Metavital GmbH Adresse & Kontakt
Metavital GmbH: Profil
Die Metavital GmbH mit Sitz in Hamburg wurde im Jahr 2015 gegründet und arbeitet im Bereich personalisierter Gesundheitslösungen und digitaler Medizintechnik. Das Unternehmen entwickelt Produkte für datengestützte Entscheidungsprozesse in der Gesundheitsversorgung, die sowohl von Fachleuten im Gesundheitswesen als auch von Patienten selbst genutzt werden. Der Standort Hamburg ist durch Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsdienstleistern geprägt. Diese Zusammenarbeit unterstützt die Entwicklung und Einführung neuer Technologien in der Gesundheitsversorgung.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette der Metavital GmbH umfasst digitale Gesundheitslösungen zur Analyse von Patientendaten in Echtzeit. Zu den Hauptprodukten zählen:
- Analytics-Plattformen: Diese Softwarelösungen werten große Datenmengen aus verschiedenen Quellen aus, um präventive Maßnahmen und individuelle Therapieanpassungen zu unterstützen.
- Mobile Apps: Die Anwendungen stehen Ärzten und Patienten zur Verfügung und unterstützen die Teilnahme an der eigenen Gesundheitsversorgung. Sie bieten Erinnerungsfunktionen, Informationen zu Medikamenten und Gesundheitschecks.
- Wearable-Integrationen: Über die Anbindung tragbarer Technologien ist eine kontinuierliche Gesundheitsüberwachung möglich. Die Geräte liefern Daten für Patienten und Mediziner.
Ein weiterer Bereich der Metavital GmbH ist die Entwicklung individueller Patientenmanagement-Programme. Sie unterstützen Gesundheitsdienstleister bei der Betreuung ihrer Patienten, insbesondere in der Präventions- und Sportmedizin. Die Lösungen begleiten den Verlauf der Gesundheitsinterventionen und sollen die Einhaltung der Therapiepläne fördern.
Standort Hamburg
Hamburg ist ein Zentrum für Medizintechnik und Health-IT in Deutschland. In der Stadt sind mehrere Institutionen ansässig, darunter das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) und das Hamburg Center for Health Economics, die in der Forschung und Entwicklung im Bereich Gesundheitstechnologien tätig sind. Zudem gibt es in Hamburg eine Startup-Szene, die als Umfeld für Unternehmen wie die Metavital GmbH dient.
Die Zusammenarbeit zwischen Kliniken und jungen Unternehmen ermöglicht es der Metavital GmbH, Pilotprojekte durchzuführen und ihre Produkte an den Bedürfnissen der Nutzer auszurichten. Durch die Lage in Norddeutschland bietet die Stadt zudem eine Anbindung an weitere Märkte und Netzwerke im Bereich der Gesundheitsversorgung.
Regulatorische Einordnung und Bedeutung für die Region
Die Produkte der Metavital GmbH unterliegen den regulatorischen Anforderungen, die für die Medizintechnikbranche in Europa gelten. Das Unternehmen arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass die Lösungen den geltenden Normen und Richtlinien entsprechen, etwa der Medizinprodukteverordnung (MDR). Die Einhaltung dieser Vorschriften dient der Qualitätssicherung der Produkte.
Darüber hinaus ist die Metavital GmbH ein Akteur der regionalen Wirtschaft. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und Tätigkeiten im Gesundheitssektor ist das Unternehmen am Gesundheitsmarkt aktiv. Die Entwicklung neuer Technologien und Ansätze in der Gesundheitsversorgung kann langfristig zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen und den Zugang zu medizinischer Versorgung verbessern.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hamburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Metavital GmbH
Was macht Metavital GmbH?
Metavital GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Metavital GmbH ansässig?
Metavital GmbH hat seinen Sitz in Hamburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Metavital GmbH tätig?
Metavital GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Metavital GmbH in sozialen Netzwerken
Weitere Medizintechnik in Hamburg
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.