IPS Intermedical Production Services GmbH

Medizintechnik · Rhein-Kreis Neuss

IPS Intermedical Production Services GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

IPS Intermedical Production Services GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Fritz-Wendt-Strasse 11
40670 Rhein-Kreis Neuss

IPS Intermedical Production Services GmbH im Überblick

Die IPS Intermedical Production Services GmbH hat sich als bedeutender Partner in der Medizintechnik etabliert und bietet umfassende Dienstleistungen im Bereich der Lohnherstellung an. Mit einem klaren Fokus auf die Unterstützung von Medizintechnikherstellern spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Herstellung von innovativen Medizinprodukten. Durch die Kombination von technischem Know-how und modernsten Produktionsverfahren gewährleistet IPS eine effiziente Fertigung, die den strengen Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht wird.

Leistungen und Produkte

Zu den wichtigsten Dienstleistungen von IPS gehört die Lohnfertigung von Medizinprodukten. Dabei erstreckt sich das Angebot über verschiedene Produktbereiche, wie z.B. chirurgische Instrumente, Implantate und Diagnosetests. Der spezialisierte Baugruppenassemblierungsdienst ermöglicht es, komplexe Produkte schrittweise zusammenzuführen, wobei höchste Präzision und Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Die Sterilverpackung erfolgt unter strengen hygienischen Bedingungen, wodurch die Produktintegrität bis zur Verwendung sichergestellt wird.

Zudem legt das Unternehmen großen Wert auf die Qualitätssicherung. Die Einhaltung der ISO 13485 ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Zulassung der Produkte in internationalen Märkten. IPS implementiert fortlaufende Prüfungs- und Überwachungsmaßnahmen, um die Qualität der gefertigten Produkte kontinuierlich auf einem hohen Niveau zu halten. Dies umfasst unter anderen Tests zur mikrobiologischen Sicherheit, Funktions- und Haltbarkeitstests.

Durch die flexible Handhabung von Produktionskapazitäten kann IPS sowohl Kleinserien als auch Serienproduktionen efficient umsetzen. Dies bietet Medizintechnikherstellern die Möglichkeit, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, während IPS die komplexen Fertigungsprozesse übernimmt. Somit wird eine reibungslose Integration in die bestehenden Produktionsketten der Unternehmen gefördert.

Standort Rhein-Kreis Neuss / Nordrhein-Westfalen

Der Rhein-Kreis Neuss bietet dank seiner zentralen Lage in Nordrhein-Westfalen und der Nähe zu wichtigen Verkehrsanbindungen eine strategisch günstige Ausgangsbasis für IPS. Die direkte Nachbarschaft zur MEDICA-Messe in Düsseldorf, einer der wichtigsten Fachmessen der Medizintechnik weltweit, ermöglicht es dem Unternehmen, im direkten Austausch mit innovativen Medizintechnikherstellern zu stehen und sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Darüber hinaus ist das Unternehmen lediglich wenige Minuten von renommierten Forschungseinrichtungen und Kliniken, wie dem Universitätsklinikum Düsseldorf, entfernt, was wertvolle Synergien in der Produktentwicklung und der klinischen Prüfung von Medizinprodukten schafft.

Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Anwaltskanzleien und regulatorischen Experten ermöglicht IPS eine fundierte Unterstützung in allen Belangen der Marktregulierung, einschließlich CE-Kennzeichnung und FDA-Zulassungen. Diese Expertise ist in der Medizintechnik von unschätzbarem Wert, da die regulatorischen Rahmenbedingungen international variieren können. Mit der Fähigkeit, auch komplexe regulatorische Herausforderungen zu meistern, positioniert sich IPS als bevorzugter Partner für Medizintechnikunternehmen, die in den globalen Märkten erfolgreich sein wollen.

Ein weiterer Vorteil des Standortes ist die Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften. Die Region Rhein-Kreis Neuss sowie das angrenzende Ruhrgebiet verfügen über eine langjährige Tradition in der Medizintechnik und bieten ein gut ausgebildetes Arbeitskräfte-Potenzial, das IPS bei der Einstellung von talentierten Mitarbeitern unterstützt. Dies trägt zur hohen Qualität der Dienstleistungen und Produkte bei, die das Unternehmen seinen Kunden bietet.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Düsseldorf | Lohnhersteller Übersicht

Häufige Fragen zu IPS Intermedical Production Services GmbH

Was macht IPS Intermedical Production Services GmbH?

IPS Intermedical Production Services GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Kreis Neuss. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist IPS Intermedical Production Services GmbH ansässig?

IPS Intermedical Production Services GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Kreis Neuss. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist IPS Intermedical Production Services GmbH tätig?

IPS Intermedical Production Services GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik