Stationäre Pflegeeinrichtung in München
Das Alten-und Service-Zentrum ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in München (Bayern) mit Schwerpunkt auf Altenpflege. Die Einrichtung bietet pflegebedürftigen Menschen Betreuung, Versorgung und Wohnraum. Die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner stehen dabei im Mittelpunkt, individuelle Wünsche und Vorlieben werden berücksichtigt.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Zu den Kernleistungen des Alten-und Service-Zentrums gehören vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege und in der Regel auch Angebote der Verhinderungs- und Verhinderungspflege. In der vollstationären Dauerpflege werden Bewohnerinnen und Bewohner permanent betreut, während die Kurzzeitpflege eine temporäre Lösung für pflegebedürftige Personen bietet, die beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt eine Übergangsphase benötigen.
- Medizinische Grundversorgung: Die Pflegekräfte überwachen den Gesundheitszustand der Bewohner regelmäßig, verabreichen Medikamente und unterstützen bei der Körperpflege.
- Mahlzeitenservice: Die Einrichtung legt großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung. Die Mahlzeiten werden unter Berücksichtigung gesundheitlicher Vorgaben und Vorlieben der Bewohnerinnen und Bewohner zubereitet.
- Soziale Aktivitäten: Ein abwechslungsreiches Programm aus sozialen und kulturellen Aktivitäten fördert die Gemeinschaft und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit. Dazu gehören gemeinsame Spieleabende, Ausflüge oder kreative Workshops.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Das Alten-und Service-Zentrum unterliegt den Vorgaben des Sozialgesetzbuches (SGB XI) sowie der entsprechenden Qualitätsprüfungsrichtlinien. Regelmäßige Kontrollen durch externe Institutionen prüfen die Einhaltung der Pflegestandards. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind kontinuierlich in ihrer fachlichen Qualifikation gefordert, um die Pflegequalität an aktuelle Erkenntnisse der Altenpflege anzupassen.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in die Einrichtung wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad unterschiedliche Kostenanteile. Der verbleibende Eigenanteil – der aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) besteht – muss von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden. Weitere Unterstüzung kann beim zuständigen Sozialamt beantragt werden, wenn zusätzliche finanzielle Hilfe benötigt wird.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Das Alten-und Service-Zentrum erfüllt in der Region München eine Versorgungsfunktion als Pflegeeinrichtung und Begegnungsort für ältere Menschen und deren Angehörige. Die Verbindungen zur örtlichen Gemeinschaft sind Teil des Selbstverständnisses der Einrichtung. Schulklassen und andere Gruppen besuchen die Einrichtung regelmäßig, um gemeinsame Aktivitäten im Sinne des intergenerationalen Austauschs zu gestalten.
Standort und Erreichbarkeit
Das Alten-und Service-Zentrum befindet sich in der Christophstraße 12, 80538 München, im Herzen der Stadt. Die zentrale Lage ermöglicht eine einfache Erreichbarkeit für Angehörige und Besucher aus der gesamten Region und sorgt dafür, dass Familienmitglieder regelmäßig Zeit mit ihren Liebsten verbringen können.
Kontakt und Aufnahme
Für Informationen zum Aufnahmeprozess, freien Plätzen oder Pflegegraden ist das Alten-und Service-Zentrum unter +49 89 23730 erreichbar.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Bayern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Alten-und Service-Zentrum
Wie lautet die Adresse von Alten-und Service-Zentrum?
Alten-und Service-Zentrum befindet sich in der Christophstraße 12, 80538 München, Bayern. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie lautet die Telefonnummer von Alten-und Service-Zentrum?
Die Telefonnummer von Alten-und Service-Zentrum lautet +49 89 23730. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Welche Art von Pflege wird in Alten-und Service-Zentrum angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in München bietet Alten-und Service-Zentrum typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Was kostet ein Platz in Alten-und Service-Zentrum?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Alten-und Service-Zentrum aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
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Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.