Haus Hog'n Dor Adresse & Kontakt
Haus Hog'n Dor Neumünster im Überblick
Das Haus Hog'n Dor ist eine Pflegeeinrichtung in Neumünster in Schleswig-Holstein, die sich durch ihre besondere Verbindung zur norddeutschen Kultur auszeichnet. Der plattdeutsche Name „Hog'n Dor" bedeutet „Hohe Tür“ und symbolisiert die Einladung an die Bewohner, die hohen Anforderungen an Lebensqualität und Pflege zu überschreiten. Gegründet wurde das Haus Hog'n Dor im Jahr 2005 mit dem Ziel, eine individuelle und liebevolle Betreuung für ältere Menschen zu gewährleisten. Die Gründung erfolgte aus dem Bestreben heraus, eine wohnliche Atmosphäre zu schaffen, in der die Bewohner sowohl ihre Würde als auch ihre Lebensgeschichte wertgeschätzt sehen.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Haus bietet vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und speziell angepasste Betreuungsangebote für Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Die Einrichtung hat sich auf ein ganzheitliches Pflegekonzept spezialisiert, das sowohl die physischen als auch die psychischen Bedürfnisse der Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Ein wichtiger Bestandteil der Betreuung ist die Integration plattdeutscher Traditionen; regelmäßige plattdeutsche Abende, bei denen alte Heimatlieder gesungen und Geschichten erzählt werden, fördern nicht nur die Kommunikation, sondern stärken auch das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner zu ihrer Heimat.
Die geschulten Mitarbeiter im Haus Hog'n Dor sind durchgehend in der Lage, individuelle Pflegepläne zu erstellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohners abgestimmt sind. Hierbei wird besonderer Wert auf das persönliche Gespräch und die Beziehungsgestaltung gelegt. Neben der Pflegeorientierung werden auch therapeutische Angebote, wie Ergotherapie und Musiktherapie, in den Alltag integriert, um die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen. Die Einrichtung legt großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre, die den Bewohnern ein angenehmes und sicheres Umfeld bietet.
Standort Neumünster / Schleswig-Holstein
Neumünster, als viertgrößte Stadt Schleswig-Holsteins, hat sich von einem historischen Textilzentrum zu einem wichtigen Dienstleistungs- und Einzelhandelsstandort entwickelt. Die Stadt ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden, was für die Angehörigen und die Besucher der Pflegeeinrichtung von Vorteil ist. Die zentrale Lage an der A7 und A215 sowie die Nähe zum Bahnhof Neumünster ermöglichen eine einfache Erreichbarkeit, die für regelmäßige Besuche von Verwandten und Freunden entscheidend ist. Es ist der Kommune ein Anliegen, Senioreneinrichtungen wie das Haus Hog'n Dor aktiv zu unterstützen und zu fördern, da die Senioren in Neumünster eine wertvolle Bereicherung der Gemeinschaft darstellen.
Die Stadt bietet zudem zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, darunter Parks, Geschäfte und kulturelle Veranstaltungen, die den Alltag der Bewohner bereichern können. Die Involvierung in lokale Aktivitäten wird angeregt, um die soziale Interaktion zu fördern und Einsamkeit zu vermeiden. Durch die gute Vernetzung zur Stadt hin wird für die Bewohner eine Vielzahl von Aktivitäten sowie gesellschaftlichen Kontakten angeboten.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Schleswig-Holstein oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Haus Hog'n Dor
Welche Adresse hat Haus Hog'n Dor?
Haus Hog'n Dor befindet sich in der Klaus-Groth-Straße 37, 24534 Neumünster, Schleswig-Holstein. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie lautet die Telefonnummer von Haus Hog'n Dor?
Sie erreichen Haus Hog'n Dor unter der Rufnummer 04331 80910. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Haus Hog'n Dor?
Haus Hog'n Dor bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Neumünster vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Welche Pflegegrade werden in Haus Hog'n Dor betreut?
Für einen Einzug in Haus Hog'n Dor oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.