Sellas Medizinische Geräte GmbH

Medizintechnik · Ennepe-Ruhr-Kreis

Sellas Medizinische Geräte GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Sellas Medizinische Geräte GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Theodor-Storm-Strasse 3
58256 Ennepe-Ruhr-Kreis

Über die Sellas Medizinische Geräte GmbH

Die Sellas Medizinische Geräte GmbH wurde 1990 im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen gegründet. Seit der Gründung entwickelt und produziert das Unternehmen medizinische Therapiegeräte für Physiotherapie und Rehabilitation. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Forschung, Entwicklung und technischer Umsetzung von Geräten, die in der Patientenversorgung und durch Fachkräfte im Gesundheitswesen eingesetzt werden.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von Sellas umfasst Geräte für Elektrostimulation, Ultraschalltherapie, Lasertherapie und Magnetfeldtherapie. Elektrostimulationsgeräte unterstützen die Muskelrehabilitation und Schmerzlinderung durch gezielte elektrische Impulse, Ultraschalltherapiegeräte kommen in der Schmerzbehandlung und zur Heilungsförderung zum Einsatz. Lasertherapiegeräte ermöglichen eine schmerzarme und gezielte Behandlung von Geweben. Die Magnetfeldtherapie ist eine nicht-invasive Methode zur Schmerzlinderung und Regeneration, die unter anderem bei chronischen Beschwerden Anwendung findet. Neben den Geräten bietet Sellas technische Dienstleistungen an: Installation und Wartung der Geräte sowie Schulungen für medizinisches Fachpersonal zur Anwendung. Ergänzend stellt Sellas die Ersatzteilversorgung für die eigenen Produktlinien sicher, um Ausfallzeiten zu reduzieren und den Therapiebetrieb aufrechtzuerhalten.

Standort Ennepe-Ruhr-Kreis / Nordrhein-Westfalen

Der Ennepe-Ruhr-Kreis liegt im südlichen Ruhrgebiet. Umgeben von Städten wie Wuppertal, Hagen und Bochum ist die Region wirtschaftlich stark und bevölkerungsreich und bildet einen großen Markt für medizinische Therapiegeräte. In der Region sind zahlreiche Physiotherapie-Praxen, Rehabilitationszentren und Kliniken angesiedelt, die zu den Abnehmern der Produkte von Sellas zählen. Das Unternehmen ist damit ein Arbeitgeber in der Region und an der lokalen Gesundheitsversorgung beteiligt. Die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen und Fachleuten vor Ort fließt in die Weiterentwicklung der Produkte ein und richtet die Gerätesysteme an den Bedürfnissen der Anwender aus.

Die Sellas Medizinische Geräte GmbH richtet sich nach den regulatorischen Vorgaben der Medizintechnik. Alle Geräte werden gemäß der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) entwickelt, um die Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Produkte zu erfüllen. Durch regelmäßige Qualitätskontrollen und Zertifizierungen stellt Sellas die Produktqualität sicher. Dies trägt zur Marktstellung des Unternehmens in der Medizintechnikbranche bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Sellas Medizinische Geräte GmbH

Was macht Sellas Medizinische Geräte GmbH?

Sellas Medizinische Geräte GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ennepe-Ruhr-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Sellas Medizinische Geräte GmbH ansässig?

Sellas Medizinische Geräte GmbH hat seinen Sitz in Ennepe-Ruhr-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Sellas Medizinische Geräte GmbH tätig?

Sellas Medizinische Geräte GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik