Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH

Medizintechnik · Ennepe-Ruhr-Kreis

Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Nordstrasse 10
58285 Ennepe-Ruhr-Kreis

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Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH

Die Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH im Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen, betreibt einen Versandhandel und Vertrieb von Medizinprodukten im südlichen Ruhrgebiet. Der Schwerpunkt liegt auf der Lieferung medizinischer Produkte und dem zugehörigen Service. Der Ennepe-Ruhr-Kreis bildet als Übergangsgebiet zwischen Ruhrgebiet und Sauerland einen Standort mit zahlreichen mittelständischen Unternehmen, mit denen Medishop zusammenarbeitet. In der Region sind viele medizinische Einrichtungen ansässig, die zum Kundenkreis für die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zählen.

Leistungen und Produkte

Medishop vertreibt Medizinprodukte, Verbrauchsmaterialien und medizinische Ausstattung über verschiedene Vertriebskanäle. Das Sortiment umfasst unter anderem:

  • Diagnostische Geräte
  • Schutzkleidung und Hygieneprodukte
  • Rehabilitations- und Mobilitätsprodukte
  • Medikamentenverpackungen und Infusionsmaterialien

Das Sortiment richtet sich an Kliniken, Arztpraxen, Pflegedienste und Endverbraucher. Der Vertrieb erfolgt über einen Online-Shop, ergänzt durch Katalogversand und persönlichen Kundenservice. Für das Verkaufspersonal finden regelmäßige Schulungen statt, um die Beratung der Anwender abzudecken.

Regulatorische Einordnung

Medishop richtet sich nach den in Deutschland und der EU geltenden Vorschriften für Medizinprodukte. Das Unternehmen ist nach der Qualitätsmanagementnorm ISO 13485 zertifiziert, die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem für Organisationen definiert, die Medizinprodukte herstellen oder vertreiben. Zusätzlich führt Medishop interne Audits durch, um die Unternehmensprozesse zu prüfen und die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.

Standort Ennepe-Ruhr-Kreis / Nordrhein-Westfalen

Der Ennepe-Ruhr-Kreis liegt im südlichen Ruhrgebiet und umfasst Städte wie Schwelm, Gevelsberg, Ennepetal und Hattingen. Die Region verfügt über ein dichtes Klinik- und Pflegenetz und bildet damit einen relevanten Markt für einen Medizinprodukte-Händler wie Medishop. Verkehrsachsen wie die A1 und A46 bieten Zugang zu den umliegenden Ballungsgebieten sowie zu den ländlichen Regionen des Sauerlandes. Das erleichtert Lieferung und Service für die Kunden.

Medishop ist Teil der regionalen Gesundheitsversorgungsstruktur. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern und die Teilnahme an Fachmessen und -kongressen baut das Unternehmen sein Netzwerk aus und erfasst die Bedürfnisse der Kunden.

Besonderheiten des Unternehmens

Das Unternehmen richtet sich kundennah aus und bietet neben Produkten auch auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmte Lösungen an. Regelmäßig finden Workshops und Schulungen für medizinisches Fachpersonal und Pflegekräfte statt, die den Einsatz der Produkte vermitteln. Das Team informiert sich fortlaufend über neue Entwicklungen in der Medizintechnik, um Kunden aktuelle Informationen und Produkte bereitzustellen.

Ein weiteres Merkmal ist die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Start-ups in der Gesundheitsbranche durch Kooperationen und Partnerschaften, die zur medizinischen Infrastruktur in der Region beiträgt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH

Was macht Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH?

Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ennepe-Ruhr-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH ansässig?

Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH hat seinen Sitz in Ennepe-Ruhr-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH tätig?

Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Medishop Medizinprodukte Vertriebs-GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik