Ferdinand-Tigges-Haus Adresse & Kontakt
Ferdinand-Tigges-Haus Ochtrup im Überblick
Das Ferdinand-Tigges-Haus ist eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, die in der Stadt Ochtrup im Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen, ansässig ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Einrichtung als eine tragende Säule der Altenpflege in der Region etabliert. Benannt nach einem lokal bedeutenden Sozialreformer, steht das Haus für Werte wie Respekt, Würde und ein hohes Maß an Professionalität in der Pflege. Es bietet Seniorinnen und Senioren ein Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen können und in vertrauter westfälischer Umgebung betreut werden.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Ferdinand-Tigges-Haus bietet ein umfangreiches Angebot an Pflege- und Betreuungsleistungen. Dazu gehört die vollstationäre Dauerpflege, die sich speziell an ältere Menschen richtet, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, eigenständig zu leben. Ein weiterer Bereich sind die Kurzzeit- und Verhinderungspflegeangebote, die es pflegenden Angehörigen ermöglichen, eine temporäre Auszeit zu nehmen, während ihre Liebsten professionell betreut werden.
Ein besonders bedeutendes Merkmal der Einrichtung ist das Konzept der aktivierenden Pflege. Hierbei sind die Pflegekräfte darin geschult, die Selbstständigkeit und Mobilität der Bewohnerinnen und Bewohner so lange wie möglich zu fördern. Die regelmäßigen Gemeinschaftsveranstaltungen bieten nicht nur soziale Interaktion, sondern auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Hobbys zu pflegen. Ausflüge in die malerische Umgebung des Münsterlandes, wie z.B. Fahrradtouren auf den regionalen Radwegen, ergänzen das Angebot und fördern die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren erheblich.
Regulatorische Einordnung
Das Ferdinand-Tigges-Haus unterliegt den strengen Auflagen des Sozialgesetzbuches (SGB XI) sowie den spezifischen Landesgesetzen zur Altenpflege in Nordrhein-Westfalen. Diese Vorschriften garantieren, dass die Einrichtung höchsten Qualitätsstandards sowohl in der Pflege als auch in der Betreuung gerecht wird. Regelmäßige Kontrollen durch die Qualitätsprüfungsstellen des Landes sorgen dafür, dass die Anforderungen kontinuierlich erfüllt werden. Darüber hinaus engagiert sich das Haus aktiv in der Fortbildung seiner Mitarbeiter, um stets den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung zu tragen.
Regionale Bedeutung
Die Bedeutung des Ferdinand-Tigges-Hauses für die Region Ochtrup kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Als eine der wenigen spezialisierten Pflegeeinrichtungen stellt es sicher, dass ältere Menschen in der Region eine professionell geführte Unterkunft haben, die auf ihre speziellen Bedürfnisse eingeht. Die Nähe zur niederländischen Grenze fördert zudem einen interkulturellen Austausch, der das Angebot des Hauses bereichert. Durch Kooperationen mit lokalen Seniorenverbänden und der Gesundheitswirtschaft wird sichergestellt, dass die Einrichtung eng in das lokale Geschehen integriert ist.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Das Ferdinand-Tigges-Haus zeichnet sich durch ein besonders vertrautes und nachhaltiges Pflegekonzept aus. Jedes Mitglied des Pflege- und Betreuungsteams ist intensiv auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner geschult und zeigt ein hohes Maß an Empathie und Engagement. Darüber hinaus werden moderne Technologien und Hilfsmittel eingesetzt, um den Alltag der Seniorinnen und Senioren zu erleichtern und deren Selbstständigkeit zu fördern.
In Zukunft plant das Ferdinand-Tigges-Haus, sein Angebot weiter auszubauen, um den Bedürfnissen einer wachsenden älteren Bevölkerung gerecht zu werden. Geplante Projekte beinhalten zusätzliche Bildungsangebote für Angehörige und die Implementierung innovativer Therapieformen, die den physischen und psychischen Gesundheitszustand der Bewohner weiter verbessern sollen.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Ferdinand-Tigges-Haus
Wo befindet sich Ferdinand-Tigges-Haus?
Ferdinand-Tigges-Haus hat seinen Standort in Parkstraße 22, 48607 Ochtrup, Niedersachsen.
Unter welcher Telefonnummer ist Ferdinand-Tigges-Haus erreichbar?
Sie erreichen Ferdinand-Tigges-Haus unter der Rufnummer 02553 9729-0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Ferdinand-Tigges-Haus an?
Als stationäres Pflegeheim in Ochtrup bietet Ferdinand-Tigges-Haus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Was kostet ein Platz in Ferdinand-Tigges-Haus?
Die monatlichen Kosten in Ferdinand-Tigges-Haus bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
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Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.