Precisemed GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Precisemed GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Precisemed GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Joseph-Haas-Weg 1
78532 Tuttlingen

Precisemed GmbH: Präzisionsinstrumente aus Tuttlingen

Die Precisemed GmbH mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg fertigt und vertreibt Präzisionsinstrumente für die Medizintechnik. Das Unternehmen hat sich auf feinmechanische Instrumente und Bauteile spezialisiert, die vor allem in der Chirurgie zum Einsatz kommen. Precisemed arbeitet mit Instrumentenherstellern und Endanwendern im Klinikbereich zusammen. Der Standort Tuttlingen, ein Zentrum der Medizintechnik, verschafft dem Unternehmen kurze Wege zu Zulieferern und Märkten.

Leistungen und Produkte

Precisemed fertigt Dreh- und Frästeile, Baugruppen und konfektionierte Instrumente für den Operationssaal. Zu den Kernprodukten zählen chirurgische Instrumente wie Skalpelle, Klemmen und Zangen. Daneben produziert das Unternehmen kundenspezifische Lösungen. Durch die Serienfertigung von Standardbauteilen lassen sich auch große Stückzahlen kurzfristig bereitstellen. Alle Produkte unterliegen Qualitätskontrollen und entsprechen den Anforderungen der ISO 13485.

In den letzten Jahren hat Precisemed verstärkt Produkte entwickelt, die den aktuellen medizinischen Standards und den Anforderungen der digitalen Medizintechnik entsprechen. Eine Rolle spielt dabei die Anpassung an neue Technologien, etwa die Integration von Sensorsystemen in chirurgische Instrumente. Das Unternehmen stellt nicht nur physische Produkte her, sondern legt auch Wert auf einfache Handhabung und Wartung, was für die Endanwender relevant ist.

Regulatorische Einordnung

Die Precisemed GmbH erfüllt die regulatorischen Anforderungen, die für die Herstellung von Medizintechnikprodukten in Europa und darüber hinaus gelten. Als nach ISO 13485 zertifiziertes Unternehmen beachtet es die relevanten Normen und Vorschriften, einschließlich der Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745). Damit ist die Sicherheit der Produkte und die Einhaltung der Branchenanforderungen gewährleistet.

Zusätzlich wird das Unternehmen regelmäßig durch unabhängige Institutionen auditiert, um die Einhaltung dieser Standards zu überprüfen. Diese fortlaufende Überwachung und Dokumentation der Prozesse dient der Produktqualität und der Nachvollziehbarkeit gegenüber Kunden.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Im Tuttlinger Cluster ist Precisemed auf Fertigungsqualität ausgerichtet. Die Vernetzung mit anderen Herstellern, Forschungseinrichtungen und Dienstleistern der Region ermöglicht einen Wissensaustausch. Dieser Austausch von Know-how unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und die Optimierung der Fertigungsprozesse.

Der Standort bietet zudem Zugang zu einer ausgebauten Exportinfrastruktur, was für die internationale Ausrichtung von Precisemed von Bedeutung ist. Dadurch kann das Unternehmen im Inland und auf internationalen Märkten tätig sein. In der von Mittelständlern geprägten regionalen Medizintechnik ist Precisemed einer von vielen Akteuren.

Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an lokalen Initiativen und Netzwerken, um den Medizintechnikstandort Tuttlingen mitzugestalten und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren der Branche zu stärken. Damit ist Precisemed Teil der Medizintechnik-Gemeinschaft der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Precisemed GmbH

Was macht Precisemed GmbH?

Precisemed GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Precisemed GmbH ansässig?

Precisemed GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Precisemed GmbH tätig?

Precisemed GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik