Das Pflegeheim im Überblick
Das Pflegeheim in Pößneck, das im Jahr 1995 gegründet wurde, gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Thüringen. Es hat sich seit seiner Gründung dem Ziel verpflichtet, den Bewohnerinnen und Bewohnern eine würdevolle, individuelle und fachgerechte Pflege sowie ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Altenpflege hat das Heim zahlreiche Veränderungen in der Pflegebranche beobachtet und sich fortlaufend darauf eingestellt. Die Einrichtung legt großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre und fördert die soziale Teilhabe der Senioren, um deren Lebensqualität zu verbessern.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Leistungsspektrum der Einrichtung umfasst typischerweise vollstationäre Pflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Die Pflegefachkräfte betreuen die Bewohner rund um die Uhr und koordinieren gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten die individuelle Versorgung. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Aktivierung und Beschäftigung der Bewohner gelegt. Dazu gehören verschiedene Therapieangebote wie Ergotherapie, Physiotherapie und Gedächtnistraining. Darüber hinaus finden regelmäßige Freizeitaktivitäten wie Ausflüge, Kreativwerkstätten oder gemeinsames Singen statt, die den sozialen Kontakt der Bewohner fördern. Das Pflegeheim in Pößneck zeichnet sich zudem durch eine Küche aus, die Wert auf frisch zubereitete und abwechslungsreiche Mahlzeiten legt, um die Ernährung der Senioren optimal zu unterstützen.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil – bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) – ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Zur finanziellen Entlastung bietet das Pflegeheim mit verschiedenen Kooperationspartnern Hilfen und Beratungen zum Thema Pflegefinanzierung an. Hierbei stehen transparente Informationen zur Verfügung, um den Angehörigen die Entscheidungsfindung zu erleichtern.
Standort und Erreichbarkeit
Das Pflegeheim befindet sich in Rosa-Luxemburg-Straße 52, 07381 Pößneck in Thüringen. Die Lage des Heims im Herzen von Pößneck ermöglicht den Bewohnern eine gute Anbindung an die Infrastruktur der Stadt. In der näheren Umgebung finden sich zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten sowie Freizeitangebote für Senioren. Die genaue Erreichbarkeit sowie aktuelle Informationen zu freien Pflegeplätzen erhalten Sie direkt über die Einrichtung. Das Pflegeheim hat sich auch in der Region einen Namen gemacht, da es regelmäßig an kommunalen Veranstaltungen teilnimmt und somit aktiv zur Verbesserung des gesellschaftlichen Lebens beiträgt.
Kontakt und Aufnahme
Für Anfragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen wenden Sie sich direkt an das Pflegeheim. Das Team beantwortet alle Fragen rund um einen Einzug und berät Sie bei der Auswahl der richtigen Pflegeform. Es ist zudem möglich, individuelle Besichtigungstermine zu vereinbaren, damit sich Interessierte einen persönlichen Eindruck von der Einrichtung machen können. Darüber hinaus hat das Pflegeheim regelmäßige Informationsveranstaltungen für Interessierte und deren Angehörige etabliert, um für Aufklärung und ein besseres Verständnis in Bezug auf Pflegeangebote zu sorgen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Thüringen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Pflegeheim
Welche Adresse hat Pflegeheim?
Die Adresse lautet: Rosa-Luxemburg-Straße 52, 07381 Pößneck, Thüringen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie kann ich Pflegeheim telefonisch erreichen?
Pflegeheim ist telefonisch unter +493647413917 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Welche Art von Pflege wird in Pflegeheim angeboten?
Pflegeheim ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Pößneck und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Pflegeheim einziehen?
Für einen Einzug in Pflegeheim oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
Weitere Pflegeheime in Pößneck
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Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.