Hammerwerk Fridingen GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Hammerwerk Fridingen GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hammerwerk Fridingen GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Dr.-Werner-Esser-Str. 1
78567 Tuttlingen

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Profil der Hammerwerk Fridingen GmbH

Die Hammerwerk Fridingen GmbH ist ein Schmiedebetrieb in Fridingen an der Donau im Landkreis Tuttlingen und stellt metallische Rohteile und Halbzeuge für die Medizintechnikindustrie des Tuttlinger Clusters her. Als Zulieferer nutzt das Unternehmen die räumliche Nähe zu über 400 Medizintechnikherstellern in der Region und beliefert Betriebe, die chirurgische Instrumente und Implantate produzieren. Das Unternehmen verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Branche.

Leistungen und Produkte

Das Kerngeschäft liegt in der Gesenkschmiedung und Warmumformung von Stahl und Sonderlegierungen zu Rohlingen, die anschließend bei weiterverarbeitenden Betrieben zerspant und veredelt werden. Typische Erzeugnisse sind Instrumentenrohlinge, Gelenk- und Verbindungselemente sowie massive Strukturteile für chirurgische Instrumente und Endoprothesen. Daneben fertigt das Unternehmen Teile nach kundenspezifischen Anforderungen. Ein weiterer Produktbereich umfasst die Herstellung von Prototypen für die Produktentwicklung.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Hammerwerk Fridingen GmbH unterliegen den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik zertifiziert. Diese Zertifizierung legt fest, dass die gefertigten Produkte nach definierten Standards für Qualität und Sicherheit produziert werden. Darüber hinaus hält das Unternehmen die Normen und Vorschriften ein, die zur Erfüllung der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) erforderlich sind, was für die Zulassung der Produkte im europäischen Markt notwendig ist.

Regionale Bedeutung

Der Standort der Hammerwerk Fridingen GmbH in Fridingen im Landkreis Tuttlingen liegt im Zentrum der deutschen Medizintechnik-Industrie. Tuttlingen gilt als "Silicon Valley" der Medizintechnik, da hier zahlreiche Unternehmen der Branche ansässig sind, deren Tätigkeit von der Produktentwicklung bis zu spezialisierten Produktionsverfahren reicht. Hammerwerk Fridingen trägt mit seinen Fertigungsprozessen zur Wertschöpfung in der Region bei. Zudem setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf umweltfreundliche Produktionsmethoden.

Besonderheiten und Entwicklung

Das Unternehmen investiert in seine Schmiedetechnologien und -verfahren. Über die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten in der Region findet ein Wissensaustausch statt, in dessen Rahmen Lösungen für die Medizintechnikbranche entwickelt werden. Auf diese Weise sollen sowohl die aktuellen Anforderungen der Kunden bedient als auch neue Produkte und Technologien für die Branche erarbeitet werden.

Ein weiterer Aspekt ist die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter. Mit einem Fortbildungsprogramm sorgt Hammerwerk Fridingen dafür, dass die Fachkräfte mit dem aktuellen Stand der Technik vertraut sind, um den Qualitätsansprüchen der Medizintechnik gerecht zu werden. Für die Zukunft plant das Unternehmen die Einführung eines automatisierten Fertigungssystems, das die Effizienz steigern und die Produktion flexibilisieren soll.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Hammerwerk Fridingen GmbH

Was macht Hammerwerk Fridingen GmbH?

Hammerwerk Fridingen GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hammerwerk Fridingen GmbH ansässig?

Hammerwerk Fridingen GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hammerwerk Fridingen GmbH tätig?

Hammerwerk Fridingen GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik