Precisemed GmbH Adresse & Kontakt
Precisemed GmbH im Überblick
Die Precisemed GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein innovativer Hersteller und Händler von Präzisionsinstrumenten für die Medizintechnik. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion feinmechanischer Instrumente und Bauteile spezialisiert, die insbesondere in der Chirurgie Anwendung finden. Durch langjährige Erfahrung und Fachkompetenz hat sich Precisemed als verlässlicher Partner für Instrumentenhersteller und Endanwender im Klinikbereich etabliert. Die strategische Lage in Tuttlingen, einer der weltweit bedeutendsten Medizintechnikregionen, ermöglicht es dem Unternehmen, hochwertige Produkte mit optimalem Zugang zu Rohstoffen und Märkten anzubieten.
Leistungen und Produkte
Precisemed fertigt hochpräzise Dreh- und Frästeile, Baugruppen und konfektionierte Instrumente für den Operationssaal. Zu den Kernprodukten zählen chirurgische Instrumente wie Skalpelle, Klemmen und Zangen. Darüber hinaus produziert das Unternehmen individuelle Lösungen, die auf spezielle Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Fokussierung auf die Serienfertigung von Standardbauteilen ermöglicht es, auch große Stückzahlen schnell und effizient bereitzustellen. Alle Produkte unterliegen strengen Qualitätskontrollen und entsprechen den Anforderungen der ISO 13485, was eine hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards garantiert.
In den letzten Jahren hat Precisemed verstärkt auf die Entwicklung innovativer Produkte gesetzt, die nicht nur den aktuellen medizinischen Standards entsprechen, sondern auch den Anforderungen der digitalen Medizintechnik gerecht werden. Hierbei spielt die Anpassungsfähigkeit an neue Technologien, wie z.B. die Integration von Sensorsystemen in chirurgische Instrumente, eine zentrale Rolle. Das Unternehmen ist nicht nur auf die Herstellung physischer Produkte ausgerichtet, sondern auch auf die Bereitstellung von Lösungen, die eine einfache Handhabung und Wartung ermöglichen, was für die Endanwender von besonderer Bedeutung ist.
Regulatorische Einordnung
Die Precisemed GmbH ist vollständig konform mit den regulatorischen Anforderungen, die für die Herstellung von Medizintechnikprodukten in Europa und darüber hinaus gelten. Als Unternehmen, das nach ISO 13485 zertifiziert ist, beachtet es alle relevanten Normen und Vorschriften, einschließlich der Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745). Dies gewährleistet, dass alle Produkte sicher und effizient sind und die hohen Qualitätsstandards der Branche erfüllen.
Zusätzlich wird das Unternehmen regelmäßig durch unabhängige Institutionen auditiert, um die Einhaltung dieser Standards zu überprüfen. Diese kontinuierliche Überwachung und Dokumentation der Prozesse sind nicht nur zur Sicherstellung der Produktqualität wichtig, sondern stärken auch das Vertrauen der Kunden in die Marke Precisemed.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Im Tuttlinger Cluster steht Precisemed für die hohe Fertigungsqualität, die den Namen Tuttlingen in der globalen Medizintechnik bekannt gemacht hat. Die enge Vernetzung mit anderen Herstellern, Forschungseinrichtungen und Dienstleistern der Region ermöglicht einen Wissensaustausch auf hohem Niveau. Dieser Austausch von Know-how und Innovation ist entscheidend für die Entwicklung neuer Produkte und optimierter Fertigungsprozesse.
Der Standort bietet auch direkten Zugang zu einer hervorragend strukturierten Exportinfrastruktur, was für die internationale Ausrichtung von Precisemed von großer Bedeutung ist. Diese Gegebenheiten ermöglichen es dem Unternehmen, nicht nur im Inland, sondern auch auf internationalen Märkten wettbewerbsfähig zu sein. In der regionalen Medizintechnik mit einem hohen Anteil an Mittelständlern hat sich Precisemed somit als wichtiger Impulsgeber etabliert.
Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen auch in lokalen Initiativen und Netzwerken, um die Entwicklung des Medizintechnikstandorts Tuttlingen aktiv zu fördern und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren der Branche zu stärken. Dies unterstreicht die Bedeutung von Precisemed nicht nur als Unternehmen, sondern auch als Teil einer dynamischen und innovativen Gemeinschaft im Bereich der Medizintechnik.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Precisemed GmbH
Was macht Precisemed GmbH?
Precisemed GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Precisemed GmbH ansässig?
Precisemed GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Precisemed GmbH tätig?
Precisemed GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.