Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus Adresse & Kontakt
August-Wienand-Haus Dreieich: Pflegeeinrichtung im Überblick
Das August-Wienand-Haus in Dreieich, Hessen, ist eine vollstationäre Pflegeeinrichtung für ältere Menschen. Ziel der Anlage ist es, die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner durch individuelle Betreuung und ein anregendes Umfeld zu fördern. Das Konzept verbindet Pflege und Betreuung mit einem respektvollen Umgang und richtet sich auf das ganzheitliche Wohlbefinden der Bewohner aus.
Das August-Wienand-Haus legt Wert auf eine familiäre Atmosphäre und persönliche Zuwendung im Alltag. Geschultes Personal geht auf die spezifischen Bedürfnisse der Bewohner ein und soll ihnen ein sicheres und geborgenes Gefühl im Alltag vermitteln.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Rahmen der vollstationären Pflege werden die Bewohnerinnen und Bewohner von qualifizierten Pflegekräften versorgt. Neben der Grundpflege umfasst das Angebot spezialisierte Behandlungspflege nach medizinischen Anforderungen sowie aktivierende Pflegeangebote zur Unterstützung der körperlichen und geistigen Fitness.
- Grundpflege: Unterstützung bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilität.
- Behandlungspflege: Medizinische Versorgung gemäß ärztlicher Anweisung.
- Aktivierende Pflege: Programme zur Förderung der Selbstständigkeit.
- Geselligkeits- und Kulturangebote: Regelmäßige Veranstaltungen wie Musikkonzerte, Bastelgruppen oder gemeinsame Ausflüge.
- Gedächtnistraining: Angebote zur kognitiven Stimulation.
Das Team organisiert regelmäßige Therapiesitzungen und Freizeitaktivitäten, um sozialer Isolation entgegenzuwirken und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Diese Programme sind Bestandteil der ganzheitlichen Betreuung der Einrichtung.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das August-Wienand-Haus ist ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt abhängig vom Pflegegrad einen Teil der Kosten; Eigenanteile für Unterkunft und Verpflegung verbleiben beim Bewohner.
Auf Antrag können Bewohner oder ihre Angehörigen Unterstützung vom Sozialamt beantragen, um finanzielle Belastungen abzufedern. Eine frühzeitige Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten erleichtert den Aufnahmeprozess.
Standort und Regionale Bedeutung
Das August-Wienand-Haus liegt an der Liebknechtstraße 165–171 in Dreieich, einer gut angebundenen Stadt in Hessen. Die öffentliche Verkehrsanbindung ermöglicht Angehörigen und Besuchern eine unkomplizierte Anreise zur Einrichtung.
Die Lage in Dreieich erlaubt Kooperationen mit lokalen Ärztenetzwerken und Dienstleistern. Durch diese Vernetzung wird die Versorgung der Bewohner durch externe Fachkräfte und Angehörige ergänzt.
Kontakt und Aufnahme
Für Anfragen zu Pflegegraden, Kosten und dem Aufnahmeprozess steht das Team des August-Wienand-Hauses direkt zur Verfügung. Ein persönliches Gespräch oder ein Rundgang durch die Einrichtung gibt einen konkreten Eindruck vom Alltag und dem Betreuungsumfeld.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus
Welche Adresse hat Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus?
Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus hat seinen Standort in Liebknechtstraße 165-171, 63303 Dreieich, Hessen.
Wie erhalte ich Informationen zu freien Plätzen bei Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus in Dreieich. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus?
Als stationäres Pflegeheim in Dreieich bietet Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welche Pflegegrade werden in Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus betreut?
Stationäre Pflegeheime wie Seniorenwohnanlage August-Wienand-Haus betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.