Seniorenresidenz Alte Mühle Adresse & Kontakt
Fax
Öffnungszeiten
Pflegesachleistungen: 1.497 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst
Pflegesachleistungen: 1.859 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst
Pflegesachleistungen: 2.200 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst
Unternehmensprofil
50 Mitarbeiter
Mitarbeiter
Zertifizierungen
MDK/MD-Prüfung
Spezialisierungen
Vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege
Seniorenresidenz Alte Mühle Kehl
Die Seniorenresidenz Alte Mühle in Kehl am Rhein ist eine stationäre Pflegeeinrichtung direkt an der deutsch-französischen Grenze gegenüber von Straßburg. Gegründet im Jahr 2006, richtet sie sich an Senioren aus der Europaregion Oberrhein und berücksichtigt dabei körperliche wie soziale Bedürfnisse der Bewohner. Der Name greift die historischen Mühlengebäude auf, die einst das Kehlener Stadtbild prägten.
Die Residenz bietet Seniorinnen und Senioren in der Europaregion Oberrhein ein Zuhause mit professioneller Pflege. Schwerpunkt ist die ganzheitliche Betreuung in den individuellen Lebensphasen, einschließlich enger Zusammenarbeit mit Angehörigen und externen Dienstleistern.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Angebot umfasst vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege. Zusätzlich hält die Einrichtung spezialisierte Pflegeleistungen für Menschen mit Demenz und anderen kognitiven Einschränkungen bereit. Eine integrative Betreuung ermöglicht die Aufnahme von Bewohnern unterschiedlicher kultureller Hintergründe in die Gemeinschaft.
Die Grenzlage bringt eine zweisprachige Umgebung mit sich: Deutsch-französische Begegnungen und Ausflüge nach Straßburg sind Teil des Kulturprogramms. Regelmäßige Veranstaltungen wie französische Filmabende und deutsche Kaffeestunden fördern den interkulturellen Austausch. Das Therapie- und Freizeitangebot schließt sowohl körperliche als auch geistige Aktivitäten ein.
Die Einrichtung beschäftigt eine hohe Anzahl qualifizierter Fachkräfte. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sichern die fachliche Aktualität der Pflegekräfte und den Umgang mit den spezifischen Bedürfnissen jedes einzelnen Bewohners.
Standort Kehl / Baden-Württemberg
Kehl liegt im Ortenaukreis direkt am Rhein gegenüber von Straßburg (Frankreich) und ist über die Europabrücke und die Straßenbahn verbunden. Die Lage ermöglicht Bewohnern den Zugang zu einer Stadt mit internationalem Flair, während das Umfeld ruhig und naturnah ist. Spazier- und Radwege in der umliegenden Natur bieten Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien.
Die Einrichtung arbeitet eng mit örtlichen Behörden, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen zusammen. Die Anbindung an Frankreich trägt zur Pflege sozialer und kultureller Beziehungen beider Länder bei.
Die Zimmer sind hell gestaltet, viele mit Blick auf die Umgebung. Gemeinschaftsräume sowie ein Gartenbereich stehen den Bewohnern zur Verfügung. Barrierefreie Zugänge sind vorhanden.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Seniorenresidenz Alte Mühle
Wie lautet die Adresse von Seniorenresidenz Alte Mühle?
Seniorenresidenz Alte Mühle befindet sich in der Rastatter Straße 3b, 77694 Kehl, Baden-Württemberg. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie kann ich Seniorenresidenz Alte Mühle telefonisch erreichen?
Die Telefonnummer von Seniorenresidenz Alte Mühle lautet +49785399650. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Welche Art von Pflege wird in Seniorenresidenz Alte Mühle angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Kehl bietet Seniorenresidenz Alte Mühle typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welcher Pflegegrad wird für Seniorenresidenz Alte Mühle benötigt?
Für die Aufnahme in Seniorenresidenz Alte Mühle oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.