AWO Servicehaus Mettenhof Adresse & Kontakt
AWO Servicehaus Mettenhof
Das Pflegeheim AWO Servicehaus Mettenhof in Kiel (Schleswig-Holstein) bietet vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und spezialisierte Demenzbetreuung. Die Einrichtung versorgt Bewohner nach deren individuellen Anforderungen – körperlich, emotional und sozial.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Leistungsspektrum des AWO Servicehauses Mettenhof umfasst:
- Vollstationäre Pflege: Versorgung rund um die Uhr durch qualifiziertes Pflegepersonal.
- Kurzzeitpflege: Temporäre Unterbringung für Patienten mit akuten Erkrankungen oder während der Rehabilitation.
- Verhinderungspflege: Betreuung für Bewohner, wenn pflegende Angehörige erkranken oder eine Auszeit benötigen.
- Demenzpflege: Spezielle Programme und Betreuung für Bewohner mit Demenzerkrankungen.
Das Team aus Pflegefachkräften arbeitet mit Ärzten, Therapeuten und weiteren Fachleuten zusammen. Die Versorgung verbindet medizinische Aspekte mit sozialen Aktivitäten und Förderung des Miteinanders.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad unterschiedlich hohe Anteile der Kosten. Der Eigenanteil setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
- Unterkunftskosten: Miete für Zimmer oder Wohnung im Pflegeheim.
- Verpflegungskosten: Kosten für Mahlzeiten und spezielle diätetische Anforderungen.
- Investitionskosten: Aufwendungen für Instandhaltung und Modernisierung der Einrichtung.
- Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE): Für alle Bewohner gleich festgelegter Betrag.
Beim Sozialamt kann ergänzende Hilfe zur Pflege beantragt werden, falls die finanziellen Mittel nicht ausreichen. Das AWO Servicehaus unterstützt Bewohner und Angehörige bei der Klärung der Fördermöglichkeiten.
Standort und regionale Bedeutung
Das AWO Servicehaus Mettenhof befindet sich in der Vaasastraße 2, 24109 Kiel. Die zentrale Lage ermöglicht Bewohnern und Angehörigen regelmäßige Besuche und Kontakte.
Die Einrichtung entlastet das Gesundheitssystem durch die Versorgung pflegebedürftiger Menschen und unterstützt deren Angehörige. Die Qualität der Pflege wird regelmäßig durch unabhängige Institutionen überprüft; die Einrichtung erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben nach dem Sozialgesetzbuch (SGB XI).
Besonderheiten des AWO Servicehauses Mettenhof
Das Servicehaus setzt auf Selbstbestimmung der Bewohner durch verschiedene Freizeitangebote: regelmäßige Ausflüge, Spiel- und Bastelnachmittage sowie kulturelle Veranstaltungen. Die Wohnumgebung ist modern und altersgerecht gestaltet.
Offene Kommunikation zwischen Bewohnern, Angehörigen und Pflegepersonal ist Standard. Regelmäßige Angehörigengespräche und Informationsveranstaltungen fördern den Austausch aller Beteiligten.
Kontakt und Aufnahme
Das AWO Servicehaus Mettenhof beantwortet Fragen zu freien Pflegeplätzen, Pflegegraden und dem Aufnahmeverfahren. Das Team vereinbart gerne einen persönlichen Termin.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Schleswig-Holstein oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu AWO Servicehaus Mettenhof
Wie lautet die Adresse von AWO Servicehaus Mettenhof?
AWO Servicehaus Mettenhof hat seinen Standort in Vaasastraße 2, 24109 Kiel, Schleswig-Holstein.
Unter welcher Telefonnummer ist AWO Servicehaus Mettenhof erreichbar?
Sie erreichen AWO Servicehaus Mettenhof unter der Rufnummer +49431533300. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Was für Pflegeangebote gibt es bei AWO Servicehaus Mettenhof?
AWO Servicehaus Mettenhof ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Kiel und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Wie hoch sind die Kosten für AWO Servicehaus Mettenhof?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei AWO Servicehaus Mettenhof aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
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Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
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Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.