AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“ Adresse & Kontakt
AWO Seniorenresidenz Drei Gleichen im Überblick
Die AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen" in Nesse-Apfelstädt besticht nicht nur durch ihre geographische Lage, sondern auch durch ihre Geschichte und das Angebot an Dienstleistungen. Die Einrichtung wurde im Jahr 1995 von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gegründet, um älteren Menschen in der Region ein liebevolles Zuhause und eine umfassende Pflege zu bieten. Diese soziale Einrichtung ist Teil des umfassenden Netzwerks der AWO, die durch ihre langjährige Erfahrung im sozialen Bereich für hohe Qualitätsstandards steht. Der besondere Name der Residenz bezieht sich auf die nahegelegenen drei Burgen Gleichen, Mühlburg und Wachsenburg, die als kulturelle Schätze angesehen werden und die Region prägen.
Pflege und Betreuungsangebote
Die AWO Seniorenresidenz bietet eine Vielzahl von Pflegeformen an, darunter vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner abgestimmt sind. Das Hauptziel der Einrichtung ist es, ein Höchstmaß an Lebensqualität und Selbstbestimmung zu gewährleisten. Durch aktivierende Alltagsangebote, die sowohl geistige als auch körperliche Aktivitäten fördern, werden die Bewohner dazu motiviert, aktiv am Leben teilzunehmen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Demenzbetreuung. Die AWO Seniorenresidenz bietet spezialisierte Programme, die in einer beruhigenden und strukturierten Atmosphäre stattfinden und auf die individuellen Bedürfnisse demenziell erkrankter Menschen zugeschnitten sind. Darüber hinaus werden regelmäßige Ausflüge in die idyllische thüringische Burgenlandschaft organisiert, die nicht nur der Freizeitgestaltung dienen, sondern auch das soziale Miteinander fördern.
Standort Nesse-Apfelstädt / Thüringen
Nesse-Apfelstädt ist eine charmante Gemeinde im Landkreis Gotha und zeichnet sich durch ihre historische Bedeutung sowie ihre naturnahe Umgebung aus. Inmitten von idyllischen Landschaften gelegen, bietet die Region nicht nur kulturelle Highlights wie die drei Burgen Gleichen, Mühlburg und Wachsenburg, sondern auch ein hervorragendes Wohnumfeld für ältere Menschen. Die Gemeinde liegt günstig zwischen den Städten Erfurt und Gotha, was sowohl den Bewohnern als auch ihren Angehörigen den Zugang zu urbanen Annehmlichkeiten erleichtert. Die Verkehrsanbindung über die B7 und die Nähe zur Autobahn A4 ermöglichen schnelle Erreichbarkeit der umliegenden Städte und Regionen.
Die Bedeutung der AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“ erstreckt sich jedoch weit über die einzelnen Bewohner hinaus. Die Residenz ist ein zentraler Teil der Gesellschaft in Nesse-Apfelstädt und bietet nicht nur Pflege, sondern auch Bildung und soziale Integration. Häufig finden Veranstaltungen für die Bevölkerung statt, bei denen nicht nur die Bewohner, sondern auch externe Besucher die Möglichkeit haben, teilzuhaben. Dies fördert eine inklusive Gemeinschaft und stärkt den sozialen Zusammenhalt in der Region.
Insgesamt trägt die AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“ maßgeblich zur Lebensqualität und sozialen Stabilität in Nesse-Apfelstädt bei. Mit ihren differenzierten Pflegeangeboten, der ausgebildeten Fachkraft und einem aktiven sozialen Konzept ist die Residenz eine wertvolle Ressource für ältere Menschen und deren Familien. Die AWO setzt sich fortwährend dafür ein, die besten Bedingungen für die Bewohner zu schaffen und gleichzeitig die Region zu unterstützen und weiterzuentwickeln.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Thüringen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“
Wo befindet sich AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“?
Die Adresse lautet: Wandersleber Straße 3, 99192 Nesse-Apfelstädt, Thüringen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie lautet die Telefonnummer von AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“?
Die Telefonnummer von AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“ lautet +49 36202 75390. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Was für Pflegeangebote gibt es bei AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“?
AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“ ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Nesse-Apfelstädt und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“?
Die monatlichen Kosten in AWO Seniorenresidenz „Drei Gleichen“ bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.
Welche Pflegegrade gibt es?
Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.
Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?
Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.