Altenzentrum St.Elisabeth Adresse & Kontakt
Altenzentrum St. Elisabeth Heilbronn im Überblick
Das Altenzentrum St. Elisabeth ist eine katholische Pflegeeinrichtung in Heilbronn, Baden-Württemberg, und wurde im Jahr 1990 gegründet. Es ist benannt nach der heiligen Elisabeth von Thüringen, die als Schutzpatronin der Bedürftigen und Kranken verehrt wird. In der Tradition christlicher Nächstenliebe bietet das Altenzentrum pflegebedürftigen Senioren eine respektvolle und würdevolle Pflege, die sowohl auf professioneller Fachkompetenz als auch auf menschlicher Wärme basiert. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich das Altenzentrum St. Elisabeth als eine vertrauensvolle Anlaufstelle für Senioren und deren Angehörige etabliert.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Altenzentrum St. Elisabeth bietet eine umfangreiche Palette von Pflege- und Betreuungsdienstleistungen an. Dazu gehören die vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege sowie spezialisierte Angebote für Menschen mit Demenzerkrankungen. Das Pflegekonzept orientiert sich an christlichen Werten, die sich in den Prinzipien von Würde, Fürsorge und Nächstenliebe widerspiegeln. Damit wird jedem Bewohner nicht nur die notwendige medizinische Betreuung zuteil, sondern auch ein emotionaler Rückhalt geboten.
Ein besonders relevantes Merkmal des Altenzentrums ist seine integrative Betreuung von demenziell erkrankten Menschen. Durch geschultes Fachpersonal werden gezielte Aktivitäten angeboten, die sowohl geistige als auch körperliche Fähigkeiten der Bewohner aktivieren. Angeboten werden beispielsweise Gedächtnistrainings, Bewegungsangebote und kreative Tätigkeiten, die speziell auf die Bedürfnisse der Senioren zugeschnitten sind. Gottesdienste, Andachten und seelsorgerliche Begleitungen sind feste Bestandteile des Alltags im Altenzentrum und geben den Bewohnern die Möglichkeit, ihren Glauben in Gemeinschaft zu leben.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Das Altenzentrum St. Elisabeth unterliegt den strengen Rahmenbedingungen des Pflegegesetzes und den Vorgaben des Landessozialministeriums Baden-Württemberg. Jährliche Qualitätskontrollen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) sichern, dass die Pflegeleistungen den hohen Standards entsprechen, die erforderlich sind, um eine bestmögliche Versorgung der Senioren zu gewährleisten. Die Einrichtung hat in den vergangenen Jahren mehrere positive Bewertungen erhalten, die die hohe Qualität der Dienstleistungen und die fachliche Kompetenz des Personals bestätigen. Dies ist ein Zeichen für die engagierte Arbeit des gesamten Teams und die starke Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Bewohner.
Standort Heilbronn / Region Heilbronn-Franken
Heilbronn ist eine bedeutende Großstadt am Neckar in Nordwürttemberg und das wirtschaftliche Zentrum der Region Heilbronn-Franken. Die Stadt zeichnen eine reiche Geschichte und eine dynamische Wirtschaftslage aus. Innerhalb Heilbronns hat sich das Altenzentrum St. Elisabeth als katholische Einrichtung fest verankert und ist Teil eines caritativen Pflegenetzes, das Senioren in der Neckarstadt und dem Umland versorgt. Diese Institution spielt eine entscheidende Rolle in der sozialen Infrastruktur der Region, indem sie nicht nur pflegebedürftige Menschen betreut, sondern auch ein offenes Ohr für ihre Angehörigen bietet und somit einen Ort der Begegnung schafft.
Das Altenzentrum ist nicht nur ein Pflegeheim, sondern auch ein sozialer Mittelpunkt, der zu den kulturellen Veranstaltungen in Heilbronn beiträgt und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und ehrenamtlichen Organisationen pflegt. So werden regelmäßig Ausflüge, Feste und andere gemeinschaftliche Aktivitäten organisiert, bei denen die Bewohner aktiv teilnehmen können. Dies fördert nicht nur die Lebensfreude, sondern auch die Integration der Senioren in die Gesellschaft.
Weitere Informationen: Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Altenzentrum St.Elisabeth
Welche Adresse hat Altenzentrum St.Elisabeth?
Die Adresse lautet: Lauterbachweg 4, 74074 Heilbronn, Baden-Württemberg. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie kann ich Altenzentrum St.Elisabeth telefonisch erreichen?
Sie erreichen Altenzentrum St.Elisabeth unter der Rufnummer 07031 633 01-0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Altenzentrum St.Elisabeth?
Altenzentrum St.Elisabeth ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Heilbronn und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Altenzentrum St.Elisabeth einziehen?
Stationäre Pflegeheime wie Altenzentrum St.Elisabeth betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.
Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?
In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.
Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?
Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.
Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?
Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.