Seniorenresidenz Alte Mühle

Pflegeheime · Kehl

Die Seniorenresidenz Alte Mühle in Kehl am Rhein ist eine stationäre Pflegeeinrichtung direkt an der deutsch-französischen Grenze gegenüber von Straßburg.

Seniorenresidenz Alte Mühle Adresse & Kontakt

Telefon

Fax

Öffnungszeiten

Pflegesachleistungen: 1.497 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst

Pflegesachleistungen: 1.859 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst

Pflegesachleistungen: 2.200 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst

Adresse

Rastatter Straße 3b
77694 Kehl

Seniorenresidenz Alte Mühle Kehl im Überblick

Die Seniorenresidenz Alte Mühle in Kehl am Rhein ist eine stationäre Pflegeeinrichtung direkt an der deutsch-französischen Grenze gegenüber von Straßburg. Gegründet wurde die Residenz im Jahr 2006 mit dem Ziel, Senioren aus der gesamten Europaregion Oberrhein ein modernes und einladendes Zuhause zu bieten, das sowohl die körperlichen als auch die sozialen Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt. Der Name erinnert an die historischen Mühlengebäude, die einst das Kehlener Stadtbild prägten und symbolisiert die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Innovation.

Die Residenz bietet Seniorinnen und Senioren in der Europaregion Oberrhein ein komfortables Zuhause mit professioneller Pflege. Der Schwerpunkt der Einrichtung liegt auf der ganzheitlichen Betreuung und Unterstützung der Menschen in ihren individuellen Lebensphasen. Hierzu zählt auch eine enge Zusammenarbeit mit Angehörigen und externen Dienstleistern, um die bestmögliche Pflege zu gewährleisten.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Angebot umfasst vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Die Einrichtung bietet zudem spezialisierte Pflegeleistungen für Menschen mit Demenz und anderen kognitiven Einschränkungen. Eine Besonderheit ist die integrative Betreuung, die es ermöglicht, auch Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen in die Gemeinschaft einzugliedern.

Dank der Grenzlage profitiert die Einrichtung von einer zweisprachigen Umgebung; deutsch-französische Begegnungen und Ausflüge nach Straßburg bereichern das Kulturprogramm der Bewohnerinnen und Bewohner. So gibt es regelmäßige Veranstaltungen wie französische Filmabende und deutsche Kaffeestunden, die den interkulturellen Austausch fördern und Lebensfreude vermitteln. Darüber hinaus setzen sich die Mitarbeitenden gezielt dafür ein, ein abwechslungsreiches Therapie- und Freizeitangebot zu gestalten, das sowohl körperliche als auch geistige Aktivitäten umfasst.

Ein weiterer Vorteil der Seniorenresidenz Alte Mühle ist die hohe Anzahl an qualifizierten Fachkräften, die eng mit den Bewohnern zusammenarbeiten. Die Pflegekräfte sind umfassend ausgebildet und geschult, um auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen einzugehen. Dies wird durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sichergestellt, was sich in der hohen Qualität der Pflege niederschlägt.

Standort Kehl / Baden-Württemberg

Kehl liegt im Ortenaukreis direkt am Rhein gegenüber von Straßburg (Frankreich) und ist über die Europabrücke und die Straßenbahn verbunden. Diese strategisch günstige Lage ermöglicht es den Bewohnern, die Vorzüge einer Stadt mit internationalem Flair zu genießen, während sie in einer ruhigen und sicheren Umgebung leben. Die umliegende Natur mit vielen Spazier- und Radwegen bietet zudem zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien.

Die Seniorenresidenz Alte Mühle ist nicht nur für die Bewohner von großer Bedeutung, sondern auch für die gesamte Region. Durch ihre Anbindung an das europäische Nachbarland trägt sie zur Stärkung der sozialen und kulturellen Beziehungen beider Länder bei. Die Einrichtung arbeitet eng mit örtlichen Behörden, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen zusammen, um ein partnerschaftliches Miteinander zu fördern und die Lebensqualität der Senioren zu verbessern.

Die hohe Lebensqualität in der Seniorenresidenz wird zudem durch moderne Ausstattung und barrierefreie Zugänge unterstützt. Die Zimmer sind hell und freundlich gestaltet, viele mit Blick auf die idyllische Umgebung. Gemeinschaftsräume laden zum Verweilen und zu Austausch ein, während der Gartenbereich Raum für Entspannung bietet.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Seniorenresidenz Alte Mühle

Wie lautet die Adresse von Seniorenresidenz Alte Mühle?

Seniorenresidenz Alte Mühle befindet sich in der Rastatter Straße 3b, 77694 Kehl, Baden-Württemberg. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie kann ich Seniorenresidenz Alte Mühle telefonisch erreichen?

Die Telefonnummer von Seniorenresidenz Alte Mühle lautet +49785399650. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.

Welche Art von Pflege wird in Seniorenresidenz Alte Mühle angeboten?

Als stationäres Pflegeheim in Kehl bietet Seniorenresidenz Alte Mühle typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welcher Pflegegrad wird für Seniorenresidenz Alte Mühle benötigt?

Für die Aufnahme in Seniorenresidenz Alte Mühle oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime