Josef-Landes-Haus

Pflegeheime · Kempten (Allgäu)

Das Pflegeheim Josef-Landes-Haus in Kempten (Allgäu) (Baden-Württemberg) bietet älteren und pflegebedürftigen Menschen einen sicheren und komfortablen Lebensraum.

Josef-Landes-Haus Adresse & Kontakt

Adresse

Reichenberger Straße 14
87437 Kempten (Allgäu)

Josef-Landes-Haus Kempten

Das Pflegeheim Josef-Landes-Haus in Kempten (Allgäu), Baden-Württemberg, wurde 1995 gegründet und betreibt seitdem vollstationäre Altenpflege. Die Einrichtung richtet sich an ältere und pflegebedürftige Menschen; die individuelle Betreuung der Bewohner steht im Mittelpunkt des Betriebs.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Zu den Kernleistungen des Josef-Landes-Hauses gehören unter anderem:

  • Vollstationäre Dauerpflege, die auf die langfristigen Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet ist.
  • Kurzzeitpflege als Unterstützung für pflegende Angehörige, die temporäre Entlastung benötigen.
  • Verhinderungspflege, die auf unvorhergesehene Umstände reagiert und eine nahtlose Betreuung gewährleistet.

Das Angebot geht über die medizinische Grundversorgung hinaus. Die Bewohner erhalten täglich frisch zubereitete Mahlzeiten, die auf ihre Ernährungsbedürfnisse abgestimmt sind. Soziale Aktivitäten und Freizeitangebote werden in Abstimmung mit den Bewohnern geplant und durchgeführt; dazu zählen Ausflüge, Spieleabende sowie kreative Workshops.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Die Aufnahme in das Josef-Landes-Haus setzt in der Regel einen anerkannten Pflegegrad (1–5) voraus, der sich auf den individuellen Unterstützungsbedarf bezieht. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt, abhängig vom Pflegegrad, einen Teil der anfallenden Kosten für die Pflege. Der Eigenanteil setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, darunter Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). Für Bewohner, die zusätzliche finanzielle Unterstützung benötigen, besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt Hilfe zur Pflege zu beantragen. Dies ermöglicht auch Menschen mit geringeren finanziellen Mitteln, Zugang zu professionellen pflegerischen Leistungen zu erhalten.

Standort und Erreichbarkeit

Das Josef-Landes-Haus liegt in der Reichenberger Straße 14 in Kempten und ist für Bewohner sowie Angehörige gut erreichbar. Die Lage in einem ruhigen Wohngebiet bietet räumliche Ruhe; die nahegelegene Innenstadt ist fußläufig erreichbar. Besichtigungen der Einrichtung sind nach Absprache möglich.

Kontakt und Aufnahme

Fragen zu freien Pflegeplätzen oder zum Aufnahmeverfahren beantwortet das Team des Josef-Landes-Hauses telefonisch oder per E-Mail. Dabei werden individuelle Fragen zur Pflegesituation besprochen, um das passende Angebot zu ermitteln.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Josef-Landes-Haus

Welche Adresse hat Josef-Landes-Haus?

Josef-Landes-Haus hat seinen Standort in Reichenberger Straße 14, 87437 Kempten (Allgäu), Baden-Württemberg.

Wie nehme ich Kontakt mit Josef-Landes-Haus auf?

Für eine persönliche Beratung und Informationen zu freien Plätzen kontaktieren Sie Josef-Landes-Haus direkt. Die Einrichtung befindet sich in Reichenberger Straße 14, 87437 Kempten (Allgäu).

Was für Pflegeangebote gibt es bei Josef-Landes-Haus?

Josef-Landes-Haus bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Kempten (Allgäu) vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Welche Pflegegrade werden in Josef-Landes-Haus betreut?

Stationäre Pflegeheime wie Josef-Landes-Haus betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.

Profil unvollständig

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt

Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim

Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht

Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen

Qualität, Personal und Aufsicht

Das richtige Pflegeheim finden

Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten

Pflegeheime in Ihrer Region finden

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).

Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?

Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.

Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?

Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.

Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?

Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.

Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?

Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.

Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?

Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.

Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?

Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.

Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.

Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?

Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.

Zuletzt aktualisiert: 27.06.2026 · Kategorie: Pflegeheime