Seniorenwohnstift St. Martinus Adresse & Kontakt
Seniorenwohnstift St. Martinus
Das Pflegeheim Seniorenwohnstift St. Martinus in Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) ist eine Einrichtung für ältere und pflegebedürftige Menschen. Die Pflege orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen der Bewohner und zielt auf Erhalt von Selbstständigkeit und Lebensqualität ab.
Das St. Martinus bietet neben Pflege auch regelmäßige Freizeitangebote für gesellschaftliche Teilhabe. Die Einrichtung ist barrierefrei gestaltet und stellt moderne Wohnformen bereit.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Die vollstationäre Pflege umfasst Grundpflege (Körperpflege, Mobilisation, Ernährung) sowie Behandlungspflege für Bewohner mit speziellen medizinischen Bedürfnissen. Das Personal absolviert regelmäßige Fort- und Weiterbildungen. Das Pflegekonzept berücksichtigt medizinische und psychosoziale Aspekte.
- Aktivierende Pflege: Maßnahmen zur Förderung und zum Erhalt oder Wiedergewinnung von Selbstständigkeit und Fähigkeiten.
- Gedächtnisübungen: Spezielle Angebote für demenziell erkrankte Bewohner zur Stimulation kognitiver Fähigkeiten.
- Kulturelle Veranstaltungen: Regelmäßige Ausflüge, Feste und kreative Aktivitäten für soziale Interaktion und emotionales Wohlbefinden.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Die Aufnahme setzt einen anerkannten Pflegegrad (1–5) voraus. Je höher der Pflegegrad, desto größer ist der Kostenanteil der gesetzlichen Pflegeversicherung. Diese übernimmt grundlegende Pflegeleistungen. Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) werden von Bewohnern oder Angehörigen getragen.
Bei finanziellen Schwierigkeiten können Bewohner beim Sozialamt eine Hilfe zur Pflege beantragen.
Standort und regionale Bedeutung
Das Seniorenwohnstift St. Martinus befindet sich in Klosterweg 1, 41516 Grevenbroich in Nordrhein-Westfalen. Die zentrale Lage ermöglicht gute Anbindung an Versorgungsangebote und städtische Infrastruktur. Die Einrichtung arbeitet mit lokalen Ärzten, Therapeuten und sozialen Einrichtungen zusammen und trägt zur regionalen Versorgung bei.
Besonderheiten des Seniorenwohnstifts
Bewohner werden in Entscheidungen zur persönlichen Routine und Freizeitgestaltung einbezogen. Die Einrichtung bietet spezielle Programme für Menschen mit Demenz nach Standards der gerontopsychiatrischen Pflege.
Das Personal erhält regelmäßig Schulungen und Workshops zu aktuellen Entwicklungen in der Pflege.
Kontakt und Aufnahme
Das Seniorenwohnstift St. Martinus ist unter 0000 0093 6066 erreichbar. Informationen zu freien Pflegeplätzen und zum Leistungsangebot sind dort verfügbar. Ein persönlicher Besuch wird empfohlen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Seniorenwohnstift St. Martinus
Wo befindet sich Seniorenwohnstift St. Martinus?
Die Adresse lautet: Klosterweg 1, 41516 Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Unter welcher Telefonnummer ist Seniorenwohnstift St. Martinus erreichbar?
Sie erreichen Seniorenwohnstift St. Martinus unter der Rufnummer 0000 0093 6066. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Seniorenwohnstift St. Martinus an?
Seniorenwohnstift St. Martinus bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Grevenbroich vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Welcher Pflegegrad wird für Seniorenwohnstift St. Martinus benötigt?
Für einen Einzug in Seniorenwohnstift St. Martinus oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.