PETER BREHM GmbH

Medizintechnik · Weisendorf

Entwicklung und Herstellung von Endoprothesen und Wirbelsäulenimplantaten mit rund 195 Mitarbeitern.

PETER BREHM GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Am Mühlberg 30
91085 Weisendorf

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PETER BREHM GmbH im Überblick

Die PETER BREHM GmbH aus Weisendorf in Bayern ist ein mittelständischer Hersteller von Implantaten und Instrumenten für die Orthopädie und Traumatologie. Das Unternehmen hat sich auf gelenkerhaltende und rekonstruktive Eingriffe an Knie, Hüfte und Sprunggelenk spezialisiert. Seit der Gründung im Jahr 1975 hat sich PETER BREHM durch kontinuierliche Innovationen und hohe Qualitätsstandards einen bedeutenden Platz im internationalen Medizintechnikmarkt erarbeitet. Mit einem klaren Fokus auf das Zusammenspiel von Forschung, Entwicklung und klinischem Bedarf bietet das Unternehmen Produkte, die sowohl den Anforderungen der Chirurgen als auch den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden.

Leistungen und Produkte

PETER BREHM produziert eine Vielfalt von Produkten, die für orthopädische Eingriffe unerlässlich sind. Darunter fallen Knieimplantate wie Totalendoprothesen und Schlittenprothesen, Hüftpfannen und Sprunggelenksprothesen sowie das dazugehörige Operationsinstrumentarium. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Mittelachsen-Knieprothese, welche durch ihre anatomische Formgebung deutlich zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten beiträgt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen innovative Lösungen in der Revisionsprothetik an, die speziell darauf ausgelegt sind, bei einem erneuten Eingriff die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. PETER BREHM legt großen Wert auf die Herstellung von Produkten, die nicht nur technisch auf dem neuesten Stand sind, sondern auch den höchsten regulatorischen Anforderungen gerecht werden.

Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Einhaltung internationaler Standards für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik garantiert. Diese Zertifizierung ermöglicht es PETER BREHM, seine Produkte nicht nur im europäischem, sondern auch im amerikanischen und asiatischen Markt anzubieten. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur globalen Versorgung im Bereich der Orthopädie.

Standort Weisendorf / Bayern

Weisendorf liegt im Landkreis Erlangen-Höchstadt in der Metropolregion Nürnberg, nicht weit entfernt von Siemens Healthineers und dem Universitätsklinikum Erlangen. Diese Region ist bekannt für ihre dichte Ansiedlung von Medizintechnik- und Biotechnologieunternehmen und bietet ein starkes orthopädisch-chirurgisches Netzwerk. PETER BREHM profitiert von dieser regionalen Vernetzung, die den Austausch mit Forschungseinrichtungen und Kliniken erleichtert. Diese synergetischen Effekte fördern die Weiterentwicklung von Technologien und die Implementierung klinischer Studien, die für die Verbesserung der Patientensicherheit und -qualität entscheidend sind.

Die strategische Lage in der Metropolregion Nürnberg ermöglicht es PETER BREHM, den Kontakt zu internationalen Partnern und Kunden zu intensivieren. Die Nähe zu bedeutenden Fachmessen und Kongressen bietet dem Unternehmen darüber hinaus die Möglichkeit, seine Produkte einem breiten Fachpublikum vorzustellen und wertvolle Markt- und Brancheneinsichten zu gewinnen. PETER BREHM setzt sich aktiv für den Wissensaustausch in der Branche ein und beteiligt sich regelmäßig an Fachveranstaltungen, um die neuesten Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik zu diskutieren.

Regulatorische Einordnung und Bedeutung

Die PETER BREHM GmbH nimmt in der Medizintechnikbranche eine wichtige Rolle ein, die auf strengen regulatorischen Vorgaben basiert. Als Hersteller medizintechnischer Produkte unterliegt das Unternehmen sowohl nationalen als auch internationalen Regularien, wie der MDR (Medical Device Regulation) in Europa. Diese Richtlinien stellen sicher, dass die Produkte der PETER BREHM GmbH höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen, sowohl in der klinischen Anwendung als auch in der Verfahrenstechnik. Die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter und die regelmäßige Schulung in Bezug auf regulatorische Anforderungen sind entscheidend, um die Innovationskraft des Unternehmens zu erhalten und auszubauen.

Hinzu kommt, dass PETER BREHM in Forschung und Entwicklung investiert, um den sich ständig ändernden Bedürfnissen des Marktes gerecht zu werden. Das Unternehmen arbeitet eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um neue Implantatdesigns und -technologien zu entwickeln, die nicht nur funktionell, sondern auch für chirurgenfreundlich sind und sich leicht in chirurgische Verfahren integrieren lassen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu PETER BREHM GmbH

Was macht PETER BREHM GmbH?

Entwicklung und Herstellung von Endoprothesen und Wirbelsäulenimplantaten mit rund 195 Mitarbeitern.

Wo befindet sich PETER BREHM GmbH?

PETER BREHM GmbH hat seinen Sitz in Weisendorf. Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist PETER BREHM GmbH tätig?

PETER BREHM GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie PETER BREHM GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik