Johann-Heermann-Haus

Pflegeheime · Bielefeld

Das Johann-Heermann-Haus ist eine evangelische Pflegeeinrichtung in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen.

Johann-Heermann-Haus Adresse & Kontakt

Adresse

Auf der Schanze 8-10
33647 Bielefeld

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Johann-Heermann-Haus Bielefeld im Überblick

Das Johann-Heermann-Haus ist eine evangelische Pflegeeinrichtung in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen. Benannt nach Johann Heermann (1585–1647), dem bedeutenden lutherischen Kirchenlieddichter und Pfarrer, steht das Haus für lutherisch-diakonische Tradition in der ostwestfälischen Metropole Bielefeld. Die Einrichtung verbindet kirchliche Wurzeln mit modernsten Pflegemethoden und einem ganzheitlichen Ansatz zur Betreuung der Bewohner. Das Johann-Heermann-Haus legt Wert auf ein harmonisches Zusammenleben und eine Atmosphäre, die die persönliche Würde jedes Einzelnen respektiert.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Johann-Heermann-Haus bietet ein umfangreiches Paket von Pflege- und Betreuungsangeboten, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt ist. Die vollstationäre Dauerpflege richtet sich an Senioren, deren alltägliche Bedürfnisse eine kontinuierliche Unterstützung erfordern, während die Kurzzeitpflege eine wichtige Option für pflegende Angehörige darstellt, die zeitweise Entlastung suchen. Zu den Dienstleistungen gehören:

  • Vollstationäre Pflege: Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch qualifiziertes Fachpersonal.
  • Kurzzeitpflege: Temporäre Unterbringung in einem familiären und geschützten Rahmen.
  • Therapeutische Angebote: Physio- und Ergotherapie zur Förderung der Mobilität und Selbstständigkeit.
  • Gesellschaftliche Aktivitäten: Regelmäßige Veranstaltungen, Hobbygruppen und kreative Workshops zur Förderung sozialer Kontakte.
  • Spirituelle Begleitung: Evangelische Gottesdienste, Kirchenmusik und seelsorgerliche Unterstützung sind tief verwurzelt im Alltag der Einrichtung.

Zusätzlich fördert die Einrichtung regelmäßige Ausflüge in die schönen und historischen Bereiche von Bielefeld, wie die Bielefelder Altstadt, den Teutoburger Wald und das beliebte Sparrenburggelände. Diese Aktivitäten tragen dazu bei, die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen und eine aktive Teilhabe am Gemeindeleben zu ermöglichen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Als Pflegeeinrichtung unterliegt das Johann-Heermann-Haus den strengen Vorgaben des Heimrechts in Nordrhein-Westfalen sowie den allgemeinen Auflagen des Sozialgesetzbuches (SGB XI). Die Qualität der Pflege und Betreuung wird regelmäßig durch externe Prüfinstitutionen, wie den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung), evaluiert. Das Heim hat sich verpflichtet, höchste standards in der Pflege sicherzustellen, um den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden.

Standort Bielefeld / Niedersachsen

Bielefeld ist die größte Stadt Ostwestfalen-Lippes mit rund 340.000 Einwohnern und bietet eine reizvolle Kombination aus urbanem Flair und naturnahen Erholungsmöglichkeiten. Die Stadt ist bekannt für die historische Sparrenburg, die Ravensberger Spinnerei und einen dynamischen Wirtschaftsstandort, der zahlreiche Unternehmen und Start-ups beheimatet. Die hervorragende Anbindung über die Autobahnen A2 und A33 sowie einen zentralen ICE-Bahnhof ermöglicht es Bewohnern und Angehörigen, das Johann-Heermann-Haus leicht zu erreichen. Zudem bieten die kulturellen und touristischen Angebote Bielefelds zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Freizeitgestaltungen.

Besonderheiten und regionale Bedeutung

Das Johann-Heermann-Haus nimmt in der Region nicht nur eine Schlüsselposition in der Pflege älterer Menschen ein, sondern ist auch ein zentraler Treffpunkt für Gemeindeveranstaltungen und Aktivitäten. Es wirkt aktiv im Netzwerk anderer Sozial- und Gesundheitseinrichtungen mit und fördert den Dialog zwischen den Generationen durch zahlreiche Projekte und Initiativen. Die enge Zusammenarbeit mit evangelischen Gemeinden in Bielefeld stärkt die soziale Einbindung der Bewohner und unterstützt deren seelisches Wohlbefinden.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Johann-Heermann-Haus

Welche Adresse hat Johann-Heermann-Haus?

Johann-Heermann-Haus befindet sich in der Auf der Schanze 8-10, 33647 Bielefeld, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Unter welcher Telefonnummer ist Johann-Heermann-Haus erreichbar?

Johann-Heermann-Haus ist telefonisch unter +49 521 9415-0 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Johann-Heermann-Haus?

Als stationäres Pflegeheim in Bielefeld bietet Johann-Heermann-Haus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Ab welchem Pflegegrad kann man in Johann-Heermann-Haus einziehen?

Für einen Einzug in Johann-Heermann-Haus oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime