Sensor-Data Instruments e.K. Adresse & Kontakt
Sensor-Data Instruments e.K.
Sensor-Data Instruments e.K. mit Sitz im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen entwickelt, fertigt und vertreibt Sensorik- und Messtechnik für die Medizintechnik. Der Schwerpunkt liegt auf Messtechnik-Lösungen, die auf die jeweiligen Kundenanforderungen zugeschnitten werden.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von Sensor-Data Instruments umfasst Sensoren und Messgeräte für Anwendungen in Medizin und Industrie. Angeboten werden folgende Produkte:
- Drucksensoren: Sie dienen der Überwachung und Kontrolle in medizinischen Geräten wie Beatmungsgeräten oder Infusionssystemen und sind für den Einsatz in kritischen Umgebungen qualifiziert.
- Temperatursensoren: Sie überwachen Temperaturverläufe unter anderem in der Labortechnik und in klinischen Anwendungen, was für Patientensicherheit und Behandlung relevant ist.
- Durchflussmesser: Sie messen den Fluss von Flüssigkeiten oder Gasen und kommen von der medizinischen Diagnostik bis zur industriellen Fertigung zum Einsatz.
Zum Kundenkreis von Sensor-Data Instruments zählen OEM-Hersteller, Kliniken und Forschungseinrichtungen, die auf präzise Messlösungen angewiesen sind. Über Forschung und Entwicklung bringt das Unternehmen Produkte hervor, die aktuellen technologischen Standards entsprechen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Sensor-Data Instruments e.K. erfüllt die regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, dem internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Die Zertifizierung stellt sicher, dass die Produkte in einem kontrollierten Umfeld hergestellt werden. Zudem werden die einschlägigen Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) eingehalten, um die gesetzlich geforderten Sicherheits- und Leistungsstandards zu erfüllen.
Regionale Bedeutung und Vernetzung
Der Märkische Kreis hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Standort für Medizintechnologie entwickelt. In der Region sind zahlreiche spezialisierte Zulieferunternehmen ansässig, was Kooperationen begünstigt. Sensor-Data Instruments e.K. profitiert von der Nähe zu anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die den Zugang zu aktuellen Technologien und Entwicklungen erleichtert. Diese Vernetzung unterstützt die Produktentwicklung und die Weiterentwicklung der Qualitätsstandards.
Besonderheiten
Sensor-Data Instruments bietet auf den Kunden zugeschnittene Lösungen. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Kunden zusammen, um deren Anforderungen zu erfassen und passende Lösungen zu entwickeln. Mit angepassten Fertigungsprozessen realisiert Sensor-Data Instruments sowohl Standardprodukte als auch individuelle Entwicklungen für spezifische Anwendungen. Die Produktentwicklung wird laufend an neue Marktbedürfnisse angepasst.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Sensor-Data Instruments e.K.
Was macht Sensor-Data Instruments e.K.?
Sensor-Data Instruments e.K. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Märkischer Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Sensor-Data Instruments e.K. ansässig?
Sensor-Data Instruments e.K. hat seinen Sitz in Märkischer Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Sensor-Data Instruments e.K. tätig?
Sensor-Data Instruments e.K. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.