Gebr. Frindt GmbH

Medizintechnik · Görlitz

Gebr. Frindt GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Görlitz, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Gebr. Frindt GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Löbauer Strasse 121a
02736 Görlitz

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Gebr. Frindt GmbH im Überblick

Gebr. Frindt GmbH ist ein auf Präzisionsmechanik und Metallverarbeitung spezialisiertes Unternehmen aus Görlitz, Sachsen. Gegründet vor über 25 Jahren, hat sich das Unternehmen in der Medizintechnik sowie in verschiedenen anderen hochspezialisierten Industriezweigen etabliert. Die geografische Lage von Görlitz als östlichste Stadt Deutschlands an der Grenze zu Polen hat es dem Unternehmen ermöglicht, von den wirtschaftlichen Verflechtungen mit der polnischen Nachbarregion zu profitieren. Dies fördert nicht nur den Austausch von Know-how, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Umgebung. Die Gebr. Frindt GmbH setzt auf Innovation und hohe Qualität, um als zuverlässiger Partner in der Medizintechnik und darüber hinaus auftreten zu können.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Gebr. Frindt GmbH umfasst präzise CNC-Dreh- und Frästeile, Baugruppen sowie mechanische Komponenten, die in der Medizintechnik und anderen anspruchsvollen Sektoren eingesetzt werden. Insbesondere werden Teile gefertigt, die für die Herstellung von medizinischen Instrumenten, Gerätegehäusen und funktionsfähigen Baugruppen notwendig sind. Zudem bietet das Unternehmen Lohnfertigung nach spezifischen Kundenvorgaben an, um maßgeschneiderte Lösungen zu ermöglichen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Kooperation mit den Kunden in der frühen Entwicklungsphase. Gebr. Frindt unterstützt seine Partner nicht nur durch die Bereitstellung von Fertigungskapazitäten, sondern auch durch interne Entwicklungsressourcen, die den gesamten Prozess von der Prototypenentwicklung bis hin zur Serienfertigung begleiten. Alternativ können auch bestimmte Kombinationen aus Dienstleistungen in Anspruch genommen werden, die sowohl Design als auch Fertigung umfassen.

Regulatorische Einordnung

Die Gebr. Frindt GmbH operiert in einem streng regulierten Umfeld, das für die Medizintechnik erhebliche Anforderungen an Qualität und Sicherheit stellt. Alle Produkte, die für den medizinischen Einsatz vorgesehen sind, entsprechen den relevanten europäischen Normen und Richtlinien, insbesondere der Medizinprodukterichtlinie (MDR). Das Unternehmen ist in der Lage, die erforderlichen Nachweise zur Qualitätssicherung und Dokumentation zu erbringen, um den gesetzlichen Vorgaben in der Medizintechnik gerecht zu werden. Diese regulatorische Einhaltung ist entscheidend, um die Akzeptanz der Produkte auf nationalen und internationalen Märkten zu sichern.

Standort Görlitz / Sachsen

Görlitz, gelegen im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, ist über die A4 verkehrstechnisch gut angebunden und ermöglicht schnelle Verbindungen zu großen Städten wie Dresden, Breslau und Brünn. Die Stadt ist nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern auch ein Zentrum von Innovationsschmieden und Start-ups im Bereich der Technologie. Die Gebr. Frindt GmbH profitiert von der Nähe zu hochwertigen Zulieferern auf beiden Seiten der Neiße, was nicht nur die Materialbeschaffung vereinfacht, sondern auch die Zusammenarbeit und den Austausch von Technologien fördert.

Zusätzlich ist die Präsenz des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden von großer Bedeutung für die Gebr. Frindt GmbH. Hier bestehen wertvolle Forschungs- und Entwicklungskooperationen, die dem Unternehmen helfen, die neuesten Technologien in der Präzisionsfertigung zu adaptieren und anzuwenden. Diese Partnerschaften verstärken die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem globalen Markt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Gebr. Frindt GmbH

Was macht Gebr. Frindt GmbH?

Gebr. Frindt GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Görlitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Gebr. Frindt GmbH ansässig?

Gebr. Frindt GmbH hat seinen Sitz in Görlitz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gebr. Frindt GmbH tätig?

Gebr. Frindt GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik