DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain: Profil
Das DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain in Stuttgart, Baden-Württemberg, wurde 1998 gegründet und gehört zum Deutschen Roten Kreuz, das humanitäre Hilfe und soziale Dienste erbringt. Die Einrichtung richtet sich an ältere Menschen, die eine stationäre Pflegebetreuung benötigen, und legt dabei Wert auf ein selbstbestimmtes Leben in einem geschützten Umfeld.
Im Haus im Sommerrain steht die individuelle Betreuung und die Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner an zentraler Stelle. Die Einrichtung bietet ein Zuhause für Menschen, die aufgrund von altersbedingten Einschränkungen, Erkrankungen oder anderen Gründen auf die Unterstützung einer stationären Pflegeanleitung angewiesen sind. Dabei wird nicht nur auf körperliche Bedürfnisse eingegangen, sondern auch auf emotionale und soziale Aspekte des Lebens.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Leistungsspektrum des DRK-Seniorenzentrums umfasst eine Vielzahl von Pflege- und Betreuungsleistungen. Zu den Hauptangeboten zählen die vollstationäre Pflege, die Kurzzeitpflege und die Verhinderungspflege. In der vollstationären Pflege erhalten die Bewohner Unterstützung durch qualifiziertes Pflegepersonal, das im Schichtdienst rund um die Uhr zur Verfügung steht. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte Betreuung.
Zusätzlich kooperiert die Einrichtung mit örtlichen Ärzten, Therapeuten und anderen Fachleuten, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Zu den therapeutischen Angeboten gehören Ergotherapie, Physiotherapie und regelmäßige ärztliche Untersuchungen. Darüber hinaus werden diverse Freizeitaktivitäten organisiert, die zur geistigen sowie körperlichen Aktivität anregen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Um in das DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain aufgenommen zu werden, ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1 bis 5) erforderlich. Dies ermöglicht es, die notwendige Unterstützung und die zugehörigen Kosten über die gesetzliche Pflegeversicherung abzudecken. Je nach Pflegegrad übernimmt die Versicherung einen variierenden Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil, zu dem die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) gehören, muss von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden.
Die Einrichtung informiert Familien über die Möglichkeiten, ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt zu beantragen. Angaben zu den zu erwartenden Kosten und den verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten stehen auf Anfrage zur Verfügung.
Standort und Erreichbarkeit
Das DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain liegt in einer ruhigen Wohngegend am Fuchsienweg 24-28, 70374 Stuttgart. Die Lage bietet den Bewohnern Zugang zu Grünflächen und Naherholungsgebieten. Interessierte können die Einrichtung besichtigen; für einen Rundgang empfiehlt sich eine vorherige Terminabsprache mit dem Team vor Ort, das für Fragen zur Verfügung steht.
Kontakt und Aufnahme
Für Interessierte, die mehr über verfügbare Pflegeplätze oder das Leistungsangebot erfahren möchten, ist das DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain telefonisch unter 0721 / 46 13 92 - 0 erreichbar. Darüber hinaus können Angehörige oder Interessierte eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen, um sich über die verschiedenen Dienstleistungen, wie beispielsweise spezielle Therapieangebote, zu informieren.
Das DRK-Seniorenzentrum ist ein Bestandteil der regionalen Altenpflege in Stuttgart und dient Bewohnern sowie deren Familien als Anlaufstelle.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain
Welche Adresse hat DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain?
DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain befindet sich in der Fuchsienweg 24-28, 70374 Stuttgart, Baden-Württemberg. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie lautet die Telefonnummer von DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain?
Sie erreichen DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain unter der Rufnummer 0721 / 46 13 92 - 0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain an?
DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Stuttgart und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Was kostet ein Platz in DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain?
Die monatlichen Kosten in DRK-Seniorenzentrum Haus im Sommerrain bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.