Lina-Oberbäumer-Haus Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1951
Gegründet
Spezialisierungen
Demenzbegleitung, Palliative Care, Kurzzeit- und Verhinderungspflege
Das Lina-Oberbäumer-Haus in Soest
Das Lina-Oberbäumer-Haus ist eine Pflegeeinrichtung in Soest im Kreis Soest im westfälischen Hellweg in Nordrhein-Westfalen. Benannt nach Lina Oberbäumer, einer deutschen Pädagogin und Frauenrechtlerin (1867–1948), trägt das Haus den Namen einer historisch bedeutsamen Persönlichkeit. Soest gehört zu den gut erhaltenen mittelalterlichen Städten Westfalens mit gepflasterten Straßen und mehreren Kirchen. Die städtische Umgebung ermöglicht Ausflüge und soziale Aktivitäten für die Bewohner.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Lina-Oberbäumer-Haus bietet vollstationäre Pflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Einrichtung arbeitet mit individuellen Betreuungskonzepten, die auf die Anforderungen und Wünsche der Bewohner abgestimmt werden. Das Team besteht aus Pflegekräften, Therapeuten und weiteren Fachkräften.
- Vollstationäre Pflege: Rund um die Uhr Betreuung in einer modernen und freundlichen Atmosphäre.
- Kurzzeitpflege: Für Angehörige, die vorübergehend entlastet werden möchten, stehen kurzfristige Pflegeplätze bereit.
- Therapeutische Angebote: Physio- und Ergotherapie werden regelmäßig angeboten, um die Mobilität und Alltagskompetenz der Senioren zu fördern.
- Gesundheitliche Betreuung: Regelmäßige ärztliche Untersuchungen und eine enge Zusammenarbeit mit Fachärzten garantieren eine angemessene gesundheitliche Versorgung.
Die historische Stadt Soest mit dem Patrokli-Dom, der Wiesenkirche und den mittelalterlichen Stadtmauern bietet einzigartige Ausflugsmöglichkeiten. Spaziergänge im Hellweg-Saum und in der Soester Börde ergänzen das Freizeitprogramm, während kulturelle Veranstaltungen und Feste in der Stadt die sozialen Kontakte der Bewohner fördern.
Standort Soest / Hessen
Soest liegt im Kreis Soest im Hellweg (NRW) und verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur. Die Stadt ist über die A44 und B1 erreichbar; der Bahnhof Soest liegt an der Bahnstrecke Dortmund–Kassel und ermöglicht Verbindungen in die umliegenden Städte. Das erleichtert Besuche durch Familienangehörige und Freunde der Bewohner.
Als regionales Zentrum Westfalens bietet Soest Märkte, Feste und Konzerte, die das kulturelle Angebot in der Umgebung der Einrichtung ergänzen.
Regulatorische Einordnung
In Deutschland unterliegen Pflegeeinrichtungen strengen regulatorischen Vorgaben. Das Lina-Oberbäumer-Haus erfüllt alle Anforderungen, die durch das Sozialgesetzbuch (SGB XI) sowie durch die Landesgesetze in Nordrhein-Westfalen vorgegeben sind. Regelmäßige Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) stellen sicher, dass die Standards in der Pflege eingehalten werden. Diese Überprüfungen dienen der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung der Dienstleistungen.
Besonderheiten des Lina-Oberbäumer-Hauses
Das Lina-Oberbäumer-Haus bezieht Bewohner in Entscheidungsprozesse ein, die ihren Alltag betreffen. Freizeitaktivitäten, Ausflüge und Therapieangebote sind Bestandteil des Konzepts. Daneben gibt es Programme zur Unterstützung bei Demenz, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und die persönliche Lebensgeschichte der Betroffenen berücksichtigen.
Das Pflegekonzept des Lina-Oberbäumer-Hauses richtet sich auf körperliche, emotionale und soziale Bedürfnisse der Bewohner aus. Ziel ist ein Alltag in Würde und Selbstbestimmung auch bei Pflegebedürftigkeit.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Lina-Oberbäumer-Haus
Welche Adresse hat Lina-Oberbäumer-Haus?
Lina-Oberbäumer-Haus befindet sich in der Feldmühlenweg 17, 59494 Soest, Hessen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie kann ich Lina-Oberbäumer-Haus telefonisch erreichen?
Sie erreichen Lina-Oberbäumer-Haus unter der Rufnummer +492921371250. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Art von Pflege wird in Lina-Oberbäumer-Haus angeboten?
Lina-Oberbäumer-Haus ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Soest und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in Lina-Oberbäumer-Haus?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Lina-Oberbäumer-Haus aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.