Das Am Zeltnerschloss im Überblick
Das Am Zeltnerschloss in Nürnberg gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Bayern und hat sich durch seinen hohen Pflegeanspruch und die individuelle Betreuung einen Namen gemacht. Das Haus ist speziell darauf ausgelegt, den spezifischen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht zu werden, die eine dauerhafte Unterstützung im Alltag benötigen. Hierbei stehen sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Angehörigen und Fachpersonal wird eine ganzheitliche Betreuung gewährleistet.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Rahmen der vollstationären Pflege werden die Bewohnerinnen und Bewohner von qualifizierten Pflegekräften betreut. Das Pflegekonzept umfasst nicht nur die Grund- und Behandlungspflege, sondern auch eine Vielzahl an zusätzlichen Dienstleistungen. Dazu zählen:
- Aktivierende Pflege: Durch gezielte Aktivitäten wird die Selbstständigkeit gefördert, sodass die Bewohner so lange wie möglich aktiv am Leben teilnehmen können.
- Gedächtnisübungen: Regelmäßige kognitive Aktivitäten unterstützen die geistige Fitness und tragen zur Lebensqualität bei.
- Kulturelle Veranstaltungen: Gemeinsame Feste, Ausflüge und kreative Workshops bringen Abwechslung und fördern den sozialen Zusammenhalt.
- Therapeutische Anwendungen: Physiotherapie, Ergotherapie und allgemeine Bewegungsangebote sind Teil des umfassenden Betreuungsangebots.
Durch diese vielfältigen Leistungen schafft das Am Zeltnerschloss ein Umfeld, in dem sich die Bewohner wohlfühlen und geborgen sind.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil, der die Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten sowie den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) umfasst, ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Es ist wichtig zu wissen, dass zusätzliche Leistungen wie Therapien oder besondere Aktivitäten, die über die Grundversorgung hinausgehen, oft nicht abgedeckt sind, sodass diese Kosten in die finanzielle Planung einbezogen werden sollten. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden, um die finanzielle Belastung zu reduzieren.
Standort und regionale Bedeutung
Das Am Zeltnerschloss befindet sich in Philipp-Kittler-Straße 25, 90480 Nürnberg in Bayern. Die gewählte Lage bietet nicht nur eine ruhige Wohnumgebung, sondern auch eine gute Anbindung an lokale Versorgungsnetze. Nürnberg ist eine Stadt mit einer breiten Palette an kulturellen und sozialen Angeboten, die auch den Bewohnern des Pflegeheims zugutekommen. Die regionale Bedeutung des Am Zeltnerschlosses spiegelt sich in der Zusammenarbeit mit örtlichen Dienstleistern, Therapeutinnen und Therapeuten sowie in der Integration in lokale Gemeinschaftsprojekte wider. Diese Vernetzung fördert nicht nur die Lebensqualität der Bewohner, sondern bereichert auch das Stadtbild durch aktive Teilhabe.
Besonderheiten des Am Zeltnerschlosses
Ein herausragendes Merkmal des Am Zeltnerschlosses ist die individuelle Betreuungskonzeption, die auf die persönlichen Bedürfnisse jedes Bewohners abgestimmt ist. Hierzu gehört auch die Möglichkeit, Pflege und Betreuung flexibel anzupassen, wenn sich die Bedürfnisse der Bewohner ändern. Die Einrichtung legt großen Wert darauf, die Selbstbestimmung der Bewohner zu fördern und ihnen ein Höchstmaß an Privatsphäre zu ermöglichen. Darüber hinaus werden regelmäßig Schulungen für das Pflegepersonal angeboten, um sicherzustellen, dass die neuesten Standards der Pflege und Betreuung eingehalten werden. Ein weiterer innovativer Ansatz ist die Einbeziehung der neuesten Technologien, die den Bewohnern helfen, ihre Unabhängigkeit zu wahren und gleichzeitig den Pflegenden die tägliche Arbeit erleichtern.
Kontakt und Aufnahme
Nehmen Sie Kontakt mit dem Am Zeltnerschloss auf, um sich über das umfassende Leistungsangebot und freie Kapazitäten zu informieren. Das Team vor Ort steht Ihnen gerne für Fragen zu Kosten, Pflegegraden und der Aufnahme zur Verfügung und kann Ihnen individuelle Unterstützung anbieten, damit der Übergang in die Pflegeeinrichtung so reibungslos wie möglich verläuft.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Bayern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Am Zeltnerschloss
Wie lautet die Adresse von Am Zeltnerschloss?
Am Zeltnerschloss befindet sich in der Philipp-Kittler-Straße 25, 90480 Nürnberg, Bayern. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie nehme ich Kontakt mit Am Zeltnerschloss auf?
Für eine persönliche Beratung und Informationen zu freien Plätzen kontaktieren Sie Am Zeltnerschloss direkt. Die Einrichtung befindet sich in Philipp-Kittler-Straße 25, 90480 Nürnberg.
Welche Art von Pflege wird in Am Zeltnerschloss angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Nürnberg bietet Am Zeltnerschloss typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welche Pflegegrade werden in Am Zeltnerschloss betreut?
Stationäre Pflegeheime wie Am Zeltnerschloss betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
Weitere Pflegeheime in Nürnberg
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.
Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?
In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.
Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?
Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.
Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?
Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.