Haus Hog'n Dor

Pflegeheime · Neumünster

Das Haus Hog'n Dor ist eine Pflegeeinrichtung in Neumünster in Schleswig-Holstein. Der plattdeutsche Name „Hog'n Dor" bedeutet „Hohe Tür" und verweist auf die norddeutsche Tradition und Bodenständigkeit.

Haus Hog'n Dor Adresse & Kontakt

Adresse

Klaus-Groth-Straße 37
24534 Neumünster

Haus Hog'n Dor Neumünster im Überblick

Das Haus Hog'n Dor ist eine Pflegeeinrichtung in Neumünster in Schleswig-Holstein, die sich durch ihre besondere Verbindung zur norddeutschen Kultur auszeichnet. Der plattdeutsche Name „Hog'n Dor" bedeutet „Hohe Tür“ und symbolisiert die Einladung an die Bewohner, die hohen Anforderungen an Lebensqualität und Pflege zu überschreiten. Gegründet wurde das Haus Hog'n Dor im Jahr 2005 mit dem Ziel, eine individuelle und liebevolle Betreuung für ältere Menschen zu gewährleisten. Die Gründung erfolgte aus dem Bestreben heraus, eine wohnliche Atmosphäre zu schaffen, in der die Bewohner sowohl ihre Würde als auch ihre Lebensgeschichte wertgeschätzt sehen.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Haus bietet vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und speziell angepasste Betreuungsangebote für Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Die Einrichtung hat sich auf ein ganzheitliches Pflegekonzept spezialisiert, das sowohl die physischen als auch die psychischen Bedürfnisse der Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Ein wichtiger Bestandteil der Betreuung ist die Integration plattdeutscher Traditionen; regelmäßige plattdeutsche Abende, bei denen alte Heimatlieder gesungen und Geschichten erzählt werden, fördern nicht nur die Kommunikation, sondern stärken auch das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner zu ihrer Heimat.

Die geschulten Mitarbeiter im Haus Hog'n Dor sind durchgehend in der Lage, individuelle Pflegepläne zu erstellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohners abgestimmt sind. Hierbei wird besonderer Wert auf das persönliche Gespräch und die Beziehungsgestaltung gelegt. Neben der Pflegeorientierung werden auch therapeutische Angebote, wie Ergotherapie und Musiktherapie, in den Alltag integriert, um die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen. Die Einrichtung legt großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre, die den Bewohnern ein angenehmes und sicheres Umfeld bietet.

Standort Neumünster / Schleswig-Holstein

Neumünster, als viertgrößte Stadt Schleswig-Holsteins, hat sich von einem historischen Textilzentrum zu einem wichtigen Dienstleistungs- und Einzelhandelsstandort entwickelt. Die Stadt ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden, was für die Angehörigen und die Besucher der Pflegeeinrichtung von Vorteil ist. Die zentrale Lage an der A7 und A215 sowie die Nähe zum Bahnhof Neumünster ermöglichen eine einfache Erreichbarkeit, die für regelmäßige Besuche von Verwandten und Freunden entscheidend ist. Es ist der Kommune ein Anliegen, Senioreneinrichtungen wie das Haus Hog'n Dor aktiv zu unterstützen und zu fördern, da die Senioren in Neumünster eine wertvolle Bereicherung der Gemeinschaft darstellen.

Die Stadt bietet zudem zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, darunter Parks, Geschäfte und kulturelle Veranstaltungen, die den Alltag der Bewohner bereichern können. Die Involvierung in lokale Aktivitäten wird angeregt, um die soziale Interaktion zu fördern und Einsamkeit zu vermeiden. Durch die gute Vernetzung zur Stadt hin wird für die Bewohner eine Vielzahl von Aktivitäten sowie gesellschaftlichen Kontakten angeboten.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Schleswig-Holstein oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Haus Hog'n Dor

Welche Adresse hat Haus Hog'n Dor?

Haus Hog'n Dor befindet sich in der Klaus-Groth-Straße 37, 24534 Neumünster, Schleswig-Holstein. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie lautet die Telefonnummer von Haus Hog'n Dor?

Sie erreichen Haus Hog'n Dor unter der Rufnummer 04331 80910. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Haus Hog'n Dor?

Haus Hog'n Dor bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Neumünster vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Welche Pflegegrade werden in Haus Hog'n Dor betreut?

Für einen Einzug in Haus Hog'n Dor oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime