von Görlitz als östlichste Stadt Deutschlands an der Grenze zu Polen hat es dem Unternehmen ermöglicht, von den wirtschaftlichen Verflechtungen mit der polnischen Nachbarregion zu profitieren. Dies fördert nicht nur den Austausch von Know-how, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Umgebung. Die Gebr. Frindt GmbH setzt auf Innovation und hohe Qualität, um als zuverlässiger Partner in der Medizintechnik und darüber hinaus auftreten zu können.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette der Gebr. Frindt GmbH umfasst präzise CNC-Dreh- und Frästeile, Baugruppen sowie mechanische Komponenten, die in der Medizintechnik und anderen anspruchsvollen Sektoren eingesetzt werden. Insbesondere werden Teile gefertigt, die für die Herstellung von medizinischen Instrumenten, Gerätegehäusen und funktionsfähigen Baugruppen notwendig sind. Zudem bietet das Unternehmen Lohnfertigung nach spezifischen Kundenvorgaben an, um maßgeschneiderte Lösungen zu ermöglichen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Kooperation mit den Kunden in der frühen Entwicklungsphase. Gebr. Frindt unterstützt seine Partner nicht nur durch die Bereitstellung von Fertigungskapazitäten, sondern auch durch interne Entwicklungsressourcen, die den gesamten Prozess von der Prototypenentwicklung bis hin zur Serienfertigung begleiten. Alternativ können auch bestimmte Kombinationen aus Dienstleistungen in Anspruch genommen werden, die sowohl Design als auch Fertigung umfassen.
Regulatorische Einordnung
Die Gebr. Frindt GmbH operiert in einem streng regulierten Umfeld, das für die Medizintechnik erhebliche Anforderungen an Qualität und Sicherheit stellt. Alle Produkte, die für den medizinischen Einsatz vorgesehen sind, entsprechen den relevanten europäischen Normen und Richtlinien, insbesondere der Medizinprodukterichtlinie (MDR). Das Unternehmen ist in der Lage, die erforderlichen Nachweise zur Qualitätssicherung und Dokumentation zu erbringen, um den gesetzlichen Vorgaben in der Medizintechnik gerecht zu werden. Diese regulatorische Einhaltung ist entscheidend, um die Akzeptanz der Produkte auf nationalen und internationalen Märkten zu sichern.
Standort Görlitz / Sachsen
Görlitz, gelegen im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, ist über die A4 verkehrstechnisch gut angebunden und ermöglicht schnelle Verbindungen zu großen Städten wie Dresden, Breslau und Brünn. Die Stadt ist nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern auch ein Zentrum von Innovationsschmieden und Start-ups im Bereich der Technologie. Die Gebr. Frindt GmbH profitiert von der Nähe zu hochwertigen Zulieferern auf beiden Seiten der Neiße, was nicht nur die Materialbeschaffung vereinfacht, sondern auch die Zusammenarbeit und den Austausch von Technologien fördert.
Zusätzlich ist die Präsenz des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden von großer Bedeutung für die Gebr. Frindt GmbH. Hier bestehen wertvolle Forschungs- und Entwicklungskooperationen, die dem Unternehmen helfen, die neuesten Technologien in der Präzisionsfertigung zu adaptieren und anzuwenden. Diese Partnerschaften verstärken die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem globalen Markt.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Gebr. Frindt GmbH
Was macht Gebr. Frindt GmbH?
Gebr. Frindt GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Görlitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Gebr. Frindt GmbH ansässig?
Gebr. Frindt GmbH hat seinen Sitz in Görlitz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gebr. Frindt GmbH tätig?
Gebr. Frindt GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.