Das Wohnen am Park im Überblick
Das Wohnen am Park ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Borchen (Hessen), die sich durch eine ganzheitliche und individuelle Pflege auszeichnet. In einem einladenden Umfeld werden pflegebedürftige Menschen in ihrer Lebensqualität unterstützt. Der Fokus liegt auf der Schaffung eines respektvollen und lebenswerten Wohnraums, der den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Rahmen der vollstationären Pflege werden Bewohnerinnen und Bewohner von qualifizierten Pflegekräften betreut. Zu den angebotenen Leistungen zählen nicht nur die grundlegenden Aspekte der Pflege wie Grundpflege und Behandlungspflege, sondern auch weiterführende Aktivitäten, die auf die Förderung der Selbstständigkeit abzielen.
- Aktivierende Pflege: Das Ziel der aktivierenden Pflege ist es, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner so weit wie möglich zu erhalten oder sogar zu fördern. Hierzu gehören beispielsweise unterstützende Angebote bei der Körperpflege.
- Gedächtnisübungen: Durch gezielte kognitive Aktivitäten werden Denkprozesse gefördert und das Gedächtnis trainiert. Diese Übungen helfen nicht nur, die geistige Fitness zu erhalten, sondern schaffen auch Gelegenheiten zur sozialen Interaktion.
- Kulturelle Veranstaltungen: Regelmäßig finden kulturelle und soziale Veranstaltungen statt, die den Bewohnern eine Möglichkeit zur Teilnahme und zum Austausch bieten. Dazu zählen Musikkonzerte, Kunsttherapien und Feste, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Regulatorische Einordnung
Das Wohnen am Park unterliegt den gesetzlichen Vorgaben des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes. Die Einrichtung hält die hohen Standards in der Pflege aufrecht, die sowohl durch das Land Hessen als auch durch die Pflegeversicherung vorgegeben sind. Diese Vorschriften stellen sicher, dass die Qualität der Dienstleistungen kontinuierlich überwacht und verbessert wird, um den besten Standard in der Pflege zu gewährleisten. Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) sind regelmäßiger Bestandteil der Qualitätssicherung und tragen dazu bei, dass die Einrichtung hohe Zufriedenheitswerte bei den Bewohnern erreicht.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten, wodurch eine finanziell tragbare Lösung für viele Familien geschaffen wird. Dabei wird der Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung sowie anfallende Investitionskosten und der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) umfasst, wichtig. Sollte die finanzielle Situation der Betroffenen eine Unterstützung erfordern, besteht die Möglichkeit, ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt zu beantragen, um die verbliebenen Kosten zu decken.
Standort und regionale Bedeutung
Die Einrichtung befindet sich in einer ruhigen und naturnahen Lage an der Adresse Am Hartmannshof 2, 33178 Borchen (Hessen), umgeben von Parks und Grünflächen, die den Bewohnern die Möglichkeit bieten, aktiv an der Natur teilzuhaben. Diese passende Lage fördert nicht nur die Lebensqualität der Bewohner, sondern stärkt auch die soziale Gemeinschaft vor Ort. Die Nachbarschaft besteht aus weiteren Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen, die ein Netzwerk bilden, um Bedarfe bestmöglich zu decken.
Kontakt und Aufnahme
Für Interessierte oder Angehörige ist es empfehlenswert, direkt Kontakt mit dem Wohnen am Park aufzunehmen. Das Team vor Ort steht für persönliche Beratung zu freien Pflegeplätzen, Pflegegraden und dem Aufnahmeverfahren zur Verfügung und zeigt sich offen für alle Fragen rund um die Pflege und Betreuung von Angehörigen. Der Austausch mit den Fachkräften bietet sowohl neuen Bewohnern als auch deren Familien einen wichtigen Zugang zu Informationen und Unterstützung.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Wohnen am Park
Wo befindet sich Wohnen am Park?
Die Adresse lautet: Am Hartmannshof 2, 33178 Borchen, Hessen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie lautet die Telefonnummer von Wohnen am Park?
Sie erreichen Wohnen am Park unter der Rufnummer +49525187644103. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Wohnen am Park an?
Wohnen am Park bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Borchen vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Wohnen am Park einziehen?
Für die Aufnahme in Wohnen am Park oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
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Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.